Kinderzimmer Möbel

  • Bytom
    Feb 23, 2016
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    Das Einrichten des Kinderzimmers ist eigentlich eine reine Geldsache. Ein kleiner Neuankömmling in der Familie braucht nicht viel. Die Nähe der Mutter, Trinken und frische Windeln. Daher sollten Sie sich selber die Frage stellen: möchte ich für mich ein niedliches Babyzimmer mit allem Schnickschnack oder kaufe ich zweckgebundene Möbel die sich auch umfunktionieren lassen, wenn das Baby größer wird. Denn mit drei Jahren schauen die Ansprüche des Kindes anders aus als beim Neugeborenen. Kaufen Sie daher einen Kleiderschrank, den das Kind auch nutzen will wenn es älter wird.

    Die Wickelkommode sollte zur Allzweckkommode umfunktionierbar sein, sonst haben Sie nach 2 bis 3 Jahren Wickelzeit eine Wickelkommode im Keller stehen, die Sie entsorgen können. Als Alternative können Sie auch einen alten Schreibtisch oder eine alte Kommode zur Wickelkommode umfunktionieren, in dem Sie auf die Kommode oder den Schreibtisch einen Wickelaufsatz setzten. Aber Vorsicht, denn Sie sollten sich beim Wickeln nicht zu sehr bücken, da diese Bewegung nach wiederholtem Male den Rücken belasten kann! Das Babybett sollte zum Kleinkindbett umfunktionierbar sein. So sparen Sie sich die Anschaffung eines Kleinkindbettes ohne Stäbe.

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    Folgende Themen erwarten Sie auf dieser Seite:

    Fahrradsitze - Spieltruhe - Kissen - Reisebett - Stockbett - Laufgitter und Laufstall - Betteinlagen - Wickeltisch - Stubenwagen - Hochbett, Nestchen, Himmel - Bettwäsche, Schlafsäcke - Hochstuhl - Sitzmöbel

    An dieser Stelle möchte ich noch ein einfaches aber effektives Möbelstück vorstellen. Dabei handelt es sich um eine Babywippe. Eine Babywippe ist sehr praktisch, da sie das Baby sicher in der Babywippe unterbringen können, solange sie mit Hausarbeit beschäftigt sind. Außerdem hat das Baby aus der Babywippe eine gute Aussicht und kann Mama oder Papa gut beobachten. Jedoch ist auch der motorische Effekt nicht zu unterschätzen, da die Wippe auf die Bewegungen des Babys reagiert und zu schaukeln beginnt. Babywippen gibt es schon zu erschwinglichen Preisen. Achten Sie dabei auf einen ausreichenden Sicherheitsgurt. Und auf den Winkel der Sitzfläche. Denn das Baby sollte nicht zu steil in der Babywippe festsitzen, wenn es noch nicht sitzen kann. Eine leichte Liegeposition entlastet den Rücken. Von Vorteil sind in diesem Fall mehrfach verstellbare Sitz- und Liegepositionen.

    Generell gilt es beim Einrichten des Babyzimmers auf die Zweckmäßigkeit zu achten! Im Kinderzimmer sind Designer Möbel eher eine Seltenheit, denn es kommt bei Kinderzimmermöbeln vorallem auf Funktionalität und Preis-Leistungsverhältnis an. Kaufen Sie kein reines Babyzimmer, das nicht erweiterbar ist, so sparen Sie sich Ärger und vor allem Geld.
     

    Babymatratze

    Babymatratze

    Das Baby stellt keine großen Ansprüche an seine Matrazte. Aber wichtig ist, dass sie dem Baby einen guten Halt gibt. Sie muß nicht zu dick sein, dennoch sollte sie nicht zu leicht nachgeben. Gute Matratzen wurden beim Ökotest 2004 im Heft Kleinkinder vorgestellt.
     

    Spieltruhe

    Spieltruhe

    Eine Spieltruhe für's Kinderzimmer ist eine nützliche Einrichtung. Sie können im Nu alles Spielsachen im Zimmerverstauen. Ist die Truhe auch mit einer Sitzbank ausgestattet, so kann das Kind die Bank dankbar auch als Sitzgelegenheit nutzen. Obendrein wirkt eine Spieltruhe aus Naturholz sehr dekorativ und ansprechend!
     

    Kissen

    Kissen

    Braucht ein Baby ein Kissen. Babys lieben es mit einem Kissen zu kuscheln - aber zum Schlafen brauchen sie kein Kissen. Ein Kind sollte bis zu einem Alter von 2 Jahren nicht auf einem Kissen schlafen. Der gerade Schlaf ist für die Entwicklung der Wirbelsäule äußerst wichtig! Verzichten sie auf ein Kissen auch aus dem Grund, da Ihr Baby auch unter das Kissen gelangen kann, wenn es sich im Schlaf hin und herwälzt.
     

    Reisebett

    Reisebett

    Ein Reisebett ist für die Reise eine gute Lösung um Ihrem Baby sicheren Schlaf zu garantieren. Das typische Reisebett hat anstatt den Gitterseiten eine Netzaufspannung und lässt sich im Nu auseinanderklappen. Es ist auch für daheim sehr praktisch, da man sich eventuell den Laufstall sparen kann. Achten Sie beim Kauf eines Reisebettes auf die praktische Handhabung - schließlich möchten Sie sich im Urlaub nicht mit dem Bettaufstellen ärgern!
     

    Stockbett

    Stockbett

    Ein Stockbett bietet sich für Ihr Kind an, wenn es etwas älter ist. Achten Sie darauf, dass es alt genug ist und sich nicht im Bett hin und herwälzt, so dass es rausfallen könnte. Das Stockbett bietet sich für kleine Räume an, wenn Sie Platz sparen möchten. So lassen sich auch zwei Kinder in einem kleinen Zimmer gut unterbringen. Aber auch die Kombination von Stockbett und Schrank oder Schreibtisch ermöglichen es Ihnen Platz im Kinderzimmer zu sparen.
     

    Laufstall

    Laufgitter und Laufstall

    Ein Laufstall ist praktisch um das Baby sicher aufzubewahren, wenn Mutter oder Vater einen Augenblick nicht auf Ihr Kleines aufpassen können. In ausgepolsteter Ausführung kann dem Kind in einem Laufgitter nicht viel passieren. Laufställe gibt es in unterschiedlicher Ausführung und Größe. Aber rechnen Sie damit, dass Ihr Baby nicht viel Zeit in so einem Laufgitter verbringen möchte. Meine Kleine hat bereits nach kürzester Zeit in so einem Laufgitter Protest eingelegt.
     

    betteinlage

    Betteinlagen

    Wasserdichte Betteinlagen sind für Kinder, welche versuchen ohne Windel trocken zu werden für die Nacht sehr praktisch. Sie haben meistens eine sehr weiche Baumwolloberfläche. Daher schläft das Baby auf der Betteinlagen sehr gut. Auch für Kleine Babys, deren Windel oft ausläuft bieten sich Betteinlagen bestens an. Wir haben bei der Babymassage, bei der das Baby nackt massiert wird, sehr oft Betteinlagen als Untergrund verwendet. Betteinlagen lassen sich bei 95 ° C auskochen und sind daher sehr hygienisch.
     

    Wickeltisch

    Wickeltisch

    Der Wickeltisch ist das wichtigste Möbelstück bei der Babyeinrichtung. Sie brauchen ihn mindestens 5 mal am Tag um Ihr Baby zu wickeln. Achten Sie darauf, dass er praktisch ist und ihrer Körpergröße entschpricht. So entlasten Sie auf jeden Fall ihren Rücken, welcher ohnehin durch das Baby stark beansprucht wird. Empfehlenswert ist ein Wickeltisch, mit hohen Seitenkanten, welche das Herabstürzen des Babys verhindern sollen. Einige Schubfächer und eine kleine Ablagefläche sollte ein Wickeltisch auf jeden Fall haben um das Wickelzubehör und die Windel darin verräumen zu können.
     

    Stubenwagen

    Stubenwagen, Bollerwagen & Wiegen

    Stubenwagen, Bollerwagen und Wiegen wiegen sollen den geplagten Eltern zum Einschlafen der Babys verhelfen. Meistens passt ein Stubenwaben bestens in das elterliche Schlafzimmer, daher kann man ständig einen Blick zum kleinen Lieblig werfen. Andererseits ist ein Bollerwagen oder eine Wiege praktisch, da das Baby in den Schlaf gewogen werden kann. Achten Sie aber darauf, dass Sie Ihr Baby nicht zu sehr an die rhythmische Bewegung zum Einschalfen gewöhnen, da Ihr Baby nur bis zu einer gewissen Größe in diesen Stubenwagen paßt. Danach müssen Sie Ihr Kind im Arm wiegen, damit es einschläft.
     

    Nestchen

    Hochbett, Nestchen, Himmel

    Das Hochbett mit Nestchen und Himmel ist eine typische Anschaffung für das erste Lebensjahr. Achten Sie beim Kauf daruf, dass die Gitterstäbe nicht zu weit von einander entfernt sind, damit Ihr Baby darin nicht mit dem Kopf hängen bleibt. Auch herausnehmbare Stäbe sind von Vorteil, wenn Ihr Kind später selbst aus dem Bett aufstehen möchte. Das Nestchen soll anfänglich das Baby vor den Gitterstäben schützen und eine gewisse enge vermitteln. Es bietet sich auch an das komplette Bett seitlch mit Decken auszupolstern. Der Himmel ist hübsch anzusehen. Die Funktion ist darauf beschränkt das Bettchen etwas abzudunkeln und das Bett vor Staubpartikeln zu schützen.
     

    Babybettwäsche

    Bettwäsche, Schlafsäcke

    Bettwäsche für das Baby sollte vor allem aus der Sicht des Praktischen gewählt werden. Achten Sie nicht auf schöne Muster auf dem Babydeckchen, wenn der praktische Aspekt im Hintergrund bleibt. Babys aber auch Kleinkinder strampeln in der Nacht sehr viel und wälzen sich von einer Seite auf die andere. Daher bietet sich als Schlafgarnitur der Schalfsack viel besser an. Kind bleibt dennoch im Warem und vor allem besteht nicht die Gefahr, dass es unter die Decke kullert und keine Luft bekommt. Babyschlafsäcke gibt es in verschiedenen Größe und Ausführungen. Achten Sie darauf, dass der Schalfsack der Jahreszeit entspricht, damit Ihr Baby nicht zu sehr schwitzt oder im Winter friert.
     

    Hochstuhl

    Hochstuhl und Treppenstuhl

    Der Hochstuhl ist keine typische Kinderzimmereinrichung, jedoch wird er für nahezu jedes Baby gebraucht. Einen Hochstuhl kann man normalerweise als Kombihochstuhl, Treppenhochstuhl oder Sitzverkleinerer kaufen. Es gibt auch Hochsitze, welche direkt an den Tisch montiert werden können. In diesem Fall achten Sie auf die Stabilität des Tischsitzes. Egal für welchen Kinderstuhl sie sich entscheiden, er ist für die anfängliche Fütterphase und das Erlernen vom Essen sehr sinnvoll, da das Baby einen festen Halt in seinem Stuhl hat und auch die Eltern in dieser Zeit unbesorgt essen können! Kombihochstühle haben den vorteil, dass sie sich aus einem kleinen Tischchen für Ihr Kind und einem Stühlchen zusammensetzen, später kann ihr Kind diese Garnitur andersweitig verwenden. Bei einem guten Treppenhochstuhl sollten Sie auf die verstellbare Weite beim Körperumfang des Babys achten.

    Sitzmöbel im Kinderzimmer

    Im Alter zwischen 6 und 9 Monaten lernen die Babys sitzen. Hat man beim Einrichten des Kinderzimmers auch an alles gedacht, eines hat man garantiert nicht berücksichtigt.

    Wer denkt auch schon beim Anblick des kleinen hilflosen Bündels, dass seine Gliedmaßen noch nicht koordinieren kann und seinen Kopf nicht selbst halten kann an so etwas wie Stühle, Sofas oder Sessel? Erst einmal ist die bevorzugte Haltung des Kleinen die waagerechte, ein bequemes Bettchen oder eine Wiege reicht da völlig aus. Auch die erste Zeit, in der das Baby sitzen kann, wird es bevorzugt bei Mama oder Papa auf dem Arm oder dem Schoß sitzen, bestenfalls mal in der Wippe oder seinem Hochstuhl beim Essen.
    Kopf hoch und umschauen!

    Wenn das Baby dann endlich sitzen kann, wird das Leben für die Eltern um vieles leichter. Denn häufig fangen die Kleinen an zu weinen, wenn sie erst auf dem Arm waren, wo sie sich wunderbar alles in ihrer Umgebung anschauen konnten, und dann flach auf den Rücken gelegt werden und auf einmal nur noch die Decke sehen können. Was in den ersten Lebensmonaten die normale und bevorzugte Lage war, ist für das zunehmend neugierigere Baby nun unmöglich.
    Mein Platz!

    Nun braucht ein kleines Baby natürlich nicht sofort Sitzmöbel wie ein Erwachsener. Weder wird es lange auf einem Stuhl sitzen bleiben, noch kann es - jedenfalls nicht bevor es stehen kann - auf denselben klettern. Erst mit dem Laufalter wird das Baby so selbstständig, dass man darüber nachdenken kann, vorausgesetzt man hat ausreichend Platz im Kinderzimmer, einen kleinen Tisch zum Spielen und Malen und kleine Stühlchen dazu auszusuchen. Davor reicht der Boden oder ein Sitzsack völlig aus. Viele legen auch das Stillkissen so auf den Boden, dass das Baby es als Sitzgelegenheit benutzen kann. Wenn das Baby erst einmal seinen festen Sitzplatz hat, wird es dort auch oft und gerne hinkrabbeln und seinen Platz besetzten. Meistens sind die Kleinen richtig stolz, dass sie ihren eigenen Sitzplatz haben.

    Quelle Fotos:  pixabay.com
     

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