Babybreie für Ihr Kind

  • Bytom
    In Familie,
    Feb 08, 2016
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    Wichtig für die Zusammensetzung des Babybreis ist das jeweilige Alter des Babys. Generell gilt Zufüttern nicht vor dem 6. Lebensmonat. Es wird jedoch immer mehr dazu propagiert am dem 4. Monat zuzufüttern. Ein Standardrezept gibt es da leider nicht, ab wann eine Mutter zufüttern muss, sollte vom Baby abhängig gemacht werden. Es ist relativ leicht zu erkennen. Denn in dem Fall reicht dem Baby die Babymilch nicht mehr und entwickelt immer mehr Hunger. Das Baby will mehr Milch und öfters trinken. Sollten Sie diese Anzeichen bei Ihrem Baby feststellen, so können Sie anfangen Babybrei zuzufüttern. Bleiben Sie anfangs bei leichter Kost mit nur einer Zutat. Für den Anfang eignen sich besonders Karotten-, Kürbis- und Pastinakebreie. Füttern Sie als Grundregel in der ersten Woche nur zu einer Tageszeit und steigern Sie die Mahlzeiten wöchtenlich. Wenn Sie neue Mahlzeiten einführen wollen, so probieren Sie es auch im Wochenrhythmus aus. Das Baby soll sich allmählich an die neue Nahrung gewöhnen. Auf diese Weise wird der Verdauungsakt nicht überfordert und die Mama erkennt mögliche Allergien auf eine neue Zutat sofort. Vermeiden Sie besonders zu Anfang Breie mit Getreide. Besonders Getreide kann Allergien auslösen und belastet den Verdauungsakt zusätzlich.

    Obstbrei und Gemüßebrei

    Obst- und Gemüsebreie sind die typische Anfangskost. Sie können fertig gekauft werden, jedoch auch selber gekocht werden. Will man selber kochen, so sollten Sie frisches Gemüse verwenden, welches nicht mit Spritzmitteln belastet ist. Aber vor allem Karotten oder Kürbis sind nicht teuer und lassen sich einfach verarbeiten. Der fertige Brei sollte am besten eingefroren werden. So bleibt er frisch und wird nicht schlecht. Ich empfehle in diesem Fall den Brei in kleinen Mengen einzufrieren. Dass kann in Eiswürfelbeuteln oder anderen Gefrierbeuteln passieren, die im Gefrierfach flach ausgelegt werden. Die Dicke des Beutels sollte maximal einen halben Zentimeter betragen. So kann der Brei leicht weg gebrochen werden um ihn zu teilen. Wenn Sie fertige Breie kaufen, so nehmen Sie sich beim Einkaufen etwas Zeit und achten Sie bitte auf die Inhaltsstoffe. Wichtig ist, dass der Babybrei nur wenige Inhaltsstoffe haben sollte und dass keine Konservierungsstoffe enthalten sein sollten. Denn auch diese können Allergien auslösen. Aber auch zu Babybreien gibt es laufend Tests. Lesen Sie doch einfach nach, welcher Babybrei wie abschneidet. Vor einigen Jahren gab es Babybreie, die mit Spritzmitteln belastet waren. Natürlich lässt sich nie eine Allergie bei einem Baby verhindern, aber jede Mutter kann versuchen die Auslöser für eine Allergie zurückzuhalten.

    Bananen-Zwieback-Brei

    Zerdrücken Sie eine reife Banane mit der Gabel und etwas zerdrücken eventuell in Tee eingeweichen Zwieback hinzu.

    Bananenbrei

    Sie können natürlich einen fertigen Banenbrei kaufen - oder Sie bereiten aus frischem Obst einen Bananenbrei. Dafür nehmen Sie eine halbe Banane und zerdrücken diese zu feinem Püree. Dieses Püre mischen Sie am besten mit Babyreis, welchen Sie frisch zubereiten. Dafür langt in der Regel eine Wassermenge von 100 ml. Fertig ist der frische Babybrei. Durch den Babyreis wird der Brei nicht zu süß und wird von den Babys gerne angenommen.

    Karottenbrei

    Säubern sie sorgfältig eine Biokarotte würfeln diese und lassen diese kochen solange kochen, bis sie weich ist. Anschließend können sie diese pürieren und servieren. Achten Sie darauf, dass der Karottenbrei nicht zu heiß ist. Sie können natürlch auf vorkochen und den Brei einfrieren (zuerst in Eiswürfelbehälter füllen und anschließend in einen Gefrierbeutel umfüllen.) Beim Vorkochen sollten Sie voher den Brei bei ihrem Baby testen - d.h. ob ihrem Baby der Brei schmeckt. Sonst wäre die ganze Arbeit um sonst.

    Zucchini-Brei

    Die Zucchini ist ein ideales Gemüße für Babys - auch als Anfangsnahrung. Sie ist mild im Geschmack und leicht verträglich. Dafür Waschen Sie eine Zucchini und würfeln diese in einen kleinen Kochtopf. Geben Sie etwas Wasser zum dünsten der Zucchini hinzu und lassen diese 10 Minuten köcheln. Anschließend lassen sie diese kurz abkühlen und püriren diese mit einem Mixer. Fertig ist der Brei. Sie können auch etwas püriertes Fleisch oder oderes Gemüße der Zucchini beigeben.

    Milchbreie

    Auch das Zufüttern von Milchbreien sollte erst stufenweise erfolgen füttern Sie zuerst den ersten Monat mit Gemüsebreien und steigen Sie anschließend erst auf Milchbreie um. Grundsätzlich sollte vor dem 11. Lebensmonat keine Kuhmilch im Babybrei enthalten sein, da der Verdauungsakt des Babys die Kuhmilch nicht zersetzen kann. Es könnte passieren, dass das Baby eine Milcheiweißallergie entwickeln kann. Kaufen Sie daher nur Milchbreie, die bereits vom Hersteller so verarbeitet sind, dass sie nur mit Wasser aufbereitet werden müssen. Wenn das Kind das Kleinkindalter erreicht hat, können Sie beruhigt Kuhmilchbreie anmischen, denen Sie frische abgekochte Kuhmilch beifügen.

    Haferbrei

    Versuchen Sie es doch einfach mal mit einem Haferbrei. Dazu nehmen Sie eine Tasse Milch und 5 EL Haferkleie. Das wird Ihrem Baby schmecken. Wenn das Baby keine Kuhmilch mag, nehmen Sie einfach etwas Saft gemischt mit Wasser.

    Babytee

    Vorsicht beim Zucker im Babytee! Oft gewöhnen sich die Kleinen von klein auf an den Zuckergehalt in den Tees. Reichen Sie Ihrem Säugling am besten abgekochtes Wasser oder ungesüßten selbst aufgebrühten Tee. Sie können auch Fenchel-Biotee verwenden.

    Bio-Nahrung

    Die Palette der Bio-Nahrung nimmt in der letzten Zeit ständig zu! Unter Bio werden Lebensmittel verstanden welche ohne chemische Stoffe behandelt wurden. In diese Fall werden strenge Richtlinien vorgegen, welche von den Bauern einzuhalten sind. Bio-Erzeugnissen erleben zur Zeit einen großen Boom, sind jedoch etwas teuerer, weil auch die Produktion der Bio-Produkte erschwert ist. Besonders bei Babys wird auf Bio-Anbau größter Wert gelegt, damit keine Schadstoffe in den Körper des kleinen Kindes gelangen.

    Breinahrung

    Die Breinahrung ist die erste festere Kost des Babys. Sie soll praktisch das Baby an feste Kost gewöhnen. Bereits im Alter von 6 Monaten kann die Breinahrung zugefüttert werden. Trotz einiger Emfehlungen schon mit 4 Montaten mit der Beikost anzufangen rate ich strickt davon ab. Ihr Baby kann mit 4 Monaten die Beikost noch nicht verwerten! Es braucht dennoch Energie um diese Beikost wieder aus dem Körper zu schleußen! Daher können Sie Lebensmittelunverträglichkeiten fördern. Gewöhnlich wird als erste Beikost ein Karottenbrei empfohlen. Es bietet sich aber auch Kürbis oder Zucchini bestens an. Obst sollten Sie erst aufgrund des Säuregehaltes etwas später geben.

    Ernährung Kleinkind

    Die Ernährung für das Kleinkind unterscheidet sich von der des Babys, da man langsam auf festere Nahrung umsteigen sollte. "Kleinkind Ernährung" können Sie ab einem Alter von 11 Monaten reichen. Dabei fängt das Kleinkind an bei den Eltern am Tisch mit zu essen. Kleinkind Ernährung sollte nicht stark gewürzt sein. Zerkleinern Sie große Stücke und achten Sie auf Nahrung, die das Kleinkind noch nicht zerbeißen kann. Pudding, Kartoffelpürre, Kartoffelsalate oder verschiedene Nudelvarianten bieten sich für die Kleinkind Ernährung an.

    Ernährungsfehler

    Ernährungsfehler können durch zu einseitige Ernährung auftreten. Dabei wird das Baby mit bestimmten Vitaminen und Mineralien unterversorgt. Sie sollten stets auf die Inhaltsstoffe achten, wenn Sie Babykost kaufen. Meiden Sie am besten auch zu stark gezuckerte Speißen. Auch süße Getränke können zur Zuckersucht führen und die Zähne schädigen.

    Erste Beikost

    Die erste Beikost sollte nicht vor Abschluß des 6. Lebensmonat gegeben werden. Es ist wichtig, dass Sie sich daran halten. Ausgenommen Ihr Baby fordert die Kost an und signalisiert es deutlich, dass die Brust/Flasche nicht ausreicht. Wenn Sie zu frei Beikost reichen ist der Verdauungsapparat mit dem Essen überlastet! Frü die anfängliche Beikost bietet sich Kürbis, Karotte, Zucchini oder Pastinake an. Geben Sie in der ersten Woche nur eine Zutat an mischen Sie z.B. nicht Pastinake mit Kürbis. Da sie auf diese Weise am besten Antireaktionen vermeiden. Sie sollten wöchentlich mit einer neuen Zutat beginnen und das Baby an neue Speißen zu gewöhnen. Im ersten Monat ersetzen Sie eine Tagesmahlzeit durch Beikost und steigern diese Monat für Monat.

    Fertiggläschen

    Fertiggläschen sind praktisch. Kaufen, öffnen, erwärmen und essen - fertig. Aber achten Sie darauf, dass Ihr Baby auch genügend frische Speißen zu essen bekommt. Wenn Sie nicht gerne kochen, oder die Zeit es nicht zuläst, dann breiten sie auch schnelle Obstbreie selber. Sie müssen daran denken, dass Fertiggläschen im Prinzip Konserven sind, welche bereits etwas länger im Supermarkt stehen. Auch wenn die Tests beweisen, dass genügend Vitamine und Mineralstoffe in den Gläschen enthalten sind, so handel es sich immer noch um Fastfood - an welches sich ihr Kind von klein auf gewöhnt. Kombinieren und mischen sie daher. Reichen Sie ihrem Baby unterschiedliche Nahrung und gewöhnen Sie es nicht an eine bestimmte Geschmackssorte und Nahrungsmittel. Denken Sie auch an die Phase nach der Gläschenzeit - mit 11 Monaten kann Ihr Baby bei Ihnen bereits mitessen! Reichen sie daher Babynahrung, die Ihren Essgewohnheiten am nächsten kommt. Sonst erleben Sie nach der Gläschenzeit eine böse Überraschung, wenn Ihr Kind Ihr selbstgekochtes nicht essen möchte!

    Gluten - Zöliakie

    Gluten - was ist das eigentlich? Oft steht auf den Verpackungen von Babynahrung - Glutenfrei - aber ist das wichtig für mich und mein Baby? Gluten ist ein Eiweißstoff, welches für allergische im Magen- Darmakt veranwortlich sein kann. Es führt zu der Krankheit Zöliakie. Das ist eine seltene allergische Verdaungskrankheit, welche auch im späteren Alter auftreten kann. Die Symptome sind Hautreaktionen, Bauchschmerzen, Unwohlsein etc. Daher gibt es eine Faustregel - geben Sie Ihrem Kind bis zum Abschluß des 11. Lebensmonates am besten glutenfreie Breie. Das hemmt die Bereitschaft an Zöliakie zu erkranken. Glutenfrei sind u.a. Hirse, Reis und Mais. Glutenfreie Breie können Sie ab dem 7. Monat - nach Einführung des Obstbreies Ihrem Kind unbedenklich reichen. In gut sortieren Dorgerien finden Sie eine große Auswahl an glutenfreien Babybreien.

    Quelle Fotos: pixabay.com

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