Gemüsebeilage

  • Bytom
    Jan 15, 2016
    0 Comments

    Gulasch ist ein sehr beliebtes Essen in Deutschland. Gerade am Wochenende, wenn die gesamte Familie zusammen am Tisch setzt, wird der Gulasch serviert. Doch sehr verschieden, vor allem regional unterschiedlich, ist die Beilage, welche zum Gulasch gereicht wird. Traditionell sind in den meisten Gebieten Kartoffeln oder aber Nudeln die überwiegende Beilage. Aber auch Kartoffelpüree wird gerne aufgetischt. In Thüringen etwa ist die Lage anders. Dort sind Klöße die beliebteste Beilage. In Süddeutschland, speziell im badischen Raum sind Spätzle eine gern gesehene Beilage zum Gulasch. Neben diesen Dingen empfiehlt sich als Beilage auch Gemüse. In den meisten Fällen ist Rotkraut sehr beliebt. Aber auch andere Gemüsearten, wie etwa Rote Beete, oder aber diverse Salate passen zum Gulasch. Wichtig ist in jedem Fall, dass sich diese Beilage von den anderen abhebt.

    Wer es nicht so aufwendig mag, kann zum Gulasch auch eine Scheibe Brot oder ein Brötchen essen. Vor allem in Österreich wird zum Gulasch nicht so aufwendig gekocht, sondern eher ein Brötchen als Beilage gegessen. Wie man sieht, kann man zum Gulasch nahezu jede beliebige Beilage kochen. Zusammfassend lässt sich sagen, dass die Kombination aus Kartoffeln, Klößen oder Nudeln auf der einen Seite und dazu Gemüse wie etwa das Rotkraut auf der anderen Seite in verschiedener Variation sehr beliebt ist.Wer zu seinem Gulasch noch einige ausgefallene Beilagen zaubern möchte, der sollte sich diese Kategorie genauer durchschauen. Denn Gulasch muss nicht immer pur serviert werden. Auch schmackhafte Gemüsebeilagen können mit einem herzhaften Gulasch bestens kombiniert werden. Auf diese Weise bekommt Ihr Gulasch eine besondere Note!
    Folgende Rezepte erwarten Sie auf dieser Seite:

    Blumenkohlauflauf
    Mit Sauerkraut gefüllte Paprika
    Pilze auf Wild-Art
    Risi Bisi
    Sarmale
    Ungarische gefüllte Kohlrouladen
    Ungarischer Kartoffel Paprika Eintopf
    Ungarisches Kürbisgemüse
     

    Blumenkohlauflauf

    Zutaten:
    150 g geräuchertes Fleisch
    100 g geriebene Käse
    200 ml saure Sahne
    50 g geriebene Zwiebeln
    150 g Schweinegehacktes
    1,5 kg Blumenkohl
    1 Eigelb
    Öl
    Dill
    30 g Butter
    Salz, Pfeffer, Paprika

    Zubereitung:
    Der Blumenkohl wird in Röschen zerteilt und in leicht gesalzenem Wasser weichgekocht. Man läßt ihn abtropfen. Die Zwiebel wird in wenig Öl gedünstet, Paprika daraufgestreut und das Schweinegehackte dazugegeben. Man würzt mit Pfeffer und Salz und läßt es kurz bräunen. Eine feuerfeste Form wird mit Fett bestrichen und mit Blumenkohl belegt, darauf legt man eine Schicht gedünstetes Gehacktes, darauf schichtet man das kleingeschnittene geräucherte Fleisch. Geriebener Kase wird daraufgestreut und wieder folgt eine Schicht Blumenkohl. Inzwischen wird die saure Sahne mit einem Eigelb und dem feingeschnittenen Dill verrührt und über den geschichteten Blumenkohl gegossen. Man bestreut mit geriebenem Käse und bäckt den Auflauf in der Backröhre.

     

    Mit Sauerkraut gefüllte Paprika (eingeweckt)

    Zutaten:
    2.5 kg Paprikaschoten
    1,5 L Weißweinessig
    2,25 kg Sauerkraut
    250 g Salz
    300 g Zucker
    12 Knoblauchzehen
    eventuell etwas Peperoncini
    12 Lorbeerblätter
     

    Zubereitung:
    Von den Paprikaschoten das obere Ende abschneiden. Das Salz in 5 1 Wasser auflösen. Erhitzen. Die Paprikaschoten Portionsweise ins Wasser legen und jeweils fünf bis sechs Minuten kochen. Mit der Öffnung nach unten auf ein Küchenhangerl stellen. 2 1 Wasser mit Zucker und Essig aufkochen. Das Sauerkraut, vor allem, wenn es sehr sauer bzw. salzig ist, mit kaltem Wasser abschwemmen und gut ausdrücken. Die Paprikaschoten mit dem Kraut füllen. Aufpassen, dass die Schoten dabei nicht platzen. Das gefüllte Gemüse in Einkochgläser schichten. Die Lorbeerblätter und geschälten Knoblauchzehen auf die Gläser verteilen. Eventuell noch Peperoncini dazulegen. Den kochendheißen Essigsud über das Gemüse gießen. Die Gläser verschließen und bei 85 Grad eine halbe Stunde einkochen.

     

    Pilze auf Wild-Art

    Zutaten:
    500 g Pilze
    etwas Bratenfett, Mehl
    200 ml saure Sahne
    1/2 Zitrone
    2 Zwiebeln
    1 Petersilienwurzel
    Salz, Lorbeerblatt
    Pfefferkörner
    2 Mohrrüben
    3 Würfelzucker
    Essig

    Zubereitung:
    Die Mohrrüben werden mit den Zwiebeln, Salz, Lorbeerblatt, Pfeffer, ein paar Tropfen Essig und soviel Wasser, dass alles eben bedeckt ist, im bedeckten Topf weichgekocht. Man gießt die Brühe durch ein Sieb und stellt sie beiseite. Die Petersilienwurzel und der Würfelzucker werden in einem Eßlöffel Fett angebraten, mit Mehl bestreut und braun gebraten. Man gießt die beiseite gestellte Gemüsebrühe darauf, schmeckt mit Zitronensaft ab und gibt saure Sahne dazu. Die Pilze werden gesäubert und halbiert oder in Viertel geschnitten und in 1 Eßlöffel Fett gedünstet. Man mischt die Wildsoße mit dem durchpassierten Gemüse unter die Pilze und serviert sie mit Semmelklößen.

     

    Risi Bisi

    Zutaten:
    Wahlweise 200 g Erbsen aus der Dose od.
    400 g frische Erbsenschoten
    200 g Reis
    40 g geriebener Käse
    40 g Butter
    2 Bund Petersilie
    1 TL weißer Pfeffer
    1 gestr. TL Salz

    Zubereitung:
    Den Reis wie gewohnt dünsten. Die Erbsen abgießen, in kaltem Wasser abspülen und in leicht gesalzenem Wasser 1-2 minuten kochen. Abgießen, gut abtropfen lassen und mit dem Reis vermischen. Mit Pfeffer abschmecken, feingeschnittene Petersilie dazugeben. Dann in eine Form geben, auf ein Teller stürzen und geriebenem Käse bestreuen. Auf frische Erbsenschoten: Die Erbsen auspulen, in etwas Salzwasser etwa 10-15 Minuten dünsten. Restliches Wasser abgießen, und die Erbsen in etwas Butter dünsten. Wenn sie gar sind, feingeschnittene Petersilie dazugeben, ein paar Minuten zusammen schmoren, dann zum Reis geben, und Pfeffern. Tip: Mit wenig Karotten, oder aus der Dose "Karotten und Erbsen" schmeckt noch besser.

    Sarmale

    Zutaten:
    1 kleiner Kopf Weißkraut
    Salz, Paprika
    1/4 l Sauerrahm
    250 g Hackfleisch
    1 Tasse gekochter Reis
    1 Ei

    Zubereitung:
     Den ganzen Krautkopf in Salzwasser kochen und etwas abkühlen. Die Blätter vorsichtig ablösen, die größeren Blätter halbieren und dabei die dicken Blattrippen herausschneiden. Die kleinen Innenblätter des Krautkopfs sehr fein hacken. Aus Hackfleisch, Reis, Ei, dem klein gehackten Weißkraut eine Füllung mischen, kräftig abschmecken (nicht mit Paprika sparen!). Auf jedes Krautblatt etwas Füllung geben und fest aufrollen, dabei die Seiten der Blätter über die Füllung schlagen, so dass kleine Würstchen entstehen. Diese Würstchen in eine gut gefettete Auflaufform dicht nebeneinander setzen und mit dem Rahm übergießen. Im Rohr ca. 1 Stunde bei 200 Grad backen, bis die Oberfläche schön knusprig ist. Mit Paprika bestäubt servieren. Sehr gut schmeckt dazu noch ein extra Klacks Sauerrahm auf jeder Portion.

     

    Ungarische gefüllte Kohlrouladen

    Zutaten:
    800 g Hackfleisch, vom Schwein aus der Keule
    etwas Bratenfett
    2 Knoblauchzehen, zerdrückt
    100 g Reis, halbgar gekocht
    3 Eier
    saure Sahne
    200 g Speck, geräuchert in Würfelchen
    Brühe
    Weißkohl, davon die Blätter, möglichst gesäuert (wie Sauerkraut)
    2 Zwiebeln in Ringe geschnitten
    200 g Zwiebeln, gewürfelt
    Salz und Pfeffer, frisch gemahlen
    Paprikapulver, edelsüß
    Kümmel, Mehl
    Majoran

    Zubereitung:
    Hackfleisch mit dem Reis, den in etwas Fett angedünsteten Zwiebelwürfeln, dem Knoblauch, den ausgebratenen Speckwürfeln, den Eiern mischen und mit den Gewürzen kräftig abschmecken. Die Masse in die Kohlblätter füllen und mit der Knochenbrühe aufgießen und garen. Warm stellen. Die Zwiebelringe in Fett anbraten, von der Knochenbrühe etwas angießen und einkochen lassen, bis die Flüssigkeit fast verdunstet ist. Mit Kümmel würzen. Sahne mit Mehl anrühren und dazu geben. Mit den Gewürzen abschmecken und evtl. etwas Brühe zugeben, wenn die Sauce zu dick wird. Die Kohlrouladen darin nochmals erwärmen, aber nicht kochen lassen!

    Ungarischer Kartoffel Paprika Eintopf

    Zutaten:
    600 g Kartoffeln
    400 ml Rinderfond
    3 EL Sauerrahm
    1 EL Paprikapulver, edelsüß
    1 TL Kümmel
    2 rote Paprikaschoten
    2 Zwiebeln
    50 g Speck, durchwachsen
    2 EL Schweineschmalz
    etwas Majoran
    Salz und Pfeffer

    Zubereitung:
    Kartoffeln schälen, waschen, würfeln. Paprika putzen, abbrausen, klein schneiden. Zwiebeln abziehen, hacken, Speck würfeln. Speck in Schmalz auslassen und herausnehmen. Gemüse im Bratfett andünsten. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Kümmel würzen. Fond angießen. Etwa 20 Min. im geschlossenen Topf garen. Sauerrahm einrühren und weitere 5 Min. köcheln lassen. Den Majoran abbrausen, trocken schütteln, Blättchen abzupfen und hacken. Den Kartoffel-Paprika-Topf anrichten und mit Majoran garnieren. Nach Wunsch mit knackigen Würstchen servieren.

    Ungarisches Kürbisgemüse

    Zutaten:
    1 Becher Sahne
    600 g Kürbise
    300 g Zwiebel
    Salz
    Essig
    Öl (Olivenöl)

    Zubereitung:
    Kürbis innen säubern, schälen und grob hobeln oder in Pommes-ähnliche Stücke schneiden. Zwiebeln schälen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebeln in Olivenöl anschwitzen, das Kürbisfleisch zugeben und mit erhitzen. Mit etwas Wasser aufgießen und köcheln lassen, bis der Kürbis bissfest ist, aber nicht weich. Die Sahne zugießen und mit Salz und Essig abschmecken. Dazu gibt es gekochte Kartoffelklöße und wer mag Schweinebraten.

    Bewertung: 
    Noch keine Bewertungen vorhanden