Breitensport

  • Bytom
    Aug 05, 2016
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    Der Begriff Breitensport bezeichnet alle sportlichen Aktivitäten, die weder Wettkampf- noch Leistungsorientiert sind. Breitensport wird sozusagen nur zum Spaß und zur Erhaltung der körperlichen Fitness betrieben. Deshalb wird Breitensport häufig in der Freizeit betrieben, er beinhaltet aber auch Schul- und Betriebssport. Heutzutage gibt es im Breitensport vor allem bei Mannschaftssportarten Wettkämpfe, diese finden aber auf unterem oder mittlerem Niveau statt.

    Was ist eigentlich Breitensport?

    Breitensport ist nicht ganz einfach zu definieren. Einmal wird der Begriff für Sport verwendet, der von einer breiten Masse unterschiedlicher Altersgruppen und Geschlechter betrieben wird. Dies ist gleichzusetzen mit Volkssport oder Massensport. Der Begriff wird ebenso für Sport verwendet, der nicht professionell betrieben wird. Dabei werden auch Rand- und Extremsportarten mit einbezogen. Man nennt dies dann Amateursport. Zum erweiterten Begriff des Breitensports gehören neue Fun- und Trendsportarten. Auch als Breitensportler kann man Anerkennung für die eigene Leistung finden. Fast in allen Sportarten gibt es Sportabzeichen, die die Sportler erringen können.

    Eine Übersicht über Breitensport

    Da der Begriff Breitensport nie genau definiert wurde, gehören zu dieser Kategorie alle Sportarten. Sie dürfen allerdings nicht professionell betrieben werden, sonst handelt es sich nicht mehr um Breitensport. Zum Breitensport gehören alle bekannten Sportarten wie Laufen, Schwimmen, Radfahren und Skifahren. Auch alle Mannschaftssportarten gehören dazu. Die bekanntesten sind Fußball, Volleyball, Basketball, Hockey und Handball. Ebenso dazu zählen Kraft- und Kampfsportarten wie Gewichtheben, Ringen, Judo oder Karate.

    Erlaubt ist, was fit macht!

    Mehrere Sportarten erfreuen sich ebenfalls großer Beliebtheit, unter anderem Reiten, Schießen oder Tanzen. Weitere wichtige Breitensportarten sind Turnen, Tischtennis und Leichtathletik. Aber auch in der Freizeit ausgeführte Sportarten sollten erwähnt werden, dazu zählen Badminton und Surfen. Egal welchen Breitensport man betreibt, der Spaß sollte auf jeden Fall im Vordergrund stehen. Trotzdem kann man sich mit anderen messen. Breitensport kann alleine, mit Freunden oder natürlich in einem Sportverein betrieben werden.

    Viele Vereine haben tolle Angebote und gemeinsam mit Gleichgesinnten macht es natürlich mehr Spaß. Außerdem kann man dann den ausgewählten Sport gleich richtig erlernen.

    Armdrücken

    Das Armdrücken erlebte in den letzten Jahren einen deutlichen Aufschwung. War es vor einigen Jahren noch eher ein Freizeitvertreib vieler halbstarker Männer, die sich und ihre Kraft damit beweisen wollten, denn Kraft ist typisch für einen Mann, so wurde das Armdrücken in den letzten Jahren so weit erweitert, dass es in eine einheitliche wettkampftechnische Form gebracht wurde.

    Sie wollen mehr erfahren?

    Das Armdrücken als Sportart nennt man Armwrestling. Seinen großen Durchbruch in Deutschland erlebte das Armdrücken durch den Kinofilm Over the top, bei dem neben Silvester Stallone auch der damalige amtierende Weltmeister im Armdrücken Rick Zumwalt mitspielte. Der Kinofilm wurde ein großer Erfolg, und das Armdrücken dadurch zu einem populären Sport in der ganzen Welt. Es entstehen bei der falschen Ausführung des Armdrückens erhebliche gesundheitliche Risiken. Deshalb sollte man dieses nur als Sport ausüben, wenn man richtig dafür trainiert. Eine wichtige Voraussetzung ist, dass die Muskulatur gut ausgeprägt ist, um den hohen Kräften auch gewachsen zu sein.

    Achtung - es ist nicht ganz ungefährlich!

    Auch für die Sehnen und Knochen ist das Armdrücken gefährlich, denn in manchen Fällen können durch plötzliche und schnelle Bewegungen, und auch wegen der starken Kräfte die vom Gegner angewendet werden, die Knochen diesen nicht stand halten und es kann zu schweren Verletzungen, wie Trümmerbrüchen der einzelnen Knochen kommen. Ein großer deutscher Sportler, der für den deutschen Erfolg im Armwrestling steht, ist Dieter Spannagel. Er wurde im Jahr 2007 Deutscher Meister, und seitdem ist er auch international auf Erfolgskurs. Seine großen internationalen Erfolge lassen sich auch darauf zurückführen, dass seine Arme fast gleichstark sind.

    Ein professioneller Sport?

    Das professionelle Armwrestling wird nach bestimmten Regeln ausgeführt. Der Tisch, den die Teilnehmer nutzen, muss genau 1,04 Meter hoch sein, die Gegner stehen vor dem Tisch, dadurch kann man viel mehr Kraft aufwenden, als wenn man es im sitzen macht. Die Hand, die man nicht benutzt, muss die Tischkante anfassen, während der gesamten Dauer des Kampfes. Vor dem Kampf müssen die Sportler eine Haltung einnehmen, bei der die Handgelenke gerade sein müssen, und die Schultern müssen auch parallel zum Tisch sein, im Kampf ist die Haltung egal. Die Ellenbogen werden auf einem Armpolster abgelegt, und sind dort während des gesamten Kampfes zu belassen. Gewonnen hat der, der den Handrücken des Gegners auf die Tischplatte gelegt hat.

    Basketball

    Basketball ist einer der populärsten Sportarten der Heutigen Zeit, dabei ist es auch einer der jüngsten. Besonders in den USA hat dieser Sport einen sehr hohen Stellenwert und füllt etliche Hallen. Es gibt sogar mehrere Liegen wie die FIBA die NBA die WNBA und die NCAA in denen es immer verschiedene Richtlinien für den Sport gibt. Der Ball wiegt zum Beispiel bei keiner Liga gleich und weißt immer einen Unterschied von eins bis 5 Gramm auf, der aber gewollt ist.

     

    Eine junge Sportart setzt sich durch

    Erst im Jahr 1891 wurde diese Sportart von den Kanadier James Naismith erfunden. Der Sport wurde als Hallensport für seine Studenten entwickelt. Der Erfinder des Basketballs James Naismith hatte herausgefunden, dass der Kampfgeist eines Sportes besonders groß ist, wenn sich alles auf einer Ebene abspielt, wie beim American Football. Er brauchte für seine Studenten aber eine Sportart, die man auch im Winter und unter kleineren Verletzungsrisiko spielen kann. Mit der damaligen Schulsekretärin erstellten sie die 13 Grundregeln des Basketballs, die heute größtenteils auch noch gelten. So erfand er das Basketball Spiel und konnte schon am 20. Januar 1892 das erste offizielle Basketball Spiel stattfinden lassen.

    Worum geht's?

    Im Basketball geht es darum, dass zwei Mannschaften versuchen, den Basketball in den gegnerischen Korb zu werfen. Der Korb hängt in einer Höhe von 3,05 Meter. Diese Höhe wurde durch Zufall bestimmt und ist heute internationaler Standart. Jeder Treffer eines Korbes zählt je nach Entfernung verschiedene Punktzahlen. So bekommt die Mannschaft des Werfers entweder 2 Punkte oder 3 Punkte, wenn man aus einer bestimmten Entfernung den Korb trifft. Die Basketballmanschafft besteht immer aus 5 Spielern. Er ist ein sehr schneller Sport, da ein Angriff einer Mannschaft höchstens 24 Sekunden dauern darf.

    Der Sport ohne Kontakt

    Basketball wird oft auch körperloser Sport genannt, da der gegnerische Spieler den Werfer im Moment des Werfens nicht berühren darf. Es gibt viele große Spieler des Sportes, der wahrscheinlich berühmteste ist Michael Jordan, der auch als "Sportler des Jahrhunderts" gekürt wurde. Der 1,92 Meter große Spieler verdiente mehrere Milliarden Dollar und zählt bis heute als einer der besten Sportler der Welt. Der wahrscheinlich berühmteste Deutsche Basketball Spieler ist Dirk Nowitzki, der es als erster Deutscher Spieler in die NBA geschafft hat. Der 2,13 große Mann spielt seit 1998 bei den Dallas Mavericks und wurde sogar schon zum "wertvollsten Spieler der Saison" gekürt.

    Eishockey

    Eishockey ist ein Mannschaftssport der seinen Spielern ein hohes Maß an Schnelligkeit und eine gute Portion Fingerspitzengefühl abverlangt. Eine Mannschaft besteht meist aus zwanzig Spielern, wobei sich sechs Spieler auf dem Eis befinden. Fünf Feldspieler und ein Torwart. Die Mannschaft muss einen Kapitän und zwei Assistenzkapitäne bestimmen, Zum Schutz der Gesundheit beim Eishockey muss jeder Spieler eine Schutzausrüstung tragen. Zu der unter anderem ein Nacken- und Kehlschutz gehört.

    Darauf kommt es an!

    Jeder Spieler und auch der Torhüter sind zusätzlich mit Schlittschuhen, Helmen, Handschuhen und Stöcken ausgestattet. Die Eishockey-Schlittschuhe müssen den internationalen Richtlinien entsprechen. Der Torhüter kann spezielle, geprüfte Torhüter-Schlittschuhe tragen. Zusätzlich hat der Torhüter noch einen Blockerhandschuh und einen Fanghandschuh. Die Stöcke müssen abgerundete Kanten haben und aus einem genehmigten Material sein. Die Krümmung der Stockschaufel darf nicht mehr als 1,5 Zentimeter betragen. Die deutsche Eishockey-Liga liefert seinen Zuschauern stetig spannende Spiele. Mit David Sulkovsky oder auch mit Damian Martin werden Eishockey-Spiele ausgetragen, die die Besucher fesseln.

    Das Spielfeld ist eine rechteckige Eisfläche. Die Ecken müssen abgerundet sein. Das Tor hat ebenfalls eine Normgröße zu erfüllen. Eine Bande umgibt die gesamte Spielfläche. Das Spielfeld beim Eishockey wird in fünf Linien unterteilt.

    Das Spielfeld auf dem Eis

    Durch zwei Linien wird das Spielfeld in drei gleich große Abschnitte gebracht. Eine Mittellinie teilt das Feld in zwei Hälften. Die Torlinien gehen über die gesamte Breite des Spielfeldes. Das Spielfeld muss mit Wänden den sogenannten Banden entweder aus Holz oder aus Kunststoff umgeben sein. Ein Schutzglas wird auf diese Banden aufgebaut und ist nur im Bereich der dahinter liegenden Spielerbänke unterbrochen. Um Zuschauer vor Verletzungen zu schützen können Schutznetze zusätzlich montiert werden. Die Montage dieser Schutznetze ist allerdings keine Pflicht. Ein Schiedsrichter-Kreis wird auf der Spielfläche markiert. Es müssen zwei Strafbänke vorhanden sein auf denen jeweils mindestens fünf Spieler Platz haben. Es muss ein geeignetes akustisches Signal vorhanden sein, dass ein offizieller Spielzeitnehmer bedient. Eine elektrische Matchuhr zeigt die Namen der Teams, die Spielzeit in jedem Spieldrittel, die verbleibenden Strafzeiten, den Spielstand und die verbleibende Zeit an.

    Das wichtigste beim Spiel ist der Puck!

    Er besteht aus vulkanisiertem Gummi und ist schwarz. Das Spiel beginnt mit dem Anspiel in der Mitte des Spielfeldes. Die Mannschaften beginnen das Spiel in der Spielhälfte, in der sich das zu verteidigende Tor befindet. Spieler und Torhüter können jederzeit auch wenn das Spiel läuft ausgewechselt werden.

    König Fussball

    Die wahrscheinlich schönste Nebensache der Welt begeistert und elektrisiert die großen Menschenmassen wie sonst kaum ein anderes Ereignis.

    Worum geht's?

    Das Ballspiel, in dem zwei Teams mit je 11 Spielern, ein Torhüter und zehn Feldspieler, auf einem ca. 100 mal 45 Meter großen Spielfeld versuchen in 90 Minuten mehr Tore als der Gegner zu erzielen, gilt als die beliebteste Sportart der Welt. Die Oberorganisation über den Fußball übernimmt die FIFA. Sie ist zuständig für einen reibungslosen und regelkonformen Fußball weltweit. Die einzelnen Kontinente richten jeweils ihre eigenen Kontinentalmeisterschaften aus. Alle vier Jahre findet zudem die Fußball Weltmeisterschaft statt, bei der sich 32 qualifizierte Nationalteams messen, zuletzt 2006 in Deutschland, wo am Ende die italienische Nationalelf triumphierte. In fast jedem Land der Erde ist eine eigene Fußballliga zu finden, die den nationalen Meister ausspielt.

    Wer ist Fussballkönig?

    In Deutschland dominiert seit Jahren der FC Bayern München, der sich Rekordmeister, sowie Rekordpokalsieger nennen darf. Europaweit treffen die besten Vereine in der Champions League aufeinander. Die 32 qualifizierten Teams werden in acht Gruppen eingeteilt. Nach der Gruppenphase erreichen die besten zwei Teams einer jeden Gruppe das Achtelfinale. Das Finale findet jedes Jahr in einem anderen Stadion statt, das bereits Jahre vorher ausgewählt wird um einen möglichen Vorteil für ein Heimteam zu unterbinden. Ausgehend von der großen Beliebtheit des Fußballs erfahren auch die größten Fußballstars große Beachtung in den Medien. Die aktuellen Stars des Fußballs sind der Argentinier Messi und der Portugiese Christiano Ronaldo. Enstprechend ihres Könnens verdienen die Stars teilweise sehr hohe Gehälter, manche über 10 Millionen Euro pro Jahr, inklusive lukrativer Werbeeinnahmen.

    Soziale Rolle des Fussballs

    Auch in der Gesellschaft besitzt der Fußball weltweit eine wichtige Rolle. Entwicklungsländer wie Brasilien erfahren internationalen Ruhm durch ihre talentierten Fußballer, sowie durch den Gewinn ihrer fünf Weltmeisterschaften. Der regelmäßige Stdionbesuch ist nicht nur in Deutschland Teil einer Lebensphilosophie von vielen Fans. Die gemeinsame Begeisterung und die Stimmung in den großen Arenen machen einen Stadionbesuch auch für wenig interessierte Menschen zu einem unvergesslichen Erlebnis. ,,König Fußball" wird also auch in den nächsten Jahren seine dominierende Stellung im Weltsport nicht aus der Hand geben.

    Golf

    Die Sportart Golf, ist eine schon sehr alte Sportart. Das Ziel ist es einen Ball, mit möglichst wenig Schlägen in ein Loch zu befördern. Die Schwierigkeiten hierbei sind die, dass der Ball, der mithilfe von unterschiedlichen Golfschlägern geschlagen wird, über eine lange Strecke den schnellsten Weg finden muss. Man spielt Golf auf einem Golfplatz, der in den meisten Fällen 18 verschiedene Bahnen hat, die sich in der Schwierigkeit unterscheiden. Der Golfspieler legt seinen Ball auf den sogenannten Abschlag, und schlägt ihn dann mit der entsprechenden Schlagtechnik, von diesem, so dicht es ihm nur möglich ist, an das Ziel, ein kreisrundes Loch, heran.

    Von Loch zu Loch

    Der zweite Schlag, und alle folgenden, müssen von dem Punkt aus gemacht werden, an dem der Ball liegen geblieben ist. Dem Spieler stehen eine unbegrenzte Anzahl an Schlägen zu, doch ist das Einlochen des Balls mit nur einem einzigen Schlag, wenn man um den Sieg mitspielen möchte, immer wünschenswert.

    Das Fachjargon

    Die Golfspieler bezeichnen dieses als Hole – in – one. Der Golfplatz ist so hergerichtet, dass es von den Spielern ein bestimmtes Geschick erfordert, den Ball in das Loch zu befördern. Entweder findet man Sandkuhlen, oder Wasserflächen und aber auch Bäume auf dem Golfplatz, die die Bedingungen erschweren. Sollte der Ball versehentlich dort landen, ist es dem Spieler erlaubt den Ball von einem besseren Platz aus weiterzuspielen, ihm werden dafür aber Strafpunkte auferlegt. Vor einiger Zeit stand der Golfsport nur den reichen Menschen offen, da die Sportart mit hohen Kosten verbunden war. Das hat sich aber zwischenzeitlich geändert, um den Sport für mehr Menschen attraktiv zu machen. Die Sportausrüstungen können in jedem Fachhandel erworben werden, und die Gebühren für die Spielanlagen halten sich im erschwinglichem Rahmen. Der Golfsport zählt schon seit dem 16. Jahrhundert zu einer der bedeutendsten Sportarten.

    Die Promis der Golfszene

    In den letzten Jahren schafften es vor allem Weltklassespieler wie Bernhard Langer und Tiger Woods diesen Sport populär zu halten. Das wichtigste Turnier der Golfprofis sind die Major Spiele, von denen es jährlich vier gibt. Wer dieses für sich gewinnen kann, der zählt zu den besten Spielern. Variationen zum Golfsport findet man zum Beispiel beim Minigolf.

    Handball

    Handball ist wie Fußball eine Mannschafts- Ballsportart. Es mit zwei Mannschaften auf zwei Tore mit einem Ball gespielt. Jedoch sind dies die einzigen Gemeinsamkeiten zwischen diesen beiden Sportarten. Am weitesten ist Handball in Spanien, Frankreich, Deutschland, Österreich und Schweiz verbreitet, jedoch holen einige Länder aus Afrika und Asien stark auf. Ein Handballfeld ist 40m x 20m groß und an den beiden kürzeren Seiten befinden sich die 3 Meter breiten und 2 Meter hohen Tore. Vor den Toren befindet sich der Torraum, ein Halbkreis mit einem Radius von sechs Metern. Dieser Bereich darf nur vom jeweiligen Torwart beteten werden, jedoch darf der Luftraum darüber genutzt werden (Sprungwürfe).

    Details des Handballs

    Vor diesem Torraum verteilt sich die verteidigende Mannschaft, während die andere Mannschaft versucht, den Ball ins Tor zu werfen. Der Spieler darf den Ball mit allen Körperteilen oberhalb des Knies berühren, alles darunter gilt als „Fuß“ und zieht eine Strafe nach sich. Die Spielzeit und die Größe des Balls variieren je nach Altersstufe und Geschlecht, das heißt ein Handball der Frauenbundesliga ist kleiner und leichter als sein Äquivalent bei den Herren. Die Spielzeit ist jedoch nur bei den Jugendmannschaften kürzer, bei den Erwachsenen wird 2 x 30 Minuten gespielt. Beim Handball gibt es zwei Schiedsrichter, die jeweils abwechselnd als Tor- und Feldschiedsrichter fungieren. Bei Regelverstößen gibt es je nach Härte verschiedene Strafen: Die einfachste ist der Ballverlust an den Gegner (Freiwurf), gefolgt von einem „Siebenmeter“. Hierbei wirft ein Spieler der „benachteiligten“ Mannschaft vom Sieben- Meter Punkt auf das Tor, in dem sich lediglich der Torwart zur Abwehr aufhalten darf. Je nach Qualität des Torwarts bestehen jedoch gute Chancen, dass dieser Strafwurf gehalten wird.

    Die weiteren Regeln

    Weiterhin gibt es „2 Minuten“ Strafen, wobei der betreffende Spieler das Spielfeld für 2 Minuten verlassen muss. Nach der dritten Zeitstrafe wird der Spieler vom Spiel ausgeschlossen. Ebenso kann ein Spieler nach grobem Foul mit einer roten Karte direkt vom Spielfeld verwiesen werden. Es gibt viel bekannte Handballspieler, wie zum Beispiel in Deutschland Heiner Brandt, den aktuellen Trainer der deutschen Männernationalmannschaft oder sein polnischer Gegenüber Bogdan Wenta. Dieser trainiert außer der polnischen Nationalmannschaft auch noch einen polnischen Verein.

    Hockey

    Die Mannschaftssportart Hockey gliedert sich zunächst in das klassische Feldhockey und das Hallenhockey auf und wird von beiden Geschlechtern gespielt. Das Feldhockey hat seine Ursprünge in der Mitte des 19. Jahrhunderts in England, wo sich auch die ersten Vereine gründeten, der erste deutsche Hockeyklub wurde 1898 in Hamburg gegründet.

    So wird gespielt

    Das aktuelle Feldhockey wird wird auf einem 91,4 m × 55 m großen Spielfeld gespielt, wobei heutzutage der Untergrund fast ausschließlich aus Kunstrasen besteht. Dies kommt der Genauigkeit und Schnelligkeit des Spiels zugute. Die Tore haben eine Abmessung von 2,14 m x 2,66 m und sind damit etwas größer als ein Handballtor, vor den Toren befinden sich die Schusskreise (Radius 14,63 m von beiden Torpfosten aus mit Verbindungslinie). Die Teams bestehen aus jeweils 10 Feldspielern und einem Torwart. Die Ausrüstung besteht in einem Holz- oder Kunstoffschläger mit dem der etwa 160 Gramm wiegende Kunstoffball gespielt wird. Erlaubt ist jedoch nur das Spielen mit der abgeflachten Innenseite. Feldspieler tragen heutzutage Zahnschutz und Schienbeinschoner, die Torhüter sind am ganzen Körper geschützt.

    Wer gewinnt?

    Das Ziel ist, den Ball mit dem Schläger aus dem Schusskreis heraus in das Tor zu spielen, ein Spielen des Balles mit anderen Körperteilen ist nicht erlaubt (Ausnahme: Torwart). Desweiteren ist das Spiel körperlos ausgelegt, d.h. Kontakte mit Körper oder Schläger sind nicht erlaubt. Die Partie dauert üblicherweise 2 x 35 Minuten im Aktivenbereich und wird von zwei Schiedsrichtern geleitet.

    Wo ist Feldhockey populär?

    Feldhockey wird heute auf allen Kontinenten gespielt. Deutschland zählt hierbei neben Holland, Indien, Pakistan und Australien zu den erfolgreichsten Nationen (sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen). Auf nationaler Ebene wird Feldhockey bis Bundesliganiveau gespielt. Das Hallenhockey hat sich witterungsbedingt direkt aus dem Feldhockey ergeben. Es folgt den gleichen Regeln, gespielt wird normalerweise auf einem mit Banden begrenzten Handballfeld und auf Handballtore. Die Mannschaftsstärke ist auf fünf Feldspieler und einen Torwart begrenzt. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass der Ball nur "geschlenzt" und nicht geschlagen werden darf.

    Hockey ist nicht gleich Hockey!

    Die Trendsportart Unihockey hat sich jüngst aus Hallen- und Eishockey entwickelt. Sie folgt im Wesentlichen den Regeln des Hallenhockeys, jedoch darf wie beim Eishockey auch hinter den Toren gespielt werden. Weitere verwandte Sportarten sind das Eishockey und das Inlinehockey.

    Volleyball

    Die mittlerweile weltbekannte sowie beliebte Mannschaftssportart Volleyball (wie auch das inzwischen ebenfalls weit verbreitete Beach-Volleyball auf Sandspielfeld) wurde in ihren Ursprüngen bereits im Jahre 1895 durch den US-Amerikanischen Sportdirektor der YMCA - William G. Morgan - als seichtereAlternative zum kurz zuvor entstandenen Basketball erfunden.

    Der Siegeszug des Volleyballs

    Im Laufe des 20. Jahrhunderts verbreitete sich diese neue Form des Ballsports über Kanada in die ganze Welt, nicht zuletzt aufgrund der rasant zunehmenden Beliebtheit der Spielweise bei amerikanischen Soldaten im ersten Weltkrieg. Mit der Gründung des deutschen Volleyballverbandes (DVV) im Jahr 1955 etablierte sich Volleyball auch hier zu Lande als Volkssportart und kann seit der erstmaligen Durchführung einer Bundesliga in 1957 zahlreiche deutsche Meister verzeichnen. Amtierender deutscher Meister des Jahres 2009 ist der VfB Friedrichshafen. Die brasilianische Damenmannschaft besetzt derzeit den ersten Platz der Weltrangliste.

    Spielregeln

    Spielort ist ein 18m langes und neun Meter breites Spielfeld, welches mittig von einem Netz in zwei gleichgroße Hälften von neun auf neun Meter geteilt wird (Höhe der Netzoberkante bei der Herrenmannschaft 2,43, bei der Damenmannschaft 2,24 m, im Mixed 2,35 m).

    Im Spiel befinden sich zwei gegnerische Mannschaften mit jeweils sechs Spielern. Ziel des Sports ist es, den etwa 270 g schweren Volleyball lediglich mit den Händen ins gegnerische Spielfeld und auf dessen Boden zu bugsieren, einen Ballkontakt mit dem Boden der eigenen Spielfeldhälfte jedoch zu verhindern. Jeder Bodenkontakt, welcher in der gegnerischen Hälfte erzielt wird, gilt als Treffer, sofern sich die Anzahl der Ballkontakte im eigenen Spielfeld auf eine maximale Anzahl von drei Berührungen beschränkt. Es ist eine feste Spielaufstellung vorgegeben (drei Vorderspieler = vorne am Netz sowie drei Hinterspieler = hinten im Spielfeld). Nach dem Gewinn des Aufschlagrechts routiert die Mannschaft um eine Position in Richtung des Uhrzeigersinnes. Somit durchlaufen sämtliche im Feld stehende Spieler regelmäßig alle vertretenen Spielerpositionen (Mittelangreifer, Aussenangreifer, Diagonalspieler,Libero (Annahme sowie Abwehrspezialist), Universalspieler).

    So läuft das Spiel

    Das Spiel ist in Sätze gegliedert. Ein Satz dauert so lange, bis eine der beiden Mannschaften 25 Punkte und einen Abstand von zwei Punkten zur gegnerischen Mannschaft erzielt hat. Unterläuft der aufschlangenden Mannschaft ein Fehler, so wechselt das Aufschlagsrecht und die gegnerische Mannschaft erhält einen Punkt. Mit der Errungenschaft von drei Gewinnsätzen ist das Spiel entschieden. Pro Satz kann jede Mannschaft jeweils zwei Auszeiten von je 30 Sekunden nehmen. Kommt es zu einem fünften Spielsatz, entsteht eine Tie-Break-Situation, was bedeutet, wer zuerst 15 Punkte (inklusive der zwei Abstandpunkte) erreicht, entscheidet das Spiel für sich.

    Quelle Fotos: pixabay.com

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