Lupinenkaffee

  • Bytom
    Aug 04, 2016
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    Wer kennt den täglichen Gang zum Kaffeeautomat nicht? Betritt man am Morgen den Arbeitsplatz, so ist der Griff zum morgendlichen Wachmacher bereits automatisiert. Hat man einen Kaffeevollautomat, so bedarf es nur noch eines einfachen Knopfdruckes und der frisch gemahlene Kaffee läuft in die Kaffeetasse. Und so wiederholt sich dieses Spiel Tag für Tag. Kaum jemand überlegt dabei, ob sich hier nicht nur eine Gewohnheit eingeschlichen hat, oder ob man auf die tägliche Dosis Kaffee nicht mehr verzichten kann. Am einfachsten jedoch bemerkt man die „unschöne“ Gewohnheit, wenn man ein oder zwei Tage ohne Kaffee auskommen muss. Es stellen sich natürlich keine Entzugserscheinungen ein, gegen die man ankämpfen muss, dennoch hat man dennoch im Hinterkopf den Gedanken, an eine gute Tasse Kaffee am Morgen.

    Wann Kaffee absetzen?

    Vielleicht werden Sie nun dahingehend denken, dass man doch gar nicht auf den morgendlichen Kaffee verzichten muss. Denn wieso sollte man plötzlich auch keinen Kaffee mehr trinken? Wenn man jedoch an sich selber bemerkt, dass mit dem Körper oder Geist etwas nicht stimmt, weil man doch zufiel Kaffee konsumiert, fängt man an, nach einer Alternative für den Kaffee zu suchen. Natürlich kann man auch Tee trinken. Diesen gibt es in den verschiedensten Geschmacksrichtungen, aber keiner kommt dem Kaffee gleich. Und zudem verbirgt speziell der grüne und schwarze Tee auch eine Art Koffein, die den Körper zu ähnlichen Fehlfunktionen verleiten können wie das Koffein des Kaffees. Die Überreaktion auf Kaffee zeigte sich bei mir durch folgende Symptome:

    • Herzrasen
    • Reizdarm
    • geistige Überreiztheit

    Die Alternativen

    Wenn Sie selber an sich merken, dass Ihnen der tägliche Bohnenkaffee nicht bekommt, sollten auch Sie nach Alternativen zum Kaffee Ausschau halten. Das Problem bei solchen Alternativen ist oft die Gewohnheit an den Geschmack des Bohnenkaffees. Man gewöhnt sich doch allzu schnell an dessen Aroma und findet oft im Kakao, Gerstenkaffee oder Tee nicht die Alternative. Ich persönliche habe auch lange nach Alternativen gesucht, bis ich den Lupinenkaffee als Alternative zum Bohnenkaffee gefunden habe. Anders als der Hafer- oder Gerstenkaffee handelt es sich bei Lupinen auch um ein Bohnengewächs. Werden diese Lupinenbohnen geröstet und gemahlen, so entsteht ein Geschmack, der dem von Bohnenkaffee sehr nahe kommt. Lupinenkaffee wird wie Bohnenkaffee zubereitet. Einfach in eine Kaffeemaschine einfüllen und überbrühen lassen. Ich persönliche koche ihn im Topf mit Wasser auf und siebe ihn einfach ab. Danach wie gewohnt zuckern und mit Milch aufgießen.

    Die Effekte des Lupinenkaffees
    Erstaunlich war beim Lupinenkaffee, dass das Verlangen nach Bohnenkaffee am Morgen ständig geringer wurde. Während ich beim spontanen Verzicht auf Bohnenkaffee immer noch ein Verlangen nach dessen Geschmack gehabt habe, relativierte sich jenes durch das Trinken des Lupinenkaffees. Daher kann ich davon ausgehen, dass es nicht ein Verlangen nach Kaffeegeschmack war, sondern ein Verlangen nach dem Koffein, das im Bohnenkaffee enthalten ist. Kakao, Gerstenkaffee und andere Alternativen konnten dieses Verlangen nicht stillen, während ich nun genüsslich meinen Lupinenkaffee zu trinken vermag, ohne die störenden Nebenwirkungen zu erfahren. Natürlich muss man bedenken, dass Lupinenkaffee ebenfalls geröstet ist, wer empfindlich auf die Röstung reagiert, sollte auch Lupinenkaffee auch in Maßen trinken. Jedoch sinkt das Verlangen nach Kaffee generell, wenn man Lupinenkaffee statt Bohnenkaffe trinkt. Dabei denke ich an jene Menschen, die am Tag nicht nur eine Tasse Kaffee trinken, sondern an die 5 bis 6 Tassen Kaffee trinken. Das war zumindest meine eigene Erfahrung, die ich mit Lupinenkaffee machen durfte.

    Quelle Fotos: pixabay.com

     

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