Kaffee rezepte und mehr

  • Bytom
    Aug 04, 2016
    0 Comments

    Die richtige Kaffeesorte auswählen
    Die Wahl der richtigen Kaffeesorte bleibt dem Geschmack und der Vorliebe des Kaffeetrinkers vorbehalten. Während die einen afrikanische Kaffeesorten wegen ihrer intensiven Kräuternote bevorzugen, sind die indonesischen Produkte bei anderen wegen ihrer geringen Säureanteile und ihres vollen, oft erdigen Charakters favorisiert. Eine Verbindung der Merkmale indonesischer und afrikanischer Kaffeesorten bieten lateinamerikanische Angebote, die viele Kaffeekonsumenten durch ihren oft schokoladigen Geschmack überzeugen. Allgemein werden Arabica-Bohnen hochwertiger eingestuft als Robusta-Bohnen. Doch letztendlich entscheidet der Verbraucher, welche Sorte er bevorzugt.

    Den richtigen Mahlgrad bestimmen
    Der richtige Mahlgrad hängt davon ab, welches Gerät für die Kaffeezubereitung verwendet wird. Sehr grob gemahlenen Kaffee benötigt man, wenn eine sogenannte Presskanne verwendet wird. Bei dieser Zubereitung sollte der Kaffee mindestens 3-4 Minuten ziehen, bevor man den Stempel nach unten drückt. Deswegen wählt man beim Mahlen die gröbste Einstellung. Genau das Gegenteil ist der Fall, wenn man seinen Kaffee mittels einer Espressomaschine zubereitet, dafür wird ein sehr feines Kaffeepulver benötigt, weil der ganze Vorgang nur wenige Sekunden dauert. Für haushaltsübliche Kaffeemaschinen mit Papierfilter wird ein Mahlgrad empfohlen, der etwa in der Mitte der vorab genannten Beispiele liegt. Wichtig ist außerdem, bereits gemahlenen Kaffee kühl und trocken zu lagern. Eine Vakuumdose eignet sich gut dafür, da diese sich luftdicht verschließen lässt. Am besten ist jedoch die Kaffeebohnen unmittelbar vor der Zubereitung zu mahlen.

    Die richtige Wassertemperatur
    Die richtige Wassertemperatur ist auch entscheidend für das Aroma. Diese sollte um die 95 Grad liegen. Wird diese erheblich unterschritten, entsteht zwar auch ein Kaffeegetränk, allerdings fehlt es hier entscheidend an Aroma, um von einem gelungenen Kaffee sprechen zu können. Durch kochendes Wasser hingegen werden Gerb- und Bitterstoffe freigesetzt, die jedem Kaffeegenießer den Geschmack verderben. Der richtigen Wassertemperatur sollte man also etwas mehr Aufmerksamkeit schenken.

    Die richtige Menge Kaffee
    Wie viel Kaffee gehört in eine gute Tasse? Dafür gibt es eine Faustregel, die pro 200 ml Wasser 10 Gramm Kaffee empfiehlt. Wird weniger Kaffee verwendet, kann das Getränk trotzdem einen bitteren Geschmack bekommen. Das liegt an den unangenehmen Bitterstoffen, die bei zu wenig Kaffeepulver freigesetzt werden. Zu viel Kaffee bringt auch kein richtiges Aroma, da das zuwenige Wasser das Kaffeepulver nicht richtig auflösen kann.

    Capuccino Zubereitung

    Der Capuccino ist ein italienisches Cafe Getränk, welches die Welt erobert. In Ländern mit wenig Kaffeekultur wie Deutschland wird dieses Getränk immer beliebter, bereits über 15% aller Deutschen trinkt einmal in der Woche einen Capuccino.

    Ein frisch gebrühter Capuccino besteht zu etwa gleichen teilen aus einem Espresso mit doppelter Wassermenge, heißer Milch und frisch aufgeschäumter heißer Milch. Damit der Capuccino länger warm bleibt wird oft eine vorgewärmte sowie dickwandige Tasse verwendet. Der Capuccino wird gesüßt getrunken, in Italien meistens zum Frühstück. Aber ein Capuccino schmeckt auch am Nachmittag noch.

    Cappuccino Zubereitung:
    Für einen typischen Capuccino in einer 120 ml Tasse wird somit ein Espresso von 40 ml benötigt. Dieser wird zuerst in die vorgewärmte Tasse gegeben. Der Espresso wird zügig mit dem erhitzten Milchschaum übergossen, der ca. 50% Luft enthalten soll. Das typische braune Crema des Espressos setzt sich nun auf dem Milchschaum ab und gibt diesem die Capuccino Färbung. Ungefähr die Hälfte des Milchschaums verbindet sich mit dem Espresso, der Rest bleibt als Crema erhalten. Wichtig zu beachten ist, dass der Milchschaum nicht über 70°C erhitzt werden soll, da dadurch die Fließfähigkeit der Milch beeinträchtigt wird und der Capuccino nach Milch schmecken kann.

    Damit mit dem Eingießen des Milchschaums die braune Haube auch gelingt wird nicht der reine Arabica Espressi verwendet sondern eine Robusta- Arabica Mischung von 10/90 bis 40/60. Der kleinere Robusta Anteil sorgt nun für den Crema Effekt. Durch die Bewegung des Milchschaum Kännchens beim Eingießen können eine Vielzahl von Mustern durch die Crema erzeugt werden, dieses nennt sich die Latte Art. Wer es kann, der kann Wolken, Herzen oder auch Schmetterlinge erzeugen. In einigen Kaffees wird der Capuccino mit Kakao Pulver oder Zimt verfeinert um die Braunnote des Crema zu unterstreichen. Dieses ist aber nicht generell üblich und vor allem in Norditalien wird darauf verzichtet.

    Der Capuccino läst sich auf ein österreichisches Kaffee Getränk zurück führen, den Kapuzinere. Es handelt sich hierbei um einen Mokka mit flüssiger Schlagsahne. Durch die Mischung mit der Schlagsahne erhält das Getränk eine Farbe, die an die Kutten der Kapuziner Mönche erinnert. Österreichische Soldaten waren einst in Italien stationiert und so entstand nun der Capuccino.

    Espresso Zubereitung

    Espresso gehört mit zu den bekanntesten Kaffeesorten und wird weltweit getrunken. In den letzten Jahrzehnten hat Espresso auch viele Länder außerhalb Europas erobert. Espresso ist ein sehr konzentrierter Kaffee und wird aus kleinen Tassen, ca. 30 ml oder weniger, getrunken. Espresso hat eine etwas dickere Konsistenz als andere Kaffeesorten, die durch die spezielle Art der Zubereitung entsteht.

    Espresso Zubereitung:
    Zur Zubereitung eines Espresso benötigt man eine spezielle Kaffeemaschine. Der Italiener Luigi Bezzera aus Mailand, Italien, meldete 1901 ein Patent für die erste Espressomaschine an. Es handelte sich um eine Kanne, die unten mit Wasser gefüllt wurde. Im abschraubbaren oberen Teil wurde unten das Kaffeepulver hineingedrückt und mit einem durchlöcherten Deckel abgedeckt. Diese Kanne wurde auf dem Herd erhitzt und das Wasser wurde durch den Druck, der durch das Kochen entstand, durch das Kaffeepulver in den oberen Teil der Kanne gedrückt. Diese Art Kannen, zum Zubereiten von Espresso, werden immer noch hergestellt. Aber seit den 50er Jahren werden viele neue, überwiegend elektrische, Espressomaschinen angeboten.

    In Italien, dem Geburtsland von Espresso, gibt es speziellen Kaffee für Espresso, der etwas stärker geröstet wird. Speziell im Süden Italiens bevorzugt man den dunkler gerösteten Kaffee für Espresso. In den meisten anderen Ländern gibt es keinen Unterschied im Röstungsgrad der Kaffeebohnen. Häufig wird allerdings beim Mahlgrad der Kaffeebohne unterschieden.

    Wie der Name “Espresso“ entstanden ist, ist ungewiss. Angenommen wird, dass es sich aus dem Wort “express“ entwickelt hat, da der Kaffee schnell und mit Druck gekocht wird. Allerdings benötigte die erste Espressomaschine von Bezzera für eine Tasse Espresso 45 Sekunden. In einigen Ländern, z. B. Spanien oder Portugal wird Espresso mit x geschrieben, allerdings wird das x in der spanischen sowie in der portugiesischen Sprache wie ein s ausgesprochen.

    Espresso wird für gewöhnlich nach dem Essen getrunken. Espresso eignet sich wunderbar zum Variieren mit Milch und anderen Zutaten. Deshalb sind in den letzten Jahrzehnten viele neue Kaffeevariationen entstanden, deren Grundlage Espresso bildet.

    Arabischer Kaffee Zubereitung

    Arabischer Kaffee selbst gemacht
    Arabischer Kaffee gilt als eine der ältesten Kaffeesorten der Welt und wird in zahlreichen arabischen Ländern auch heute noch so getrunken, wie vor Jahrhunderten. Das besondere an diesem Kaffee ist, dass er weder versüßt noch mit Milch versehen wird und trotzdem nicht den typischen Bittergeschmack von schwarzem Kaffee hat. Obwohl er nur wenig Koffein enthält, schmeckt er sehr stark. Der Geschmack ist eher etwas für Kenner unter den Kaffeetrinkern und wird dem Gaumen des durchschnittlichen europäischen Kaffeetrinkers fremd vorkommen. Wer arabischen Kaffee selbst probieren möchte, der wird zuerst einige Arbeit in Kauf nehmen müssen. Arabischer Kaffee wird mit Gewürzen aufgegossen und muss immer frisch zubereitet werden.

    Zutaten/ Geräte Arabischer Kaffee:
    1 x Bratpfanne, tief, am besten Gusseisen
    1 x Kochlöffel
    1 x Topf
    1 x Kaffeemühle
    1 x Gewürzmühle
    1 x Sieb, fein
    1 Liter Wasser
    3 gehäufte Esslöffel rohe Kaffeebohnen, am besten arabischer Raum
    1 gehäufter Esslöffel Kardamon, ungemahlen und ungetrocknet
    (wahlweise noch Nelken)

    Zubereitung Arabischer Kaffee:
    1. Rohe Kaffeebohnen in der Pfanne rösten und dabei sehr oft umrühren, da sie schnell anbrennen. Sobald die Bohnen eine weißlich-gelbe Färbung angenommen haben, spätestens aber, wenn sie beginnen zu knacken, aus der Pfanne nehmen und sofort in der Kaffeemühle mahlen
    2. Kardamon zermahlen. Hierfür unbedingt eine Gewürzmühle nehmen, da das feine Aroma des Kardamons sonst an den Mahlscheiben hängen bleibt.
    3. Die gemahlenen Bohnen und den gemahlenen Kardamon nun in den Topf mit einem Liter Wasser geben und langsam aufkochen. Wenn Siedepunkt erreicht ist, etwa 3 Minuten kochen lassen.
    4. Den Topf vom Herd nehmen und warten bis er Raumtemperatur erreicht hat.
    5. Die Flüssigkeit nun durch das Sieb in ein anderes Gefäß abgießen. Der Kaffee ist hellgelb.
    6. Den Satz aus Kardamon und Kaffee nicht wegschmeißen. Er kann später zur besonderen Verfeinerung des Kaffees eingesetzt werden. Am besten in eine Tüte füllen und in den Kühlschrank stellen. Sollte der arabische Kaffee noch am nächsten Tag getrunken werden, kann der Satz dazu gegeben werden.
    7. Den kalten Kaffee nun bei Bedarf langsam erwärmen, ohne ihn zum Kochen zu bringen. Serviert wird er in kleinen Tassen und ohne Zucker. Nach Geschmack können noch 1 bis 2 Nelken dazu gegeben werden.

    Eiskaffee Zubereitung

    Die Zubereitung eines Eiskaffees ist gar nicht schwierig. Mit einem leckeren Eiskaffee lässt sich auch die größte Sommerhitze genussvoll ertragen. Wenn die heimischen Eisdielen überfüllt sind oder man einfach bequem zu Hause bei einem Glas Eiskaffee entspannen möchte, kann man diese echt italienische Köstlichkeit leicht selbst zubereiten.

    Basis eines jeden Eiskaffees ist kalter Kaffee. Wer es originalgetreu mag, verwendet eine Mischung aus abgekühltem starken Espresso und etwas Wasser als Grundlage, der ungesüßt oder nach Geschmack gezuckert wird. Man kann aber auch normalen, etwas stärker aufgebrühten Filterkaffee kalt stellen und diesen wie die Espresso-Mischung weiter verarbeiten. Je kälter der vorbereitete Kaffee ist, desto weniger schnell schmelzen die Eiskugeln. Eine optimale Kühlung ist folglich das A und O eines perfekten Eiskaffees!

    Zur Eiskaffee Zubereitung wie beim Italiener gehört außerdem cremiges, qualitativ hochwertiges Eis. Meistens wird Vanilleeis verwendet, das besonders köstlich schmeckt, wenn echte Bourbon-Vanille enthalten ist. Je nach Vorleiben können aber auch andere Eissorten gewählt werden. Eine ausgesprochen leckere Variante ist beispielsweise die Zugabe von Schokolade- oder Mokkaeis.

    Zur Zubereitung eines Eiskaffess füllt man die gewünschte Menge Kaffee (eiskalt!) in einen hohen Eisbecher oder ein spezielles hohes Glas. Diese sollten für eine Füllmenge von etwa 400 ml vorgesehen sein. Üblicherweise gibt man anschließend zwei Kugeln Eis hinzu. Bei der Eiskaffee-Zubereitung zu Hause kann man das Eis aber natürlich auch individuell portionieren und sich kalorienfreundlich mit einer Kugel Eis bescheiden oder die Menge großzügig auf drei Kugeln erhöhen – je nach Lust und Laune.

    Nun fehlt noch der krönende Abschluss, die Haube aus frisch aufgeschlagener, mit Vanillezucker leicht gesüßter Sahne oder einem lockeren Milchschaum. Manche Eiskaffee-Genießer bevorzugen auch einfach einen kleinen Schuss Milch oder Kondensmilch. Hier gilt: Die Geschmäcker sind verschieden und darum sind bei der Zubereitung in der heimischen Küche der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

    Dekoriert wird der selbst gemachte Eiskaffee vor dem Servieren mit Schokoladenraspeln oder Kakaopulver. Der Perfektionist wird noch eine knusprige Waffel hinzufügen. Zum eiskalten Genuss gehörten nun nur noch ein langstieliger Löffel und ein Strohhalm – und der Sommer kann kommen!

    Honigkaffee Zubereitung

    Honigkaffee- die Alternative zum klassischen Kaffee

    Man steht morgens auf, reibt sich den Schlaf aus den Augen und sehnt sich nach nichts anderem als nach einem leckeren Kaffee (zumindest die Kaffeetrinker; die Teetrinker setzten sich lieber direkt einen heißen Tee auf!).
    Die meisten Deutschen bereiten sich einen starken Kaffee zu und trinken diesen jeden Morgen. Dabei wissen sie gar nicht, was ihnen dabei eigentlich entgeht! Denn neben dem klassischen Kaffee gibt es noch viele weitere Alternativen. Eine Abwandlung, die sehr zu empfehlen ist, ist Honigkaffee. Man gibt Honig ja auch in den Tee, warum also nicht in den Kaffee?

    Wie bereite ich Honigkaffee zu?

    Honigkaffee wird zunächst wie der klassische Kaffee zubereitet. Ob mit automatischer oder mit von Hand bedienbarer Maschine - zunächst muss Kaffee gekocht werden. Die Stärke des Kaffees ist dabei jedem Genießer selbst überlassen. Man muss selbst entscheiden, ob man lieber starken oder lieber weniger starken Kaffee bevorzugt! Ist der klassische Kaffee zubereitet, mischt man Milch und Honig hinzu. Das Getränk ist nun heiß, aber auch kalt zu servieren.

    Neben dieser Möglichkeit, Honigkaffee zuzubereiten, gibt es auch eine weitere Möglichkeit, die vielleicht etwas leichter ist und zu besseren Ergebnissen führt, denn hier kann man genaue Dosierungen angeben. Hierfür braucht man einen Teelöffel Instantkaffee, ein Glas Milch und einen Esslöffel Honig. Zuerst erhitzt man die Milch (wenn man den Kaffee denn heiß trinken möchte, ansonsten lässt man sie kalt) und gibt daraufhin den Teelöffel Kaffeepulver hinzu. Milch und Kaffee sind gut zu verrühren. Nun gibt man den Esslöffel Honig hinzu und verrührt das gesamte Gemisch gut. Jetzt ist auch dieser Honigkaffee zu servieren!

    Was kann ich zum Honigkaffee servieren?

    Der Honigkaffee kann als morgendlicher Wachmacher dienen, aber auch gesellige Runden am Nachmittag verschönern. Wenn man beispielsweise Gäste zu Besuch hat, kann man diese mit dieser neuen Kaffeekreation überraschen. Gut zum Honigkaffee schmecken Plätzchen aller Art, aber auch sonstiges Gebäck. Auch wenn man Waffeln oder Kuchen isst, ist die außergewöhnliche Kaffeeabwandlung sehr passend. Honigkaffee kann aber auch mit anderen Beilagen serviert werden! Diese kann man je nach Belieben frei auswählen. Aber auch ohne Beilagen überzeugt Honigkaffee mit einzigartigem Geschmack!

    Indischer Kaffee Zubereitung

    Indien ist für vieles bekannt: Tee, Bollywood, Curry aber Kaffee mit Sicherheit nicht. Dabei ist der Subkontinent der 6. größte Kaffeeproduzent der Welt. 288,000 Tonnen, das sind ungefähr 4,148 Säcke, die Indien für den Weltmarkt jährlich bereitstellt.

    Und wer nun meint der Kaffeehandel in Indien wäre überhaupt erst durch die Europäer etabliert worden der irrt. Es mag zwar stimmen, dass die Briten den Anbau des Kaffees kultiviert und den Handel effizienter gemacht haben aber die Tradition des Kaffees im Reich der Tiger und Schakale reicht sehr viel länger zurück als man vielleicht annehmen mag.

    Denn bereits im Jahre 1670 brachte ein junger Sufi namens Baba Budan laut der Legende 7 Kaffeebohnen aus dem jemenitischen Mokka, der Heimat des gleichnamigen Kaffees, mit.
    Die Briten begannen erst 1756 Indien unter Kontrolle des Empires zu bringen. Doch auch diese schafften es nicht eine Kaffeekultur auf dem Subkontinent zu etablieren. Stattdessen verschifften sie all den Kaffee per Seeweg nach Europa wo dieser an die großen Kaffeehäuser seiner Zeit weitergeleitet wurde, denn indischer Kaffee ist ein ganz besonderer Kaffee.

    Denn bei der oft monatelangen Überfahrt von Indien nach Europa waren die noch grünen Bohnen einen sehr hohen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt. Die Bohnen gehrten und erhielten einen seltsamen Gelbstich. Doch diese Art der Reifung verlieh ihnen einen ganz besondern Geschmack. Auch heute noch versucht man die Bohnen ihre ganz spezielle Reife zu verpassen. „Monsooning“ nennt man das heutzutage, wenn man die grünen Bohnen während der Monsunzeit an hölzernen, sonnenbestrahlten Orten wie Dachgiebeln reifen lässt. Da Indien selbst keine Tradition im Kaffeetrinken besitzt, war es nun an den Europäern der gelben Bohne ihren einzigartigen Geschmack zu verpassen. Eine dieser Variationen von Kaffeespezialitäten ist nun hier aufgeführt.

    Bombay Rum

    Für die Zubereitung des Bombay Rum benötigt man:

    4 Tassen indischen Kaffees
    4 Esslöffel Zuckersirup
    4 Esslöffel Rum
    1 Teelöffel Maisstärke
    4 Löffel Kokosmilch

    Zubereitung:

    Kochen Sie 4 Tassen indischen Kaffees auf und geben Sie ein wenig Zucker und den Rum dazu. Die Kokosmilch erhitzen und Maistärke unterrühren bis die Masse sich verdickt.
    Die Kokos-Maisstärkemasse auf die Tassen verteilen und den Kaffee dazu geben.
    Mit Rum oder Zucker weiter verfeinern.

    Ingwerkaffee Zubereitung

    Ingwerkaffee - der würzige Kaffee
    Dies ist der ideale Kaffee für kalte Wintertage. Mit seiner ungewöhnlichen Note ist er eine schöne Abwechslung vom herkömmlichen Kaffee in der Vorweihnachtszeit.

    Zutaten für 6 Tassen:

    6 Esslöffel Kaffeepulver (gemahlen, kein Instantpulver)
    1 unbehandelte Orange
    1 Esslöffel kandierter Ingwer (gehackt)
    ½ Teelöffel Zimtpulver
    6 Tassen Wasser
    1 Becher Schlagsahne
    6 Zimtstangen
    Zucker
    6 Grogtassen (falls zur Hand, sonst normale Kaffeetassen)

    Zubereitung des Ingwerkaffees:

    Zunächst wird die unbehandelte Orange heiß abgewaschen, um eventuelle Rückstände zu entfernen. Dann die Schale abreiben, sodass sich ca. 1 Esslöffel Orangenabrieb ergibt. Wichtig ist dabei, dass nur die oberste, orangefarbene Schicht der Schale benutzt wird, da der weiße Teil bitter und ungenießbar ist. Eine kleine Menge Abrieb sollte für die Garnitur zurückbehalten werden.
    Der kandierte Ingwer wird klein gehackt, auch hier sollte sich am Ende ungefähr ein Esslöffel ergeben. Sofern Kaffeebohnen benutzt werden, diese mahlen, bis 6 Esslöffel Kaffeepulver entstanden sind.

    Nun werden Orangenabrieb, Kaffeepulver, gehackter Ingwer und ½ Teelöffel Zimt gemischt und in den Kaffeefilter gegeben, der sich bereits in der Kaffeemaschine befindet. Die entsprechende Menge Wasser für 6 Tassen einfüllen, die Maschine einschalten und wie gewohnt durchlaufen lassen.

    Am Ende des Brühvorgangs den Ingwerkaffee in 6 Grogtassen aus Glas füllen und mit Zucker abschmecken, wobei die Menge des Zuckers vom bevorzugten Süßegrad abhängt. Die Sahne steif schlagen und in jede Tasse einen Kleks geben. Am schönsten ist es, wenn mit einem Spritzbeutel eine Sahnehaube auf jede Tasse aufgebracht wird. Jeweils eine Zimtstange in die Tassen geben und mit dem restlichen Orangenabrieb garnieren.

    Hinweise:
    Kandierten Ingwer findet man häufig in den Backabteilungen der Warenhäuser oder bei den Gewürzen. Auch in Asia-Supermärkten ist er häufig erhältlich. Der Kaffee kann nach Belieben verfeinert werden, etwas Mandellikör oder Schokoladensirup auf der Sahne verteilt ergibt noch eine spezielle Note und eine optische Aufwertung. Auch kann man die übrig gebliebenen kandierten Ingwerstücke auf Zahnstocher spießen und in einer hübschen Schüssel angerichtet mit auf die Kaffeetafel stellen. Desgleichen eventuell übrig gebliebene Sahne. Gut zum Ingwerkaffee passt Spekulatius oder auch Amarettini (kleine italienische Makronen, erhältlich in jedem Supermarkt).

    Irish Coffee Zubereitung

    Irish Coffee stammt aus Irland, und ist ein Kaffee der mit Sahne und irischem Whiskey (ist eine aus Getreide durch alkoholische Gärung und Destillation gewonnene alkoholische Flüssigkeit mit mindestens 15 % Alkoholgehalt) zubereitet wird. Zum Erstenmal zubereitet wurde dieses Getränk 1940 in einem Restaurant des Flughafens Foynes (eine kleine Hafenstadt im County Limerick im Westen der Republik Irland). Der Restaurant-Chef Joe Sheridan hat dieses Getränk für Reisende, die auf einen Überseeflug warten - damit diese danach im Flugzeugt besser schlafen konnten - kreiert.

    Seit 1950 wird teilweise heute noch geglaubt, dass das Café Buena Vista in San Francisco, die Erfinder dieses Heißgetränkes sind. Seit diesem Zeitpunkt galt das Buena Vista fälschlicherweise als Ursprungsort des Irish Coffee.

    Irish Coffee Zubereitung Zutaten:
    4 cl Whiskey
    1 Tasse sehr starken und heißen Kaffee
    1 Teelöffel braunen Zucker
    und etwas leicht aufgeschlagene Sahne

    Irish Coffee Zubereitung:
    Die Grundlagen des Irish Coffee ist, man erhitze (er sollte aber nicht zu kochen beginnen) zunächst den Whiskey, und lässt in der Zwischenzeit den braunen Zucker in einem hitzebeständigen Glas über einer Kerze flüssig werden. Anschließend wird der erhitzte Whiskey eingefüllt. Je nach Lust und Laune kann der Whiskey vorher entflammt werden, ist aber nicht unbedingt erforderlich. Anschließend mit dem Kaffee, bis ca. 5 cm unter dem Glas Rand, auffüllen. Ganz zum Schluss wird die Sahne leicht aufgeschlagen (die Sahnemasse sollte nicht zu fest aufgeschlagen werden) damit man sie über einen Löffelrücken auf den Kaffee fließen lassen kann, und sich der Kaffee nicht mit der Sahne vermischt.

    Die ganz besondere Note erhält der Irish Coffee wenn er durch die Sahne getrunken wird. Aber ganz ehrlich, ob man den Kaffee durch die Sahne trinkt oder alles mit einander verrührt, bleibt jedem selbst überlassen. Ein Genuss ist er allemal und man sollte dieses Getränk einmal probiert haben. Der Irisch Coffee ist ein Kaffeeklassiker und gehört in die Kategorie der Cocktails. Es empfiehlt sich dieses Getränk für die kalte Jahreszeit oder an einem kalten verregneten Tag zu sich zu nehmen. Es kann sich jeder selbst davon überzeugen, welch wärmende Wirkung dieses Heißgetränk hat.

    Kardamom Kaffe Zubereitung

    Kardamomkaffee - der aphrodisierende Kaffee

    Der bis zu fünf Meter hohe Kardamom-Strauch ist in Südostasien heimisch. Von dort sowie aus Guatemala, Tansania und Madagaskar erreichen uns seine von Hand gepflückten, dunkelgrünen Kapseln, die das Aroma der darin befindlichen schwarzen Samen bewahren. Kardamom ist schon seit der Antike als Heil- und Würzpflanze bekannt und wegen seiner verdauungsfördernden Wirkung sehr geschätzt. Kardamom zeichnet sich aus durch einen typisch würzigen Geschmack mit süßer und scharfer Note nach Eukalyptus, Kampfer und Zitrone. Er ist bis heute für die arabische und asiatische Küche von wesentlicher Bedeutung. Außerdem wird dem Kardamom eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt. Dieses Anregungsmittel hat auch seinen Preis; Kardamom gehört wie echte Vanille oder Safranfäden zu den teuersten Gewürzen überhaupt.

    Im Handel werden ganze Schalen, die Samen und zimtähnliches Kardamom-Pulver angeboten. Dem Pulver sind oft auch zerriebene. aber weitgehend geschmacksneutrale Schalen beigegeben, was die Qualität deutlich verringert. Das ätherische Öl der Samen, das für den Geschmack und die Wirkung von Kardamom verantwortlich ist, verflüchtigt sich rasch. Daher bevorzugen Kenner ganze Schalen, deren Güte sie an dem frischen Grün erkennen. Die darin enthaltenen Samen sind dann besonders hochwertig.

    Zur Vorbereitung eines typisch arabischen Kardamomkaffees entnimmt man die Samen einer noch geschlossenen Kapsel, die im Mörser vorsichtig aufgedrückt wird. Die Schalen werden entfernt. Nun werden die ölig-schwarzen Samen im Mörser fein zerrieben.

    Für die Zubereitung eines halben Liters Kardamomkaffee wird eine Kanne mit einem halben Liter Wasser zum Kochen gebracht. Da der gesamte Kochvorgang in der Kanne stattfindet, bevorzugen Araber Metallkannen, am besten aus Kupfer. Wer sich späteres Umrühren ersparen möchte, gebe jetzt schon den Zucker nach Geschmack hinzu. Es sollte nicht mehr sprudeln, wenn nun ein guter Teelöffel gemahlener Kaffee sowie ein Teelöffel des Kardamom-Pulvers beigefügt werden. Wer es mag, würzt den Kaffee noch mit einer Prise Muskat. Danach kurz aufkochen und dann noch etwa 2-3 Minuten sanft weiter köcheln lassen. Im Idealfall bildet sich ein feiner Schaum. Serviert wird in vorgewärmten Moccatassen.

    Kardamomkaffee gehört wegen seiner verdauungsfördernden Wirkung am besten an den Schluss eines guten, reichhaltigen Essens. Er ist leicht und schnell zubereitet. Allergische Reaktionen auf Kadamon sind kaum bekannt. Pro Portion fallen ca. 7 kcal. an.

    Latte Macchiato Zubereitung

    Wer oder was ist ein Latte Macchiato?

    Der Begriff Latte Macchiato stammt aus dem italienischen und bedeutet übersetzt „befleckte Milch“. Bei dem Getränk handelt es sich um ein Heißgetränk aus Milch und Espresso, wobei durch die spezielle Zubereitungsart mehrere verschieden farbige Schichten entstehen. Grundsätzlich ähnelt er sehr einem Milchkaffee, da er hauptsächlich Milch und nicht Kaffee enthält. Mit der Zeit hat das Getränk von Italien aus ganz Europa erobert und gehört heute zu einem der beliebtesten Getränke in Cafés.

    Welche Zutaten werden benötigt?

    • 1 heißer Espresso ca. 25 ml
    • 200 ml heiße aufgeschäumte Milch
    • Kakaopulver zur Dekoration

    Wie bereitet man einen Latte Macchiato richtig zu?

    Üblicherweise wird der Latte Macchiato in einem hohen, meist eher schmalen Glas serviert. Zunächst einmal wird für die Zubereitung die Milch aufgeschäumt, um so am Ende die berühmten drei Schichten zu erhalten. Gießt man nun den frisch gebrühten Espresso hinzu, so entstehen die berühmten Schichten. Die erste Schicht, also die oberste besteht ausschließlich aus Milch, durch das Aufschäumen ist sie am luftigsten und kann so oben schwimmen. Die mittlere Schicht ist eine Mischung aus Milch und Kaffee, wobei diese Schicht eher vom Milchanteil dominiert wird. Die unterste Schicht besteht ebenfalls aus reiner heißer Milch. Dann folgt eine Schicht bestehend aus dem Espresso, dies ist wohl die Stärkste Kaffeeschicht. Der Grund für diese Schichtung ist, dass der Espresso eine geringere Dichte hat als die fetthaltige Milch, daher schwimmt er so zusagen auf der Milch. Kühlt das Getränk mit der Zeit ab, so vermischen sich die Schichten mit der Zeit immer mehr und es bildet sich eher eine Art normaler Milchkaffee. Daher sollte beim servieren sowohl der Milchschaum, als auch der Espresso sehr warm sein.

    Am besten gelingt der Latte Macchiato, wenn man den Espresso als letztes ganz langsam hineinfließen lässt und so der Schaum diesen abbremsen kann, um das völlige durchmischen zu verhindern. Anschließend kann man den fertigen Latte Macchiato noch mit Kakaopulver bestreuen, oder sogar mit Kakaomustern wunderschön verzieren, denn schließlich trinkt das Auge auch mit.

    Serviert wird das Heißgetränk anschließend dann traditionell mit einem Strohhalm um das durchmischen beim Trinken zu verhindern.

    Guten Appetit!

    Milchkaffee Zubereitung

    Der Milchkaffee ist in der heutigen Zeit ein sehr gern getrunkenes Getränk. Er besteht aus einem Espresso, welcher mit aufgeschäumter Milch bestückt wird. Darunter kann man den Café Latte und den Café au lait unterscheiden. Der Café au lait wird nur mit Milch ohne Milchschaum zubereitet und der Café Latte ist ein Milchkaffee der in einem Glas serviert wird. Im traditionellem Land Frankreich gilt dieses Getränk als das nationale Getränk zum Frühstück versehen mit Baguettes oder Croissants. Dort besteht der Milchkaffee aus einem Drittel Espresso und zwei Dritteln Milch. Zudem kann man Milchkaffee in zwei Varianten erhalten, entweder in einer kalten oder in einer warmen Variante. In Frankreich ist da das Gefäß für den Milchkaffee eine große Schale. Der echte Franzose tunkt sein Baguette oder Croissant zum Frühstück immer wieder Bissen für Bissen in seinen Milchkaffee ein. Dies ist ein übliches Bild bei einem Frühstück in Frankreich. Auf den Belag der Backwaren wird komplett verzichtet.

    Für einen Milchkaffee benötigt man bestimmtes Kaffeezubehör wie einen Milchaufschäumer oder einen Mixer. Zudem noch Hohe Gläser, welche gewöhnlich für dieses Getränk sind oder extra Milchkaffee Tassen. Dabei erwärmt man für einen selber gemachten Milchkaffee die Milch und gibt in gleichen Teilen einen starken Espresso hinzu. Aufschäumen kann man diesen dann mit einem Stabmixer oder einem passenden Milchaufschäumer. Am einfachsten lässt sich aber die Milch mit der Aufschäumdüse einer Espressomaschine aufschäumen. Der warme Milchschaum wird dann ganz einfach auf den Espresso gegeben und der Milchkaffee ist nun fertig. Der Milchkaffee wird in hohen Gläsern serviert welche meist aus dickwandigem Glas gefertigt sind. Die erhitzte Milch kommt zum unteren Drittel in das Glas, jedoch sollte die Milch nicht heißer als 60 C betragen, denn dann hat der Milchschaum eine bessere Standfestigkeit im Glas.

    Für einen Milchkaffee benötigt man sehr feines, extra stark geröstetes Kaffeepulver. Davon jedoch nur 8-9 Gramm von dem etwas gröber gemahlenen Kaffeepulver und warme Milch. Enthalten sind dann 1/3 Kaffee und 2/3 Milch.

    Mokka Zubereitung

    Der Begriff "Mokka" (oder auch Mocca) leitet sich von der jemenitischen Stadt Al Mukah ab und bezeichnet ursprünglich eine regionale Kaffeesorte. Heute versteht man unter dem Begriff die spezielle Zubereitungsart von sehr starkem Kaffee. Normalerweise wird der Mokka in einem kleinen, langstieligem Kännchen (Ibrik) zubereitet. Mann kann dazu aber auch einen kleinen Topf oder eine Dose nehmen.

    Zutaten (pro Tasse):

    • 1 gehäufter Teelöffel sehr fein gemahlener Kaffee (Mokkapulver), ähnlich gemahlenem Kakao
    • 1 Teelöffel Zucker
    • 1 Tasse Wasser
    • eventuell 1 Messerspitze Kardamom (nach Geschmack)

    Das abgemessene Wasser in das Kochgefäß füllen und erhitzen. Sobald das Wasser zu Kochen beginnt, gibt man den Zucker hinzu. Wenn das Wasser nun richtig kocht, gibt man das Mokkapulver hinzu. Nun das ganze umrühren, so dass das Pulver nicht mehr auf der Oberfläche schwimmt. Jetzt beginnt der Sud aufzukochen, wobei sich ein starker Schaum entwickelt. Dies ist der Zeitpunkt den Sud vom Herd zu nehmen bis der Schaum sich wieder setzt. Danach kocht man den Mokka wieder auf. Diesen Vorgang wiederholt man bis zu drei mal. Die Schaumbildung läßt jedesmal ein wenig nach.

    Entweder man wartet, bis sich der Kaffeesatz im Kochgefäß etwas gesetzt hat und gießt es dann (ohne den Satz) in die Tasse oder man gießt es direkt in die Tasse (durch hoch und runterziehen beim Ausgießen erreicht man eine noch stärkere Schaumbildung) und läßt den Kaffesatz in der Tasse sinken. Mit einer Prise Kardamom kann man den Geschmack noch etwas abrunden. Ein klein wenig des Kaffeesatzes wird üblicherweise mitgetrunken. Der Mokka soll dadurch bekömmlicher werden. Mit oder ohne Kaffeesatz - der Mokka weckt alle Lebensgeister!

    Die Schwierigkeit bei der Zubereitung ist es, den richtigen Zeitpunkt abzupassen an dem man den Sud vom Herd nimmt und hier erkennt man den Mokkameister. Der richtige Zeitpunkt ist der Zeitpunkt der größten Schaumbildung und der liegt kurz vorm Überkochen. Hier lohnt es sich ein wenig zu experimentieren. Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl für den richtigen Moment.

    Orangenkaffee Zubereitung

    Kaffee ist ein beliebtes Heißgetränk, das es schon vor Jahrhunderten gab. Die rot blühenden Kaffeesträucher gibt es in ca. 50 Ländern der Welt, die Kaffee anbauen, verarbeiten und exportieren. Der Anbau des Kaffeestrauchs benötigt ein relativ ausgeglichenes Klima ohne große Hitze, ohne Kälte und vor allem ohne Frost. Deshalb sind die Hauptanbaugebiete in Afrika und Südamerika zu finden.

    Durch seinen Inhaltsstoff Koffein, der von Friedlieb Ferdinand Runge aufgrund einer Idee Goethes gefunden wurde, wird dem Kaffee eine aufmunternte Wirkung zugesprochen, die sich viele Menschen am Morgen nach dem Aufstehen zu Nutze machen.
    Ob er schwarz, mit Milch, oder mit Zucker getrunken wird, ist reine Geschmackssache. Während die einen das pure Getränk lieben, und es sogar noch extra stark in Form von Espresso zu sich nehmen, können andere den Kaffee nur mit Milch und Zucker genießen.

    Schon sehr früh wurde versucht, den in Europa üblichen Filterkaffee mit Zusätzen zu besonderen Getränken zu machen. Dabei sind einige sehr berühmte Getränke entstanden, wie zum Beispiel "Pharisäer", mit Rum und Schlagsahne, "Rüdesheimer", der mit Weinbrand flambiert wird, und mit Schlagsahne, Vanillinzucker und Schokostreusel serviert wird.
    Ebenso bekannt sind die Österreichischen Spezialitäten "Einspänner", ein großer Mokka im Henkelglas, der mit Schlagsahne abgedeckt wird, ein "Melange", halb Kaffee halb Milch, oder ein "Almkaffee", in den außer dem Kaffee eine Eidotter, Schlagsahne und ein Obstbrand gegeben werden.

    Es gibt unzählige Varianten den Kaffee zu trinken oder zu einem besonderen Getränk zu machen. So zum Beispiel einen Orangenkaffee, der wunderbar schmeckt.
    Dafür benötigen Sie außer dem frisch gekochten Kaffee:

    • 2 unbehandelte Orangen,
    • 100 g Schlagsahne
    • 40 g Zucker
    • sowie 4 Esslöffel Orangenlikör.

    Die Zubereitung erfolgt folgendermaßen:
    Die heiß abgewaschenen Orangen auspressen, und den Saft mit der zuvor steif geschlagenen Sahne und dem Zucker sowie dem Likör vermischen. Dieses dann auf vier Tassen verteilen, und diese mit dem frischen, heißen Kaffee auffüllen. Als Garnierung kommt obendrauf eine Sahnehaube, die mit einigen schmalen Streifen der Orangenschale verziert wird.

    Starker Kaffee Zubereitung

    Starker Kaffee- wach durch den Tag!
    Warum gerade starker Kaffee?

    Ein starker Kaffee hält wach. Er hilft, den Tag durchzustehen und motiviert. Viele Menschen trinken starken Kaffee aus Gewohnheit, als täglichen Brauch. Viele benötigen ihn auch, um sich morgens aufzuraffen und gestärkt an die Arbeit zu gehen. Auch ein Einbruch der Motivation und der Auffassungsbereitschaft gegen Mittag kann mit einem starken Kaffee vermieden oder zumindest verringert werden.

    Wie bereitet man einen starken Kaffee zu?
    Bei der Zubereitung des neben dem Tee populärsten Heißgetränkes ist es wichtig, ein gutes Verhältnis von Kaffeebohnen bzw. Kaffeepulver und dem eingefüllten bzw. zugeführten Wasser zu finden. Man benötigt entweder eine automatische oder eine von Hand zu bedienende Maschine.

    Bei der automatischen Kaffeemaschine ist die Art der Bedienung einfacher. Hier führt man lediglich Wasser und Bohnen bzw. Pulver ein und stellt die Maschine so ein, dass der Kaffee stark wird. Jedoch sollte man immer die Menge des gewünschten Kaffees an die Stärke anpassen.

    Bei der von Hand zu bedienenden Maschine führt man zunächst Wasser ein und setzt einen Filter in den Kopf der Maschine. Daraufhin häuft man das Kaffeepulver auf einem Teelöffel und gibt diese Löffel in den Filter. Nun stellt man an der Maschine ein, dass diese bereit ist, Kaffee zuzubereiten.

    Wichtig ist also das Verhältnis von Kaffeepulver, Wasser und der gewünschten Menge Kaffee. Wenn man die Dosierung von Pulver oder Bohnen erhöht, so wird der Kaffee stärker. Das Gegenteil dagegen wird erreicht, wenn man zu viel Wasser zugeführt hat. Denn dann wird der Kaffee wässriger und dünner und seine Stärke nimmt ab.

    Auch der Kaffee macht's!
    Ist der Kaffeetrinker mit seinem starken Kaffee immer noch nicht zufrieden gestellt, so sollte man einfach etwas mehr auf die Kaffeebohnen oder das Kaffeepulver achten. Denn hier gibt es verschiedene Intensitäten. Beim Kauf sollte man einfach auf die Hinweise auf der Packung achten, die über die Stärke des Kaffees Auskunft geben.

    Jetzt kann der Kaffee serviert werden!
    Hat die Kaffeemaschine ihre Dienste verrichtet, so kann man den Kaffee servieren. Hier empfiehlt es sich, den Kaffee in große Tassen zu füllen, da sich so das unvergleichliche Aroma erst entfalten kann. Fertig ist der starke Kaffee!

    Türkischer Kaffee Zubereitung

    Für eine Tasse echten türkischen Kaffee benötigt man eine Tasse Wasser, einen Teelöffel Zucker und einen stark gehäuften Teelöffel Mokkapulver. Letzteres sollte äußerst fein gemahlen sein, noch wesentlich feiner als beispielsweise Espressopulver. Außerdem ist auf das richtige Handwerkszeug zu achten: Der kleine bauchige Topf mit dem langen Stiel heißt Cezve (sprich: „Dscheswe“) oder Ibrik und sorgt mit seiner speziellen Form dafür, dass der Kaffee optimal erhitzt wird.

    Das Wasser wird im Ibrik langsam und vorsichtig erwärmt, wobei man es gut im Auge behalten sollte. Sobald sich die ersten feinen Bläschen am Boden des Topfes bilden, wird der Zucker hinzugefügt. Dies sollte einen hörbaren Unterschied im Kochvorgang erzeugen. Als nächstes kommt das Mokkapulver hinzu. Mit einem kleinen Löffel oder, besser, einem kleinen Quirl sorgt man dafür, dass das Pulver nicht mehr auf der Wasseroberfläche schwimmt.

    Nun gilt es, den Kaffee mehrmals so hoch kochen zu lassen, dass der sich bildende Schaum beinahe aus dem Topf quillt. Auch hier ist deshalb Aufmerksamkeit gefragt: der Ibrik muss jedes Mal im richtigen Moment vom Herd genommen werden. Festzustellen, wann genau dieser eingetreten ist, erfordert Fingerspitzengefühl und vor allem Erfahrung. Wenn man hier zu zaghaft vorgeht, wird der Mokka eher fad und wenig aromatisch schmecken. Im Gegenzug darf man es aber auch nicht übertreiben. Ein überkochender Ibrik sorgt nicht nur für eine verschmutzte Herdplatte, man läuft auch Gefahr, es später mit einem verbrannten und somit ungenießbaren Mokka zu tun zu haben.

    Nachdem der Sud also etwa drei Mal beinahe übergekocht und dann wieder in sich zusammengefallen ist, kann man damit beginnen, ihn auf die Tassen zu verteilen. Um den erwünschten Schaum auf dem Kaffee zu erzeugen, wird der Ibrik beim Einschenken wiederholt hochgehoben und abgesenkt. Mit dem letzten Schluck Kaffee im Topf spült man die Reste des Mokkapulvers hinaus. Damit sich der Kaffeesatz am Boden der Tassen absetzen kann, sollte man den Mokka nicht sofort im Anschluss konsumieren, sondern eine Weile warten. Kenner genießen ihren Mokka in kleinen Schlucken und in aller Ruhe, bis nur noch der Kaffeesatz in der Tasse übrig ist, den man, wenn man mag, auf eine Untertasse stürzen und interpretieren kann.

    Türkischer Mokka Zubereitung

    Türkischer Mokka - weckt, was in dir steckt...
    Wer seinen Kaffee gerne etwas süßlich und noch dazu recht stark mag, der sollte einen türkischen Mokka in jedem Fall einmal probiert haben. Man benötigt für die Zubereitung auch gar nicht viel. Ein paar Löffel gemahlenen Kaffee, am besten bereits einen speziellen Mokka Kaffee, ein bisschen Zucker ganz nach Belieben und eine Prise Kardamon oder auch etwas Rosenwasser und schon kann es fast losgehen. Benötigt wird nun nämlich nur noch das passende Gefäß für die Zubereitung der Kaffeespezialität. Dafür nimmt man am besten das altbewährte Kupferkännchen, ein sehr altes und sehr typisches Kochgefäß für die Zubereitung eines Kaffees. Dieses langstielige Kännchen wird auch bezeichnet als Ibrik oder Cezve - je nach Sprache des Landes, in dem man sich befindet. Wer bei der Zubereitung des Mokkas nicht nur auf Geschmack, sondern auch auf Stil achtet, der sollte einen Ibrik aus inwändig verzinntem Kupfer oder auch Messing wählen. Ist das Kupferkännchen hingegen aus schlechtem Stahl gefertigt, so kann das den Geschmack des türkischen Mokkas erheblich beeinträchtigen. Üblich ist es auch, dass auf dem Boden des Kupferkännchens eine Zahl eingeschlagen ist, an der man erkennen kann, für wie viele Tassen Mokka der Ibrik gedacht ist.

    Doch nun zur Zubereitung des original türkischen Mokkas:
    Pro Tasse Mokka nimmt man circa 3 Teelöffel des gemahlenen Kaffees und gibt diese in das Kupferkännchen bzw. den Ibrik. Dieses Kaffeepulver wird nun mit der benötigten Menge Wasser pro Tasse aufgefüllt und auf die Herdplatte bzw. auf das Feuer gestellt. Nun erhitzt man das Ganze bis zum Aufkochen, dann nimmt man das Kännchen wieder von der Herdplatte oder vom Feuer und stößt es fest auf, so dass der Kaffeesatz wieder bis auf den Boden sinkt. Nun wird der Ibrik bzw. das Kännchen wieder auf Herd oder Feuer gesetzt und man wiederholt den eben beschriebenen Vorgang noch zweimal, um sämtliche Geschmackskomponenten des Kaffees zu lösen. Nach dieser Prozedur wird der türkische Mokka gemeinsam mit dem Kaffeesatz in die Tassen gefüllt. Gerade der Kaffeesatz im Mokka ist übrigens genau das, was viele Genießer besonders schätzen. Je nach Belieben gibt man nun noch Zucker zum türkischen Mokka dazu und die oben schon erwähnte Prise Kardamon bzw. ein wenig vom Rosenwasser. Möchte man den türkischen Mokka auch wirklich original türkisch zubereiten, dann kann man den Zucker auch bereits gemeinsam mit dem Kaffee aufkochen.

    Dazu ein Glas frisches Wasser - und fertig ist die Kaffeespezialität, die nicht nur gut schmeckt, sondern auch sämtliche verloren gegangene Lebensgeister in einem selbst wieder wecken kann! - In diesem Sinne: Viel Erfolg beim Ausprobieren!

    Wiener Kaffee Zubereitung

    Wien ist berühmt für seine ausgeprägte Kaffeehaus Kultur. Hier ein Rezept zur Zubereitung eines Wiener Kaffees um sich das Wiener Kaffehaus Gefühl auch ins eigene Haus zu holen.

    Zutaten für den Wiener Kaffee

    • 100 g Schokolade
    • 60 ml Milch
    • 550 ml starker Kaffee
    • 1 TL Zucker
    • 150 ml Sahne
    • eventuell
    • Zimt
    • Kakao
    • Vanille

    Zubereitung des Wiener Kaffee

    Zunächst muss die Schokolade in einem Topf erhitzt und geschmolzen werden. Wenn die Schokolade geschmolzen ist wird die Milch zugesetzt. Danach auch den starken Kaffee einrühren. Wichtig dabei ist, dass lediglich kleine Portionen des Kaffees langsam zugesetzt und verührt werden. Diesen Schritt solange wiederholen bis schließlich der gesamte Kaffee sich mit der Schokolade und der Milch verbunden hat. Danach das Ganze solange schlagen, bis es schaumig wird und es dann im Topf warm halten.

    Nun mischt man die Sahne mit dem Zucker und schlägt das ganze solange bis es steif wird und eine süße Creme entstanden ist. Daraufhin den schaumigen Kaffee auf vier Tassen verteilen und darauf dann die süße Sahne gleichmäßig mit einem Löffel verteilen. Die Tassen sollten hierbei am besten vorgewärmt sein, sodass der Kaffee solang wie möglich warm getrunken werden und sein Aroma und seinen Geschmack vollständig entfalten kann.

    Je nach gewünschtem Geschmack besteht zusätzlich die Möglichkeit den Wiener Kaffee auch mit anderen Zutaten zu verfeinern. So bieten sich zum Beispiel Zimt, Kakao und Vanille an um dem Wiener Kaffee eine persönliche Note zuzugeben. Kakaopulver kann dazu verwendet werden die steife Sahne zu verfeinern oder auch um den Zucker zu ersetzen. Zimt, eine besonders im Winter sehr gefragte Zutat, spricht durch seinen intensiven Geruch und Geschmack alle Sinne an und hilft schlechte Laune aufgrund des Wetters zu vertreiben. Auch Vanille kann zum verfeinern des Kaffees verwendet werden. Dazu nimmt man entweder künstliches Vanille Aroma oder die jedoch sehr teuren Vanilleschoten. Zerkleinert und auf der Sahne Creme verteilt erzielen sie die gleiche Wirkung wie der Zimt.

    Der Wiener Kaffee eignet sich besonders zu Kuchen und Torten, sowie zum gemütlichen Beisammensein abends am Kaminfeuer.

    Zimtkaffee Zubereitung

    Für alle Kaffeeliebhaber und alle die es gern werden möchten, gibt es neben dem normalen Kaffeegenuss auch wohlschmeckende Varianten des koffeinhaltigen Heißgetränkes. Eine dieser Variationen ist der aromatische Zimtkaffee, der nicht nur in den Wintermonaten ein wahrer Genuss ist. Der Duft dieses aromatischen Getränkes verströmt ein Wohlgefühl und sorgt für Entspannung und Erholung.

    Für 4 Portionen benötigt man:
    2 EL Ahornsirup (alternativ auch Honig)
    2 EL Kakaopulver
    200 ml Kaffee (frisch aufgebrüht)
    200 ml Milch
    5 EL Sahne
    1/2 TL Zimt

    Zubereitung:
    Als erstes werden der Ahornsirup (oder alternativ Honig), die Milch und der Zimt aufgekocht. Anschließend das Kakaopulver einrühren und auf Tassen (oder große Becher) verteilen. Zum Schluß noch den frisch gebrühten Kaffee auffüllen. Als i-Tüpfelchen die Sahne steif schlagen und als Sahnehaube auf dem Kaffee verteilen. Je nach Geschmack kann noch Kakao- oder Zimtpulver auf die Sahne gestreut werden. Lecker schmeckt diese Kaffeevariation zu Amarettinis, Gebäck und trockenen Kuchen.

    Der Zimtkaffee ist verschiedenen Meinungen zu Folge die magenschonendere Variante zum normalen Filterkaffee. Zimt ist auch vielerlei anderer Hinsicht ein kleines "Alleskönner"-Gewürz, denn es gibt kaum ein Leiden, was sich nicht durch Zimt lindern lässt. So sagt man Zimt unter anderem nach den Blutzucker zu senken, weshalb er auch für Diabetiker besonders gut geeignet ist. Weiterhin wirkt Zimt krampflösend und entzündungshemmend, gegen Appetitlosigkeit und Verdauungsbeschwerden, wie Völlegefühl und leichte Magen-Darmkrämpfe. Zimt lindert die meisten Erkältungsbeschwerden, wie Husten, Fieber und auch Heiserkeit. Auch bei einzelnen Pilzerkrankungen, Altersdiabetes, Menstruationsbeschwerden und Durchfall soll Zimt laut den Erfahrungen von einigen Ärzten helfen.

    Auch äußerlich angewendet ist Zimt eine Wunderwaffe. Durch die reizende Wirkung auf der Haut (meist in Form von Zimtöl) wird die betroffene Stelle besser durchblutet und kleinere schmerzbedingte Beschwerden können gelindert werden. Ebenso können Verspannungen durch die entkrampfende Wirkung abgemildert werden.

    Zimt ist also viel mehr als ein herkömmliches wohlschmeckendes Gewürz für die Weihnachtsbäckerei. Es ist vielseitig einsetzbar und verleiht vielen Speisen den extra Kick. Und bei diesen ganzen wohltuenden Nebeneffekten und wundervollem Aroma von Zimt bleibt es sicherlich nicht bei einer Tasse Zimtkaffee.

    Zubereitung Wiener Melange

    Wiener Melange
    Sie sind Tradition und Lebensstil, denn Sie verkörpern wie nur wenige den Charakter der österreichischen Hauptstadt: die Wiener Kaffeehäuser. Seit die Osmanen die braune Bohne vor den Toren der Prunkstadt vergaßen kommt der wahre Wiener nicht mehr um das Brühgetränk herum.

    Heute hat jeder Wiener sein eigenes Stammhaus und sogar seinen eigenen Kaffee. Denn die bekannten Kaffeehäuser vom Café Central bis hin zum Kaffee Alt Wien führen nicht nur einfach den braunen Kaffee wie man es in Deutschland kennt, sondern ganz eigene mittlerweile eingebürgerte Variationen. Derjenige, der Cappuccino oder Latte to go mit einfachem Nuss-, Vanille- oder sonstigen Siruparten erwartet, wie man es von bekannten Kaffetrendketten kennt, der wird sich auf Wiener Getränkkarten recht verloren vorkommen, denn dort finden sich Namen wie Fiaker, Mazzagran, Obermayer, Sperbertürke oder Maria Theresia um nur einige zu nennen. Einer der beliebtesten Kaffees Wiens ist jedoch die Wiener Melange. Das Wort leitet sich aus dem französischen „mélanger“ ab und heißt so viel wie „mischen“ und darum geht es bei der Melange auch. Denn sie ist eine der zahlreichen Kaffee- Mokkaspezialitäten der goldenen Prunkstadt an der Donau.

    Die Wiener Melange ist die älteste Kaffeesorte Österreichs. Simple aber auch die schlichte Eleganz der Kaffeehäuser widerspiegelnd gilt sie als Vorreiter der Wiener Kaffees und der Kaffees Europas. Die Herstellung der Wiener Melange ist relativ simple im Vergleich zu anderen Wiener Kaffeespezialitäten.

    Für die klassische Wiener Melange benötigt man:

    • 1/8 l gekochten Kaffe bzw. Mokka
    • 1/8 l aufgeschäumte Milch
    • (Im Falle der Mokkavariation Schlagsahne)

    Zubereitung klassischer Wiener Melange:

    1/8 l schwarzen Kaffees kochen. Diesen zu 1/3 in eine Mokkatasse geben und leicht angewärmte Milch (1/8 l) entweder mit Wasserdampf oder einem elektronischen Aufschäumer aufschäumen und dem Kaffee zugeben bis kurz unter den Tassenrand. Fertig ist die klassische Wiener Melange.

    Zubereitung Wiener Melange mit Mokka:

    1/8 l leicht verlängertem Mokka zubereiten und diesen zu 1/3 in eine Mokkatasse geben. Leicht angewärmte Milch (1/8 l) entweder mit Wasserdampf oder einem elektronischen Aufschäumer aufschäumen und dem Mokka zugeben bis kurz unter den Tassenrand. Fertig ist die Wiener Melange mit Mokka.

    Tipp: Wer möchte kann ganz nach Wiener Art seine Wiener Melange mit eigenen Zusätzen verfeinern.

    Zubereitung griechischer Mokka

    Griechischer Mokka- Kaffeepower aus Griechenland

    Was ist griechischer Mokka?

    Der Mokka kommt aus dem Jemen, dessen Hafen auch für die Namensgebung verantwortlich war. Hier war er eine traditionelle Kaffeesorte, die sich durch einen großen Säureanteil und winzige Bohnen auszeichnete. Doch der Begriff hat sich im Laufe der Zeit gewandelt. Heute spicht man schon von Mokka, wenn man von einer speziellen Art spricht, Kaffee zuzubereiten. Diese Definition der Zubereitung ist von Region zu Region unterschiedlich. Ist ein Mokka in Wien ein schwarzer Kaffee, so meinen die Deutschen mit einem Mokka überwiegend türkischen Kaffee.
    In Griechenland kam es zu einer Abwandlung des traditionellen Mokkas. Unter einem griechischen Mokka versteht man die Zubereitung des klassischen Mokkas ohne Gewürze. Auch ist dieser Kaffee bitterer, da in der Regel auf Zucker bzw. Süßstoff verzichtet wird.

    Wie bereitet man griechischen Mokka zu?

    Um griechischen Mokka zuzubereiten braucht man einen Kochtopf, Wasser und Kaffeepulver. Der Mokka wird auch nicht einfach mit der Kaffeemaschine, sondern auf dem Herd zubereitet. Zunächst füllt man Wasser in den Kochtopf und stellt diesen dann auf den Herd. Bei mittlerer Hitze wird das Wasser erwärmt. Nun gibt man das Kaffeepulver hinzu und bringt das Gemisch aus Kaffeepulver und Wasser unter ständigem Rühren zum Kochen. Dabei muss man aufpassen, dass sich keine kleinen Klümpchen bilden. Nach einer kurzen Zeit sprudelt der Kaffee auf. Auch Schaum bildet sich am Rand und auf der gesamten Oberfläche. Jetzt nimmt man den Topf von der Herdplatte und schöpft den Schaum der Oberfläche ab. Diesen füllt man nun in Tassen. Der Mokka, der sich nun noch im Topf befindet, wird wieder auf den Herd gestellt. Nach erneutem Kochen füllt man auch ihn in die Tassen. Zwar ist jetzt noch das Kaffeepulver enthalten, doch dieses trennt sich nach kurzer Zeit und sickert auf den Boden der Tassen. Jetzt kann man den Mokka servieren! Nach Geschmack kann man auch je nach Bedarf Zucker hinzufügen, wenn das Getränk zu bitter sein sollte.

    Was kann man zum griechischen Mokka servieren?

    Sehr gut passen zum griechischen Mokka Plätzchen und jegliches anderes Gebäck. Auch Salzstangen und Salzgebäck schmecken nicht schlecht. Aber auch ganz allein ist der griechische Mokka ein Geschmackserlebnis!

     

    Bewertung: 
    Noch keine Bewertungen vorhanden