Herbstkueche

  • Bytom
    In
    Jun 30, 2016
    0 Comments

    Gespenstisches Gebäck

    Bis zu Halloween sind zwar noch ein paar Wochen hin, allerdings bekommt man ja jetzt auch schon Weihnachtsgebäck in den Supermärkten zu kaufen, obwohl es noch gute drei Monate bis zum 24. Dezember sind. Warum sollte man also nicht jetzt auch schon mit den Überlegungen für die Halloween-Party beginnen?

    Giftig, gruselig und gespenstisch – unter diesem Motto steht Halloween, das jedes Jahr am Vorabend von Allerheiligen in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November gefeiert wird. Kinder laufen mit ihrem Spruch „Süßes oder Saures“ von Haus zu Haus auf der Suche nach Süßigkeit und allerlei Leckereien. In den Häusern selbst finden meist kreative Kürbisschnitzereien statt und daneben tanzen gruselig verkleidete Menschen das Halloween-Fest.

    Blutrote Fleischspieße und giftiggelbe Kürbissuppe

    Auf dem Buffet der Halloween-Party steht allerlei Buntes: giftiggelbe Kürbissuppe, blutrote Fleischspieße und mit Watte verzierte Häppchen. Damit es besonders gruselig aussieht, kann man mit Lebensmittelfarbe gut nachgeholfen werden: Entweder mischt man die Farbe gleich in den Teig oder gestaltet die Glasur von Gebäck dementsprechend giftig und fürchterlich. Inzwischen gibt es spezielle Rezepte für Halloween-Gerichte, aber auch Backformen in Form von Spinnen oder Hexen. Kuchen, die in diesen Formen gebacken werden, sind natürlich auf allen Partys der Renner!

    Kürbiskuchen mit Lakritz-Spinnen

    Der Kürbis ist DAS Symbol für Halloween. Nicht nur, dass man sie aushöhlt, verschiedene Grimassen hinein schnitzt und sie hell beleuchtet vor das Haus stellt, das Kürbisinnere kann auch noch lecker verwertet werden! Neben verschiedenen Kürbissuppen lässt sich das Fruchtfleisch auch ganz wunderbar zu süßem Gebäck verarbeiten. Für einen Kürbiskuchen zerkleinert man rund 800 Gramm Kürbisfleisch, mischt es mit 500g Mehl, 500g Zucker, 350 ml Öl, vier Eiern, 100g gemahlenen Haselnüssen und zwei Teelöffeln Backpulver zu einem Teig. Nach Belieben kann man auch noch unterschiedliche Gewürze wie Zimt, Ingwerpulver, Nelken oder Muskat hinzugeben. Das Ganze füllt man in eine der verschiedenen Backformen, die es auch speziell für Halloween gibt, und backt den Kuchen bei rund 175 Grad zirka eine Stunde. Nachdem der Kuchen abgekühlt ist, kann man orangefarbene Lebensmittelfarbe in den Zuckerguss mischen und die bunte Glasur auf den erkalteten Kuchen geben. Nun aber kommt das i-Tüpfelchen: aus Lackritzschnecken, die man abwickelt und in unterschiedlich lange Stücke schneidet, kann man nun noch gruselige Spinnen basteln und auf dem Kuchen platzieren.

    Vampir-Muffins

    Neben speziellen Backformen kann man auch mit der richtigen Verzierung für Grusel und Schrecken sorgen. Gummitierchen gibt es inzwischen auch in Vampir-Form, die zu Halloween wohl ihre Hochsaison erleben dürften. Man kann beispielsweise seine Lieblingsmuffins backen und die Schokoladenglasur mit jeweils einem der großen Gummivampire verzieren. Für mehr kreative Ideen könnt ihr eurer Phantasie einfach freien Lauf lassen. Mit dem richtigen Zubehör wie Lebensmittelfarbe, Lakritzschnecken, Kürbissen und roter Himbeermarmelade lässt sich so einiger Grusel produzieren! Und Zuckerwatte eignet sich übrigens ganz hervorragend dazu, um den Lakritzspinnen auch noch ein geeignetes Nest zu basteln!

    Farbenfrohe Herbstküche

    Jetzt haben Lauch, Wirsing, Karotten, Kohl und Zwiebeln wieder Hochsaison! Und zusammen mit Kartoffeln und Fleisch lassen sich die leckersten Gerichte zaubern – oder aber auch fleischlos zu Suppen und schmackhaften Aufläufen verarbeiten. Die farbenfrohe Herbstküche wärmt uns von innen und stärkt unser Immunsystem!

    Als Wintergemüse bezeichnet man jene Gemüsesorten, die -wie der Name schon sagt- im Winter geernet werden. Dazu gehören viele Sorten der Kreuzblütler, wie vor allem die Kohlsorten Grünkohl, Weißkohl, Rotkohl und Blumenkohl. Daneben aber auch Karotten, Steckrüben, Lauch, Wirsing und Zwiebeln und nun zu Hallooween natürlich der Kürbis.

    Orangefarbener Kürbis

    Kürbisse gibt es derzeitig auf jedem Markt und in jedem Gemüsemarkt und zu Halloween in ein paar Tagen erleben sie wohl ihren Höhepunkt. Dann werden sie auf vielen Balkons und Fenstern von innen beleuchtet Grusel erzeugen und böse Geister fernhalten. Ein Glück, dass das Innere übrig bleibt und zu leckeren Gerichten verarbeitet werden kann. Am nähesten liegt die Kürbissuppe: Hat man den Kürbis ausgehöhlt, hat man wohl kleinere Stücke vor sich, die man nun bestens in Brühe zusammen mit Gewürzen, Lauch und wenigen Kartoffeln kochen kann. Ist das Gemüse gar, kann man die Masse pürieren oder mit einem der anderen Haushaltsgeräte zu einer Suppe verarbeiten. Dabei kommt es ganz darauf an, in welcher Konsistenz man die Suppe bevorzugt. Alternativ bietet sich Kürbis auch zur Füllung von Kohlrouladen an oder aber man zaubert ein Gratin aus Kürbis und Kartoffeln und verfeinert dies mit Gewürzen wie Curry, Ingwer und Kardamon. Süße Leckermäuler können für die Halloweenparty natürlich auch einen leckeren Kuchen aus Kürbis backen, der hierfür lediglich in kleinen Stücken unter den Teig gemischt werden muss.

    Grüner Kohl

    Wohl alle freuen wir uns neben dem Kürbis auch wieder auf die Saison des Grünkohls! Es gibt kaum ein besseres Winteressen als ein gutes Stück vom Kasseler Braten, knusprige Süßkartoffeln und frischen Grünkohl! Das wärmt von innen und der vitaminreiche Kohl stärkt zudem unser Immunsystem. Neben Grünkohl wird auch Blumen- oder Rotkohl zur leckeren und gesunden Beilage für die Herbst- und Winterküche. Blanchiert wird er zur festen Gemüsebeilage und alternativ kann ein jeder Kohl auch für Aufläufe und Suppen verarbeitet werden.

    Gelbe Steckrüben

    Genauso lassen sich auch Steckrüben, die wohl vor allem in Norddeutschland bekannt wie beliebt sind, hervorragend zu Aufläufen und Beilagen zubereiten. In Kombination mit Speckwürfeln, Lauch, Karotten und Kartoffeln lässt sich damit ein herzhaft winterlicher Eintopf zaubern, der auch ideal in Rationen eingefroren werden kann, falls die Lust zu kochen mal wieder größer als der Hunger war.

    Quelle Fotos: pixabay.com

    Bewertung: 
    Noch keine Bewertungen vorhanden