Die perfekte Treppe für mein Haus

  • Bytom
    In Technik,
    Jan 29, 2016
    0 Comments

    Folgende Themen erwarten Sie hier

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Treppenlift macht mobil

    Für ältere oder in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen sind Treppen oft ein unüberwindbares Hindernis. Wenn man im Rollstuhl sitzt, eine Gehbehinderung hat, oder gebrechlich ist, sind Treppen ein großes Problem.

    treppenlift

    Abhilfe schafft hier ein Treppenlift oder Sitzlift, mit ihm kann die beeinträchtigte Person mühelos über die Treppen hochgleiten, ohne dazu Hilfe von anderen Personen zu benötigen. Treppenlifte, Plattformlifte oder Sitzlifte sind heute schon unverzichtbarer Bestandteil in vielen privaten Haushalten, Altersheimen, aber auch in öffentlichen Gebäuden wie Schulen, Universitäten, Bibliotheken oder Ämtern. Ein Treppenlift schafft überall dort Abhilfe wo der Einbau eines normalen Liftes aufgrund der Gebäudegegebenheiten oder aufgrund der hohen Kosten unmöglich ist. Natürlich sind auch die Kosten für einen Treppenlift nicht billig, alleine die Materialkosten und die jeweils anfallende individuelle Planung können Kosten in Höhe von 3000-25000 Euro verursachen, viele greifen daher auch auf Gebrauchtlifte zurück wo die Kosten naturgemäß deutlich geringer auffallen.

    Unterschiedliche Modelle

    Es gibt verschiedene Varianten des Treppen- oder Behindertenlifts, so gibt es zum Beispiel Plattformlifte für Rollstuhlfahrer. Hierbei fährt man mit dem Rollstuhl auf eine Plattform auf, die Plattform selbst ist noch mit Schranken und Rollstoppern ausgestattet um ein unbeabsichtigtes Herunterrollen zu vermeiden. Es gibt auch die Möglichkeit, bei manchen Plattformliften schweres Material zu transportieren, das ist je nach Typ verschieden. Befestigt werden die Plattformlifte auf den Treppen selbst oder an der Wand, auch ist ein Einbau im Inneren oder im Außenbereich des Gebäudes möglich. Wird die Rohlstuhlplattform nicht benötigt wird sie einfach hochgeklappt. Bei den sogenannten Hängeliften für Rollstuhlfahrer gibt es keine Plattform, sondern eine Aufhängung. Auch wird die Aufhängung nicht an der Wand sondern an der Decke festgemacht. Diese Variante wird häufig bei engen und sehr kurvigen Treppenhäusern genutzt. Auch in Wohnhäusern, wo eine Beengung derTreppen baurechtlich nicht erlaubt ist, eignet sich diese Art des Aufzugs.

    Als dritte Variante sind die Sitzlifte und Stehlifte zu nennen. Bei diesen Behindertenaufzügen gibt es eine Steh- oder Sitzfläche die entweder unbeweglich oder ausklappbar ist. Zusätzlich ist die Anbringung von Rückenlehnen, Armlehnen, Fußstützen oder Sicherheitsgurten möglich. Diese Variante ist für allem für gehbehinderte oder beeinträchtigte Menschen gedacht, die sich ohne Rollstuhl fortbewegen können, für die aber Treppen sehr mühsam oder aufgrund der Sturzgefahr gefährlich sind. Auch der Sitzlift oder Stehlift ist für enge und kurvige Treppenhäuser optimal geeignet, da die Sitz- oder Stehfläche hochgeklappt werden kann, wenn sie nicht benötigt wird.

    Sicherheit der Benutzer

    Damit die Benutzung des Treppenaufzugs bzw. Treppenlifts absolut ungefährlich für den Nutzer ist, sollten nur TÜV geprüfte Aufzüge eingesetzt werden. Auch sollten Sicherheitsgurte, Schranken und Abrollsicherungen zur Mindestaustattung gehören. Um auch für Stromausfälle gewappnet zu sein, verfügen die Treppenlifte meist über Notstromaggregate, werden mit Akkus betrieben oder haben eine Notabsenkung.

    Finanzierung

    Da die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für den Einbau eines Treppenlifters nicht übernehmen, greift hier meist eine Pflegeversicherung. Ist die Behinderung durch einen Arbeitsunfall oder durch eine berufsbedingte Krankheit verursacht worden, so zahlt in den meisten Fällen die Haftpflichtversicherung den Einbau. Ein Treppenlift erleichtert das Leben von zehntausenden Menschen in Deutschland, ohne diesen Aufzug müssten viele gebrechliche Personen ihr vertrautes Zuhause verlassen und in Altersheimen leben. Der Einbau ist also nicht nur eine Lebenserleichterung sondern dient auch dazu, älteren und gebrechlichen Menschen möglichst lange unabhängig in ihrem vertrauten Heim bleiben zu können.

    Treppenaufbau

    Wie setzt sich eine Standardtreppe zusammen? Nun, nachdem es so viele Treppenvarianten gibt, kann man eigentlich nicht von einer Standardtreppe sprechen. Auf jeden Fall besitzt eine Treppe eine Trittstufe. Das ist die Stufe, auf die man treten muß, um die Treppe hochzugehen. Dann gibt es bei einigen Treppenarten eine Setzstufe, das ist ein Brettchen, das hochkannt zwischen die Trittstufen gesetzt wird. Diese Setzstufen werden normalerweise nur bei Wangentreppen montiert. Zur Treppe gehört noch ein Handlauf. Der Handlauf ist das eigentliche Geländer, an dem man sich festhält, wenn man die Treppe besteigt. Aber auch Pfosten und Stäbe gehören zum Geländer, damit niemand die Treppe herunterfällt. Zur Treppe gehört ebenfalls eine sogenannte Gallerie, welche die Treppe wagerecht abschließt. Wenn Sie eine Gallerie benötigen, versäumen Sie nicht sich darüber ein Angebot machen zu lassen!

    Zweiholmtreppe

    Die Zweiholmtreppe ist eine Zwischenalternative zwischen einer aufgesetzten Wangentreppe und einer selbstragenden Treppe.

    Zweiholmtreppe

    Bei der Zweiholmtreppe wird unter die Trittstufen eine Art Zieharmonika aus Metall montiert. Diese Holme ziehen sich über die gesamte Treppe. Dabei werden die Trittstufen auf diese Holme aufgesetzt. Die Holme sind gewöhnlich aus Metall und müssen vor Ort geschweißt werden. Auch diese Treppe macht den Raum sehr hell und wirkt modern. Meiner Meinung nach sehen die Holme jedoch etwas klumpig aus.

    Raumspartreppe

    Was ist nun unter einer Raumspartreppe zu verstehen? Eine Raumspartreppe wird gewählt, wenn nicht viel Aufstellraum für eine normale Treppe zu Verfügung steht. Diese Treppen sind nicht sehr teuer, wobei natürlich in der Ausführung genung Preisspielraum zu beachten ist.

    raumspartreppe

    Eine Raumspartreppe zeichnet sich dadurch aus, dass eine Trittsufe auf einer Seite breit ist (Trittbereich) und auf der anderen Seite schmal ausläuft. Von oben gesehen sieht eine Raumspartreppe aus wie ein Reißverschluß. Beim Hochlaufen betritt man die Trittstufe zuerst und läuft Stufe für Stufe nur auf dem Trittbereich die Treppe entlag. Das Besteigen dieser Treppe ist sicherlich nichts für ältere Leute oder kleine Kinder, denn es erfordert etwas Übung die Treppe zu benutzten.

    Spindeltreppe

    Eine Spindeltreppe ist wohl die ungewöhnlichste Wohntreppe. Meistens wird sie in Räume eingebaut, die stark bewohnt werden. Eine Spindeltreppe ist dabei im Wohnzimmer oder im Eßbereich durchaus denkbar.

    Spindeltreppe

    Dabei nimmt sie nicht viel Platz weg. Der Nachteil einer Spindeltreppe liegt auf der Hand - sie bietet nicht viel Bewegungsspielraum und Platz beim Benutzten. Große Gegenstände können daher nur erschwert hoch oder runter getragen werden. Spindeltreppen gibt es in den Unterschiedlichsten Ausführungen und Größen. Trittstufen oder Trägerelemente können aus Metall oder Holz gefertigt sein. Auf jeden Fall ist eine Spindeltreppe auch eine platzsparende Alternative, wobei sie auch estätischen Ansprüchen genügt.

    Wangentreppe

    Unter einer Wangentreppe wird eine Treppe verstanden, welche die Stufen der Treppe seitlich einbettet. Dabei kann man sich die Wangen der Treppe so vorstellen, dass die Stufen seitlich jeweils auf einem Balken aufgesetzt sind.

    Wangentreppe

    Es gibt aber auch Wangentreppen, wobei die Stufen seitlich in die Wangen eingebettet werden. Dabei handelt es sich um eine eingestemmte Wangentreppe. Gewöhnlich ist eine Wangentreppe aus Holz. Denkbar ist aber auch ein Wange aus Metall. Sollte man sich für eine Holztreppe entscheiden, so sollte die Entscheidung beim Bauantrag angegeben werden.

    Hängende Treppe

    Eine hängende Treppe ist eigentlich die preisgünstigste Treppe. Bei dieser Treppenart wird versucht die Trägerelemente so stark wie möglich zu reduzieren. An der Seite des Handlaufs befinden sich Bolzen zwischend den einzelnen Trittstufen. Aber an der Wandseite wird bewußt auf weitere Träger verzichtet. Lediglich an der Wand werden die Trittstufen anmontiert. Das ist das Kennzeichen einer Hängetreppe - sie hängt eigentlich mit den Stufen an der Wand! Die Trittsufen sind auch hier entweder aus Holz, Laminat oder Stein. Auch dem Handlauf und den Pfosten sind keine Grenzen in der Ausführung gesetzt.

    Selbsttragende Treppen

    Selbsttragende Treppen sind eine preisgünstige Alternative zu herkömmlichen Wangentreppen oder Betontreppen. Sie kennzeichnen sich dadurch, dass die Stufen auf seitlich je einem Bolzen aufliegen, welche in den Stufen versenkt werden und dort aufliegen.

    Selbsttragende Treppe

    An der Wandseite wird die Trittstufe mit Nussankern befestigt. Diese Treppen gibt es in Holz-, Laminat- oder Steinausführung. Meistens wirken die Treppen sehr modern und sind durch die fehlenden Setzstufen lichtdurchlässig. Das Treppenhaus wirkt dadurch großzügig und hell. Diese Treppenart sind ist die nahe Verwandte zu den hängenden Treppen.
     

    Quelle Fotos: pixabay.com

    Bewertung: 
    Noch keine Bewertungen vorhanden