Jeans und Hosen

  • Bytom
    In Fashion,
    Mär 12, 2016
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    Angefangen hat alles mit einer einfachen Hose, die im Jahre 1973 in London das Licht der (Mode-)Welt erblickte. Aus den kreativen Köpfen der drei nigerianischen Brüder Arun, Nitin und Milan Shah entsprungen kam eine neue, passgenaue Jeans auf den Markt, die einmal Geschichte schreiben sollte. Und das tat sie auch.

    Bereits sieben Jahre später galt das Label Pepe Jeans als die erfolgreichste US Jeansmarke. Durch ihre optimale Passform und einen hohen Qualitätsstandard eroberte die bezahlbare Denim-Wear immer weiter den Globus – mittlerweile ist die Marke sogar in über stolzen 40 Ländern Europas (unter anderem Deutschland, Frankreich, Italien, Schweden und Spanien), Asiens (unter anderem China, Japan und Hong Kong), Afrikas (unter anderem Marokko und Tunesien) und Amerikas (unter anderem Brasilien und Mexiko) vertreten.

    Um die Beliebtheitsskala noch weiter zu steigern und den Bekanntheitsgrad auf der ganzen Welt zu erweitern, arbeitete Pepe Jeans sogar mit bekannten Fotografen und berühmten Models der Modebranche zusammen, die das Image des bekannten Familienunternehmens noch weiter stärkten.

    Von der einfachen Jeans zur modernen Streetwear

    Natürlich blieb es nicht nur bei der Herstellung von verschiedenen Jeanshosen für Damen, Herren und inzwischen Kinder. Neben der ursprünglichen Modelinie haben die Brüder Arun, Nitin und Milan ihr Sortiment um eine komplette Streetwear-Kollektion für Sie und Ihn im Laufe der Zeit erweitert. Von coolen Shirts, edlen Blusen, bequemen Jacken, schicken Kleidern, süßen Bikinis, schmückenden Accessoires, kultigen Schuhen und selbstverständlich Jeans in jeglichen Größen und Variationen sind der englischen Marke heutzutage keine modischen Grenzen mehr gesetzt.

    jeansmode

    Angepasst an das Leben in einer Großstadt lassen sich die einzelnen Kleidungsstücke untereinander auch perfekt kombinieren und sind daher besonders gut für junge und urbane Modeliebhaber geeignet. Derzeit wird die aktuelle Herbst- und Winterkollektion 2011 präsentiert, während schon an der nächsten Frühjahrs- und Sommerkollektion 2012 gearbeitet wird.
    Die Philosophie des heutigen Modeimperiums

    Der in der Portobello Road ansässige Jeanshersteller entwirft für jede Saison eine neue Kollektion. Anstatt sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen, kreiert die Firma weiterhin neue Styles bzw. lässt neue Styles kreieren. Am Puls der Zeit passt sich die Londoner Marke den aktuellen Trends an und überzeugt durch zeitgemäße Looks.

    Individuelle Outfits und Waschungen machen darüber hinaus den besonderen Charakter der Jeanswear aus. Denn der Kunde oder die Kundin soll sich in den Klamotten nicht nur wohlfühlen, sondern seine oder ihre Persönlichkeit ausdrücken können. Denn wie heißt es doch so schön: Kleider machen Leute.

    Die ideale Hose finden

    Früher haben sich die Menschen angeblich mit der neugekauften Jeans in die Badewanne gelegt um eine perfekte Passform zu erreichen. Heute ist dies dank Lycra und anderen Stretch-Materialien zum Glück nicht mehr nötig. Trotzdem gehört schon etwas Übung dazu, um die perfekte Passform für die eigenen Hosen zu finden und um eine tolle Figur zu machen.

    modische Jeans

    Nachdem im Winter wieder alle in dicken Mänteln und hohen Stiefeln umhergestapft sind, wird es im Frühling wieder Zeit um Bein zu zeigen. Gerade beim Hosenkauf kommt es darauf an, die passende Form für die eigene Figur zu finden.

    Mühelos elegant wirken

    Am schwierigsten sind die Passformen eleganter Damenmode für sich selbst zu finden. Junge Menschen mögen sich in hautenge Jeans zwängen, doch ab einem gewissen Alter sollte man auf diesen Look verzichten. Schön ist es ohnehin nur bei wirklich perfekten Beinen - und selbst dann nicht immer. Zu den schönsten Passformen eleganter Damenmode gehört der klassische Schnitt, der oben an der Hüfte und an den Oberschenkeln eng anliegt ohne einzuengen und in ein gerade geschnittenes Bein übergeht. Vor allem in Kombination mit hohen Absätzen streckt diese Passform das Bein und lässt die Trägerin groß, schlank und ausgesprochen elegant wirken. Kombinieren Sie eine schwarze oder beige Hose mit einer schönen weißen Bluse und einem eleganten Blazer.

    Passformen bei der Jeans

    Während bei den Passformen eleganter Damenmode in der Regel nur zwischen dem klassischen Schnitt und dem Freizeitschnitt unterschieden wird, verwirren Jeansladen ihre Kunden mit einer Vielzahl an Bezeichnungen aus dem US-Amerikanischen. So haben wir uns schon lange daran gewöhnt, dass Jeansgrößen in "Inches" (Zoll) gemessen und in "Waist" (Hüftumfang) und "Length" (Beinlänge) unterteilt sind. Doch wissen wir auch was eine "High Rise" Jeans ist und ein "Boot Cut"? Für den nächsten Jeans Kauf sind hier die wichtigsten Begriffe erklärt, damit die Passform wirklich passt:

    Bei der Hüfte unterscheidet man zwischen "High / Regular / Low Rise" - dies besagt, wie hoch der Jeansbund steigt. Bei der High Rise geht er bis zum Bauchnabel (heute eher selten), bei der Low Rise liegt er so tief auf dem Hüftknochen, dass die Jeans ständig herunter zu rutschen droht.

    Bei der Beinform wird zwischen Tight / Casual / Loose Fit unterschieden - eine Tight Fit Hose liegt im Wurst-in-Pelle-Stil sehr eng an, eine Loose Fit ist extrem locker.

    Die größte Auswahl bietet die Fußweite: Straight Leg heißt, dass die Jeans gerade nach unten verläuft; Slim Leg, dass sie auch am Unterschenkel eng anliegt. Beim Boot Cut handelt es sich um leicht ausgestellte Hosen unter die der amerikanische Cowboy locker seine Stiefel anziehen kann.

    Angefangen hat die Jeans Mode 1870 mit der Herstellung von Arbeitshosen in den USA. Schnell wurde die Jeans ein Bestseller und verbreitete sich wie eine Welle über den ganzen Kontinent, die 1948 auch nach Deutschland über schwappte. Richtig populär wurde die Jeans in den 60er Jahren. Filmstars wie James Dean trugen Jeans und gaben einer ganzen Generation das Gefühl von Freiheit, Sportlichkeit und Jugendlichkeit. Werte, die die bis heute mit der "Blue Jeans" verbunden sind.

    Jeans

    Eine Hose, unzählige Schnitte

    Über die Jahre hat sich die Hosenform der ursprünglichen Jeans ständig verändert. War sie anfänglich gerade geschnitten und reichte bis in die Taille, kann sie heute kaum schmaler und niedriger auf der Hüfte sitzen.
    Die 68er trugen die Jeans mit extrem weitem Schlag ab dem Knie, in den 80er Jahren war die enge Röhre populär und als Gegenentwurf dazu kam zusätzlich die "Karotte" auf den Markt. Wie der Name schon verrät, ist diese Jeans oben weiter geschnitten und läuft zum Fuß hin schmal aus. In den 90er Jahren rutschte der Hosenbund deutlich tiefer. Angelehnt an die Knastinsassen in den USA, die keinen Gürtel tragen durften, entwickelte sich der "Baggy" Stil. Jeans, die bei den Jungs in den Kniekehlen getragen werden. Aber auch in der Damenmode setzte sich der tiefe Bund durch. Seither sitzt die Jeans mindestens auf der Hüfte oder noch tiefer.

    Die aktuelle Jeans Mode

    Mittlerweile sind alle Jeans Modelle, die über die Jahre modern waren in die aktuelle Mode zurückgekehrt. Online kann man die verschiedenen Modell z.B. auf dem Picaldi Online Shop ansehen. Die Schlaghosen der 68er finden sich als "Flare Leg", die Röhre als "Skinny Fit" und die klassische gerade "Five-Pocket-Jeans" als "Straight Fit" wieder. Hinzu kommt die "Bootcut" Jeans, die am Hosenbein unten minimal weiter wird und so perfekt über die Schuhe fällt. Seit den letzten zwei Jahren sind die "Boyfriend" Jeans und die Haremshose oder Jodhpur Jeans in der Damenmode zu finden. Erstere ist eine locker sitzende Hose, die auschaut als wäre sie aus dem Schrank des Freundes entwendet. Die Jodhpur Jeans erinnert an die Pumphose des kleinen Muck aus 1001 Nacht. Der Schritt sitzt wahlweise in Knie- oder Knöchelhöhe und den Beinabschluss bilden Bündchen, die der Hose den "Pump" Charakter verleihen.
    Die Jeans dehnt sich in fast alle Bereiche der Mode aus. Wahlweise als Hemd, Jacke, Kleid oder Schuhe. Selbst im Wohnbereich finden sich Kissen und Sofabezüge aus Jeans. Kein anderer Stoff hat es zu so großer Popularität gebracht, wie der Denim oder Jeans Stoff. Seit über 100 Jahren ist Jeans in Mode.

    Jeans

    Jeans tragen

    Betrachten wir mal das Thema Jeans genauer. Jeans gibt es für jedermann. Es gibt Jeanshosen für Babys und Kleinkinder, Jeanshosen für Teenies, Jeanshosen für Mann und Frau jedes Alters. Das Material Jeans ist aber auch für andere Kleidungsstücke zunehmend interessant geworden. Demnach gibt es Jeansjacken, Jeansröcke, Jeanskleider, Jeansmäntel, Jeanscorsagen, Jeanskorsetts aber auch Kopfbekleidung aus Jeansfaser. Das Jeansmaterial ist bei jung und alt beliebt. Und das nicht zu unrecht.

    Denn eine Jeans hat viele positive Eigenschaften. Das Material ist sehr strapazierfähig. Jeans sind zudem luftdurchlässig und damit auch atmungsaktiv. Jeans können jahrelang getragen werden ohne, dass sie an Attraktivität verlieren. Ein Jeanskleidungsstück erhält seinen letzten Schliff jedoch durch die besondere und aktuell angesagte Waschung. Jeansfarbe ist nicht gleich Jeansfarbe. Zum einen gibt es Jeans, die in ein tiefes Blau gefärbt wurden. Zum anderen gibt es helle Waschungen der Jeans. Bei der Waschung bleibt es heute aber nicht mehr. Denn auf der Jeans sollen sich heutzutage bestimmte Muster abbilden.

    So wird die aktuelle Jeans von heute noch mal gebleicht, geätzt, gerissen oder beschliefen – je nachdem was Mann oder Frau von heute sich wünscht. Total angesagt sind bei der Damenmode zurzeit bestickte Jeans mit Perlen oder Strassapplikationen. Dabei ist ein Hosenbein mit einem Blumenmuster etwas orientalisch veredelt.

    Meistens ist es so, dass die Vorreiter eines Modetrends aus dem Designerbereich stammen. Das heißt in der Vorsaison gehen teure Designerjeans über den Ladentisch – im Low Budget Bereich wird das heiß begehrte Stück jedoch noch nicht angeboten. Wartet man jedoch bis zur nächsten Saison, so gehen auch im Low Budget bereich für günstiges Geld ähnlich verarbeitete Jeans über den Ladentisch. Wenn Sie also etwas Geduld haben, dann warten Sie ruhig noch bis zum Kollektionswechsel.

    Quelle Fotos: pixabay.com

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