Heizungen

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    In Technik,
    Jan 26, 2016
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    Gerade jetzt in der bevorstehenden kälteren Jahreszeit spielt das Thema Heizen wieder eine sehr zentrale Rolle. Vor allem diejenigen, die gerade mit dem Hausbau beschäftigt sind oder Heizsysteme sanieren, beschäftigen sich besonders intensiv mit den unterschiedlichen Möglichkeiten des Heizens. Vor allem haben in den letzten Jahren ökonomische und ökologische Gedanken bezüglich des Heizens zugenommen. Zum einen wird Energie immer teurer und zum anderen steigt auch die Belastung der Umwelt durch belastende Heizsysteme. Daher gibt es schon seit geraumer Zeit Möglichkeiten, sowohl ökonomisch als auch ökologisch zu heizen und somit den Geldbeutel und die Umwelt gleichermaßen zu schonen. Somit findet ein entsprechendes Umdenken auf dem Heizsektor statt.

    Wichtig ist, sich im Vorfeld über die unterschiedlichen Vor- und Nachteile der verschiedenen Systeme am Markt genau zu informieren, bevor man die Entscheidung für ein konkretes Heizsystem fällt. Natürlich sind konventionelle Heizungsarten wie das Heizen mit Gas, Öl und Holz nach wie vor ein Thema und vor allem das Heizen mit Holz hat neben dem wärmenden Faktor auch für viele eine gewisse Romantik. Daher findet man häufig in Wellnesshotels oder in Skiorten neben den eigentlichen Heizsystemen, die meist auch schon sehr umweltbewusst sind, zusätzliche Heizsysteme vor, die Holz verwenden. Grundsätzlich wird gerade bei Neubauten und Sanierungen häufig auf Solarenergie, Fernwärme, Biomasse, Pelletzheizungen oder Wärmepumpen umgestellt. Zum einen steht hier der Umweltfaktor groß im Mittelpunkt, andererseits steigen aber die Brennstoffkosten zunehmend und durch die Umstellung auf regenerierbare Energien, wie z.B. Solarenergie, kann man sich auch mehr von Energielieferanten aus dem Ausland unabhängig machen. Wärmepumpen können mit Hilfe eines Kompressors Räumlichkeiten sowohl beheizen als auch kühlen. Dies ist z.B. bei Gefrierschränken von Vorteil. Wärmequellen dafür sind z.B. Erdwärmekollektoren, das Grundwasser oder die Luft. Mit alternativen Heizungssystemen lassen sich somit einerseits hohe Heizkosten vermindern und andererseits kann man damit einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Daher erfreuen sich umweltbewusste Heizungsformen einer immer größeren Beliebtheit und haben zum Teil klassische Heizsysteme, welche mit Öl und Gas arbeiten, abgelöst.
     


     

    Fernwärme

    Fernwärme

    Wenn thermische Energie von einem Erzeuger oder einer Sammelstelle zu einer Zentralheizung beim Verbraucher transportiert wir, bezeichnet man dies als Fernwärme. Diese Wärme wird über in der Erde verlegte Rohre, die wärmegedemmt sind, geleitet. Wenn einzelne Stadtteile oder sogar ganze Städte mit Fernwärme versorgt werden, bezeichnet man dies als Fernheizung.

    Erste Ideen für die Fernwärme entstanden Ende des 19. Jahrhunderts.

    Funktionsweise:

    Wasser wird, aufgrund seine guten Wärmekapazität, als Hauptmedium für Fernwärme genutzt. Dabei kann es nicht nur flüssig, sondern auch in Form von Dampf verwendet werden. Ein kontinuierlicher Kreislauf in den Rohrsystemen transportiert das Wasser. Da das Wasser enthärtet und fast ohne Salz versetzt ist, werden Korrosionen und Verhärtung in den Rohren vermieden. Ein Deionat als Zusatzwasser und dazu noch eine Teilstrom-Entsalzung der durchlaufenden Wassermassen sorgen für die nötige Entsalzung. Vor- und Rücklauf sind die Rohrleitungen von den Wärmequellen zu den Wärmesenken oder umgekehrt. Kunststoffmantelverbundrohre, Stahlmantelrohre und Wickelfalzrohre sind die gebräuchlichsten Rohre für das Rohrleitsystem. Der Wärmeüberträger sorgt hydraulisch für die Trennung von Verbraucher- und Fernwärmekreislauf. Von großen Kraftwerken bis hin zu kleinen Müllverbrennungsanlagen gibt es die Möglichkeit Fernwärme zu erzeugen. Kohle, Erdgas, Biogas, Öl, Holz aber auch Müll werden als Brennstoff für die Erzeugung genutzt.

    Trends:

    Der Trend geht immer mehr zu Fernwärme. Durch Fernwärme wird der Wirkungsgrad der Kraftwerke erhöht, was für eine höhere Effektivität spricht. Mittlerweile heizen über 240 Unternehmen mit Fernwärme. In den Metropolen Berlin und Hamburg findet man die größten Fernwärmenetze. Die größte Fernwärmedichte mit über 90 Prozent hat Flensburg, die sich an den Küstenstädten in Dänemark orientiert haben. Das deutsche Fernwärmenetz beträgt bereits jetzt knapp 20.000km. In Zeiten eines erhöhten Umweltbewusstseins ist der verringerte Ausstoß an Kohlenstoffdioxid, durch die Kraft-Wärme-Kopplung, ein wichtiges Argument bei der Benutzung von Fernwärme. Wenn man das Potential der Fernwärmenetze voll ausschöpft, kann eine weitere deutliche Senkung an Kohlenstoffdioxidausstoß erreicht werden.

    Die Gaszeihung
     

    Gasheizung

    Gasheizungen basieren in Hinsicht auf deren Wirkprinzip auf Grundlage einer Erdgasverwertung, welches als Naturrohstoff genutzt wird. Erdgas wird unter speziellen technischen Voraussetzungen verbrannt und während diesem Prozess entsteht Wärmeenergie. Um die Wärme leiten zu können, wird diese auf eine engtsprechende Flüssigkeit übertragen. Über entsprechende Rohrleitungssysteme erreicht die wärmetransportierende Füssigkeit dann die entsprechenden Räumlichkeiten, wo die Wärmeenergie abgegeben wird. Gasheizungen und Anlagen auf Heizölbasis werden in der privaten häuslichen Wärmeversorgung immer bedeutsamer. Vorteilhaft beim Betreiben einer Gasheizung zeigen sich insbesondere in der guten Umweltverträglichkeit, da beim Verbrennungsprozess kaum oder nur in sehr geringen Mengen schädliche Abfallprodukte entstehen. Gasheizungen benötigen aufgrund der technischen Voraussetzungen nur wenig Platz und lassen sich problemlos in räumliche Gegebenheiten einfügen. Sie eignen sich daher auch hervorragend, um in engen Kellerräumen, verwinkelten Dachgeschossen und schmalen Küchenbereichen angeschlossen zu werden.

    Ein Nachteil der Gasheizung ist in der Anschaffung zu suchen, die erstmal verhältnismäßig teuer ist. Voraussetzung für das Betreiben einer Gasheizung ist der entsprechende Gasanschluss oder es wird ein Vorratsbehälter erforderlich, der aufgrund verschiedener Sicherheitsanforderungen ausserhalb des Gebäudes aufgestellt wird. Vor dem Anschaffen einer Gasheizung sind viele Kunden skeptisch und haben Bedenken, die insbesondere im Bereich der Sicherheit liegen. Gasheizungen haben hohe wartungstechnische Vorgaben und die sicherheitstechnischen Umesetzungen sind bei der Herstellung von modernen Gasheizungen sehr zuverlässig. In diesem Zusammenhang ist der Einbau explosionshemmender Zündsicherungen zu nennen. Diese Zündsicherungen zeigen sofortige Reaktinen auf kritische Änderungen beim Zustrom des Gases. Technische Neuerungen sind in Bezug auf den Aspekt der Sicherheit auch der Einbau von speziellen Brennelementen direkt am Brennermodul. Diese nutzen den Auskühlvorgang und bewirken ein Sperren der Gaszufuhr.

    Sehr aktuell im Bereich der Sicherheitstechnik sind bei Gasheizungen die Überwachung der Flammen durch einen elektrischen Ionosationsstrom. Gasheizungen eignen sich durch die weitentwickelte und ausgefeilte Heiztechnik auch für Bereiche, die einen hohen Anspruch an die Wärmeleistung besitzen. Im Zusammenhang mit einer Warmwasserversorgung lassen sich Gasheizungen sehr gut und effektiv einsetzen. Hierzu werden Gasheizungen mit einem entsprechenden Warmwasserspeicher kombiniert.

    Gelkamine für stimmungsvolle Atmosphäre

    Gelkamin

    Für alle Liebhaber eines stimmungsvollen Feuers gibt es eine Alternative zu einem klassischen Kamin, der in einer Mietwohnung beispielsweise, schon kaum eine Möglichkeit der Verwirklichung findet – ein Gelkamin. Bisher war die Planung und die dazu gehörigen Anschaffungen für ein gemütliches Feuerchen im Wohnraum eher aufwendig und mit hohen Kosten verbunden. Ferner bedurfte es der Beschaffung von Holz, ein Schornstein war unabdingbar und die unvermeidlichen Nebenprodukte wie Verbrennungsgase, Ruß, Asche usw. mussten ebenfalls in Kauf genommen werden

    Ein Gelkamin hingegen, ermöglicht den romantischen Genuss des Feuers, ohne großen Aufwand. Mit unweltschonenden Heizmitteln auf Alkoholbasis, dem sogenannten Brenngel, werden Gelkamine betrieben. Das Brenngel ist gesundheitlich völlig bedenkenlos und sauber in der Handhabung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kaminen verbrennt das Brenngel in einem Gelkamin völlig geruchlos, rauch- und rußfrei. Daher wird kein Schornstein, also kein Abzug, benötigt. Ein Gelkamin kann sowohl in einer Mietwohnung, wie in einem Raum ohne Schornstein betrieben werden. Es entsteht im Betrieb selbstverständlich Wärme, die als Raumheizung genutzt werden kann. Auch für Übergangszeiten eignet sich ein Gelkamin hervorragend. Der Betrieb eines Gelkamins ist völlig genehmigungsfrei, er muss somit auch nicht gewartet werden. Ein Gelkamin ist zumeist auch transportabel. Der Aufwand, um sich ein heimeliges, die Seele streichelndes Feuer zu machen, ist mit einem Gelkamin äußerst gering. Brenngel aus Bioalkohol einfüllen, anzünden und das stimmungsvolle Feuer genießen. Dabei entstehen keine schädlichen Abgase, sonder lediglich Wasserdampf und Kohlendioxid (CO²), zwei natürliche Substanzen.

    Da die Brennkartuschen, das Brenngel für einen Gelkamin wie bereits erwähnt völlig rauchfrei sind und keine Geruchsbelästigung erzeugen, kann ein Gelkamin nahezu überall aufgestellt werden. Das Design der Gelkamine ist sehr vielfältig.Von klassisch elegant bis modern sind die Gelkamine erhältlich. So kann jeder seinen individuellen Geschmack bedienen und mit einem Gelkamin die Gemütlichkeit in seinen Räume abrunden und bei einem Gläschen Wein oder auch Saft, das Spiel der Flammen genießen.
     

    Heizkessel, Brennkessel, Brennofen
     

    Brennkessel

    Ein Heizkessel ist das wichtigste Detail und damit Kernstück einer jeden Heizanlage. Die Aufgabe eines Heizkessels besteht darin, in seinem Innersten die Energiewandlung von chemischer Energie Wärmeenergie zu gewährleisten. Hauptbestandteile eines Heizkessels sind ein Brenner oder eine entsprechende Brenneranlage und nach Außen führende Rohsysteme. Der Brenner ist die Basis dafür, dass eine Erwärmung der Brennkammer im Kesselinneren erfolgt. Diese Kesselkammer ist umgeben von einem Rohrleitungssystem, in welchem vorrangig Wasser erhitzt wird. Im Zuge der neu entwickelten Heizungsarten werden auch entsprechende Heizkessel technisch erforderlich. Dabei wird die jeweilige Bauart, die Kapazitäten und die Größe der Heizkessel immer bestimmt von den Einsatzerfordernissen.

    Die Leistung eines Heizkessels wird in Kilowatt bis Megawatt angegeben und stellt die Grundlage für die Heizleistungsangabe dar. Im Bereich der Ölheizkessel kommen hochwertige Heizkessel zur Verwendung, die auch als Öl-Gussheizkessel bezeichnet werden. Bei dieser Art handelt es sich um Kesselbauteile, die aus Guss gefertigt wurden und somit eine Heizfläche darstellen, die Vorzüge wie maximale Betriebssicherheit gewährleistet. Problematisch beim Thema Heizkessel ist das Problem des Auftretens von Spannungsrissen. Durch die Herstellung aus Guss kann dies vollkommen ausgeschlossen werden. Positiv zu erwähnen beim Guss-Heizkessel ist insbesondere stetig der gleichmäßige Fluss der Wärme. Gas-Heizkessel sind zur Montage auch als Wandgeräte zu erhalten, dabei besitzen diese eine komfortable Bedienmöglichkeit und einen hohen Wärmeeffekt. Positiv bei dieser Kategorie von Heizkesseln sind eine extreme Sparsamkeit im Gasverbrauch und eine hohe Umweltverträglichkeit.

    Grundlage hierfür ist ein entsprechender Brenner, der mit der Brennweise eine Anpassung an den bestehenden Bedarf an Wärme umsetzten kann. Bei plötzlich auftretenden Kälte- oder Wärmeperioden sorgt eine automatische Abgasadaption für eine entsprechende Verbrennnung und Schadstoffemmision und hält diese entsprechend der Umstände gering. Besonders interessant sind Heizkessel für die Verbrennung von Holz und fossilen Brennstoffen, wobei auch Pellets eine Rolle spielen. Diese Heizkessel haben sich durch das technische Umsetzung auf die veränderten Anforderungen eingestellt. Vorteilhaft ist hierbei, dass diese Kessel für fast alle Schornsteinsysteme zugelassen werden können. Durch einen wasserführenden Rost und eine Sekundärluftzufuhr, die schon vorgewärmt wurde, ist eine höchstmögliche Ausnutzung des gesamten Brennmaterials möglich.

    Brennkessel

    Nicht nur beim Thema Heizungen werden wir mit einem Brennkessel konfrontiert. Der Brennkessel wird für vielerlei Tätigkeiten eingesetzt. Denn der Begriff Brennkessel beschreibt einen Hohlkörper, welcher zum Brennen von Alkohol verwendet wird. Der Prozess des Brennens wird auch als Destillation bezeichnet, das Material des Brennkessels besteht in der Regel aus Kupfer. Gebrannt werden sowohl niederalkoholische als auch hochprozentige Getränke, zu welchen unter anderem Bier, Wein, Cognac oder Whisky gehören.
    Der Brennprozess

    Das Innere des Brennkessels bzw. die gesamte Konstruktion wird auch als Brennblase bezeichnet, diese unterliegt einer stetigen Wärmezufuhr, wodurch die beigefügten Aromastoffe und Alkohole verdampfen und an der Innenseite des Brennkessels wieder kondensieren und durch den Knick im
    Kessel in Auffangbehälter abgeleitet werden. Um den Prozentsatz von Alkohol zu erhöhen, ist es möglich den Brennvorgang zu wiederholen. Schottische oder irische Whiskeys werden des Öfteren zwei oder drei Brennvorgängen unterzogen, wodurch der Alkoholgehalt von 25 bis 25 % auf bis zu 70 % steigt. Zu beachten ist beim Brennvorgang, dass die Flüssigkeit nicht zu hoch aufschäumt, dies kommt bei einem hohen Eiweißanteil vor. zu diesem Zwecke befindet sich an der Seite zumeist ein Sichtfenster. Der Nachteil von traditionellen Brennkesseln besteht darin, dass diese keine kontinuierliche Destillation ermöglichen, die Produktivität und der Herstellungspreis werden somit nicht optimal angepasst. Traditionelle Brennkessel werden dennoch von dem Großteil der Brauereien und insbesondere Herstellern von Whiskey verwendet, denn diese garantieren einen hohen und aromatischen Geschmack des Produktes.

    Allgemeines

    Brennblasen können sich in ihrer äußeren Form stark voneinander unterscheiden, charakteristisch sind jedoch der nach oben hin verjüngte Hals und der kugelige Fuß. Der Hals knickt in der Regel im oberen Teil um mindestens 90° nach unten ab. Brennkessel dürfen nur betrieben werden, wenn diese nach der Brennereiordnung ausgeführt werden, Privatpersonen sind davon jedoch befreit.

    Brennofen

    Der Begriff Brennofen bezeichnet eine Art von Ofen, welcher Materialien bei hohen Temperaturen eine thermische Stoffumwandlung gestattet. Es existieren zahlreiche Varianten und Verwendungsbereiche für Brennöfen, gemeinsam ist der Verwendungszweck der Wärme zur Beeinflussung des Materials. Der Prozess der thermischen Stoffumwandlung, welcher innerhalb eines Brennofens abläuft, wird als "brennen" bezeichnet.

    Die wohl bekanntesten Verwendungsbereiche bzw. deren Endprodukte aus einem Brennofen sind unter anderem Zement, Bauziegel, Backsteine, Dachziegel, Glasuren, Keramiken sowie Klinker. Brennöfen werden des Weiteren dazu verwendet Abfälle zu verbrennen, Emaille herzustellen oder Glas zu verschmelzen. Bei einigen Verfahren wird ein konstanter Prozess durchgeführt, wie beispielsweise bei Zement, welcher durch einen Drehrohrofen hergestellt wird.

    In der Regel wird jedoch ein Material in einen leeren Brennofen eingeführt, das Gut gebrannt und im Anschluss wieder aus dem Ofen entfernt. Jeder Brennprozess hat die Eigenschaft, dass er oxidativ abgewickelt wird, d.h. unter Zufuhr von Sauerstoff bewerkstelligt wird. Während das Brenngut sich im Ofen befindet, reagiert dieses in den meisten Fällen immer mit dem Sauerstoff, welcher sich in dem Ofen befindet, dieser wird vor dem Brennprozess nicht abgesaugt. Der Brennofen ist stark von dem Schmelzofen abzugrenzen, denn wie der Name schon vermuten lässt, wird das Material in einem Brennofen thermisch umgewandelt, in einem Schmelzofen wird es lediglich geschmolzen und in eine andere Form gebracht. Schmelzöfen geben dem bearbeiteten Material lediglich eine andere Form, d.h. der Prozess kann jederzeit wiederholt und rückgängig gemacht werden. Brennöfen rufen im Gegensatz zu dieser Methode ein irreversibles Produkt hervor, denn dieses kann nicht mehr in die früher vorhandene Form zurück gebracht werden.
     

    Infrarotheizung

    Infrarotheizung

    Neben den bereits bekannten herkömmlichen Heizmöglichkeiten spielen Infrarotheizungen eine zunehmende Rolle und setzen sich mehr und mehr in deren Einsatz durch. Gleichmäßige und entsprechend der Witterung anpassbare Wärme- und Luftverhältnisse im Raum gehören zu einem angenehmen Raumklima. Dieses soll zugleich auch ausgewogen und gesund sein. Infrarotheizungen bieten auf Grund ihrer Funktionsweise und deren technischer Ausstattung die besten Voraussetzungen für die Gewährleistung dieser Ansprüche an eine Heizung. In der modernen Heizungstechnik können Infrarotheizungen sowohl in Form von Stand-, Wand- oder Wärmestrahlern als auch als Bad- und Fußbodenheizungen und Heizmatten eingesetzt werden. Heizmatten besitzen eine wichtige Bedeutung für elektrische Fußbodenheizungen. Eine Infrarotheizung basiert auf einem von den anderen Heizkörpern abweichenden Funktionsprinzip. Diese werden ausschließlich mit elektrischem Strom betrieben und stellen sich somit als umweltfreundlich und ökologisch durchaus vertretbare Variante einer gesunden Raumbeheizung dar. Vergleichbar ist die Infrarotheizung mit der Sonne, welche auf natürliche Art und Weise das sogenannte infrarote Licht in die Erdatmosphäre sendet und diese damit erwärmt. Die Wärme- und Lichtwellen, welche von der Infrarotheizung ausgesendet werden, befinden sich in dem gleichen Lichtwellenspektrum wie die infraroten Strahlen der Sonne und es entsteht somit der gleiche Effekt. Dabei unterscheidet sich die Infrarotheizung von anderen Heizungen in der Hinsicht, dass sie nicht die angestrahlten Gegenstände sondern die Umgebungsluft gleichmäßig mit Wärme versorgt.

    Wenn ein fester Körper oder ein Gegenstand von der Infrarotheizung unmittelbar angestrahlt wird, dann wird er die Energie zunächst absorbieren und dann an die Umgebung in Form von Wärme abgeben. Die Infrarotheizung hat genau wie jede andere Heizungsart ihre Vorteile und Nachteile. Dennoch ist es aus abweichenden individuellen Gründen und baulichen Anforderungen teilweise günstiger, eine Infrarotheizung zu wählen. Dies betrifft auch Aspekte der Kostenverteilung, der Wärmequalität und den speziellen persönlichen Anforderungen, welche an eine Heizung gestellt werden. Zunächst zeichnen sich Infrarotheizungen dadurch aus, dass sie wenig Platz benötigen, flexibel einsetzbar sind und sich in den verschiedenartigen Ausführungen optimal in abweichende räumliche Bedingungen integrieren lassen. Ein weiterer Faktor ist die Einsparung von Energie durch den Einsatz von Infrarotheizungen. Damit verbunden ist wiederum eine Minimierung der Heizkosten. Infrarotheizungen zeichnen sich außerdem dadurch aus, dass sie den Innenraum mit einer ausgeglichenen Wärme versorgen, die sich im Raum optimal verteilt. Dies ist günstig sowohl für die Menschen, welche sich in den Räumen aufhalten als auch für die bauliche Substanz. Durch die gleichmäßige Ausbreitung der Wärme im Raum wird die Bildung von Schimmelpilz vermieden, da Wände abtrocknen können und sich keine feuchten Nischen bilden. Die Kosten, welche für die Anschaffung einer Infrarotheizung erbracht werden müssen, sind relativ gering, auch die Montage und die Wartungsfreiheit der Infrarotheizungen stellen sich als enorme Vorzüge dar. Eine Variante der Fußbodenheizungen basiert auf der kontinuierlichen Ausbreitung von Wärme, wobei die Temperatur der Oberfläche des Mediums gering ist. Dabei wird eine umfangreiche Oberfläche mit Wärme versorgt.

    Die elektrische Fußbodenheizung folgt diesem Prinzip. Für die materialtechnische Ausstattung der elektrischen Fußbodenheizung werden unterschiedliche Grundstoffe und Verarbeitungsstrukturen eingesetzt. Dazu gehören beispielsweise die Heizfolien, welche aus einer sogenannten homogenisierten Grafitschicht bestehen, welche sich auf einer geeigneten Folie aus Kunststoff, vorrangig Polyester befindet. Über spezielle gut wärmeleitende Kupferelemente wird der elektrische Strom in die Heizfolie transferiert. Dabei kommt es zu einer hundertprozentigen Umwandlung von elektrischer Energie in Wärmeenergie. Durch spezielle Heizmatten kann dies ebenfalls erreicht werden. Sie werden vorrangig unter Fliesen integriert. Ein gewundenes Heizkabel befindet sich auf einem als Trägergewebe bezeichneten Untergrund, wo es in Windungen gleichmäßig fixiert ist. Dieses wird komplett über einen Fliesenkleber auf dem Untergrund befestigt.

    Der Kaminofen

    Kaminofen

    Die Energiepreise veranlassen viele Eigentümer sich nach Alternativen für die Beheizung ihrer Immobilien umzusehen. Was wäre schöner als ein loderndes, wärmendes Feuer in einem Kaminofen? Wenn ein Schornstein vorhanden ist, wird der zuständige Schornsteinfeger Auskunft über die Möglichkeiten eines Kaminofens geben können. Wieviele Quadratmeter Wohnfläche sollen mit dem Kaminofen beheizt werden und mit welchen Brennstoffen soll geheizt werden, diese Fragen sollten vorab geklärt werden. Nach der Installation wird der Einbau des Kaminofens auch vom zuständigen Schornsteinfeger abgenommen. Kaminöfen sind schon günstig zu bekommen, zum Beispiel gibt es schon 5KW Öfen unter 1000 Euro. Die Heizleistung, die benötigt wird, errechnet sich durch die Raumgröße, die Fenster, aber auch die Gebäudeisolierung bestimmt den Wert. Für alle Ansprüche gibt es eine große Auswahl. Ob mit Speckstein, der die Wärme zusätzlich speichert, oder mit einer Marmorverkleidung, eine große Auswahl an verschiedensten Varianten ist auf dem Markt erhältlich.

    Bei vielen Modellen kann man mit Holz, aber auch mit Braunkohlenbriketts heizen. In den letzten Jahren sind immer bessere Modelle entwickelt worden, die ebenso eine wohlige Wärme schaffen, aber auch herkömmliche Heizkosten reduzieren können. Heizen mit modernen Holzpellets ist auch im Kaminofen möglich, eine komplette Heizanlage ersetzen können wasserführende Kamine. Die Synergie aus Kaminfeuer und die gesamte Beheizung der Immobilie durch das erwärmte Wasser ist eine der günstigsten Möglichkeiten. Als alleiniges Heizsystem kann man an den wasserführenden Kaminofen auch mit einer Fußbodenheizung und mit Radiatoren verbinden. Auch ein Anschluss an Solarkollektoren ist möglich. Über eine automatische Scheibenspülung verfügen fast alle Kaminofen- Modelle und verhindern damit zum größten Teil das Verrußen. Wichtig ist dabei aber auch, dass nur gut durchgetrocknetes Holz zum Heizen verwendet wird. Mit feuchtem Holz kann die benötigte Heizleistung nicht erzielt werden und der Kaminofen verrußt sehr stark.

    Kältetechnik für angenehme Temperaturen

    Kältetechnik

    Wenn wir zurückdenken an die Sommer der vergangenen Jahre, dann fällt uns vor allem ein, dass sie schön und oftmals sehr heiß waren. Überall schwitzende, stöhnende Menschen, die Schutz im Schatten der Bäume und Sonnenschirme suchten und sich am liebsten gar nicht in der Sonne aufhielten. Die Autos wurden zur Sauna und auch in den Wohnungen war es wie in einem Backofen. Wie froh waren wir über klimatisierte Räume und Autos. Doch nur in solchen Augenblicken wird uns eine solche Technik bewusst und wir sind dankbar darüber.

    Egal wo wir uns im Alltag aufhalten, überall begegnet uns Kältetechnik. Denken wir nur an unsere Küche. Dort steht ein Kühlschrank, ein Gefrierschrank und mit Sicherheit ist noch in vielen Häusern und Wohnungen eine Kühltruhe anzufinden. Auch wenn wir beim Einkaufen den Aufschnitt, Käse oder Joghurt aus dem Regal nehmen, befindet sich dies in Kühlregalen und die Pommes oder das tiefgefrorene Gemüse nehmen wir aus eine der zahlreichen Gefriertruhen. Aber denken wir auch nur an den Weg zum Supermarkt. Die meisten Autos dieser Zeit besitzen bereits eine Klimaanlage. Also haben wir es auch da mit Technik zum Kühlen zu tun.

    Viele Dinge unseres Alltags sind mittlerweile so selbstverständlich geworden, dass wir sie gar nicht mehr wirklich wahrnehmen. Wir verwenden sie täglich und sind uns gar nicht im klaren darüber, was diese Geräte für unseren Lebensstandard bedeuten.
    Ohne Kältetechnik ein reines Chaos

    Stellen wir uns nur einmal vor, dass es weder Kühlschrank noch Gefrierschrank oder -truhe gäbe. Wir wären erst einmal ganz schön aufgeschmissen und überfordert, da wir plötzlich nicht mehr einfach unsere Lebensmittel so kühl lagern könnten, dass sie sich länger halten. Es wäre auch unmöglich Eis zu Hause zu lagern und sich einfach eines zu nehmen, wenn man gerade Lust dazu hat. Genauso das oftmals heiß geliebte Fast Food, wie Pizza, Lasagne oder Baguettes. Besonders Berufstätige und böse Zungen behaupten auch allein lebende Männer, greifen sehr gerne auf diese Art des Essens zurück, da es so schön einfach und schnell geht. Aus dem Gefrierschrank nehmen, auspacken, in den Backofen und fertig. Die einfachste und unkomplizierteste Art zu kochen. Auch die Gastronomie wäre ohne die Kältetechnik aufgeschmissen, da es den Köchen nicht mehr möglich wäre ihre Lebensmittel kühl zu lagern. Alles müsste ganz frisch eingekauft werden und sofort verarbeitet werden.

    Selbstverständlich gibt es noch sehr viele andere Gegenstände in unserem Alltag, die unser Leben enorm erleichtern. Jedoch ist die Technik des Kühlens und Gefrierens schon eine besonders wichtiger und angenehmer Luxus in unserem Leben. Bewusst wird es uns erst in den Momenten, in denen wir darauf enorm angewiesen sind oder wenn sie uns fehlen, weil die Gerät kaputt sind oder fehlen.

    Wenn wir zurückdenken an die Sommer der vergangenen Jahre, dann fällt uns vor allem ein, dass sie schön und oftmals sehr heiß waren. Überall schwitzende, stöhnende Menschen, die Schutz im Schatten der Bäume und Sonnenschirme suchten und sich am liebsten gar nicht in der Sonne aufhielten. Die Autos wurden zur Sauna und auch in den Wohnungen war es wie in einem Backofen. Wie froh waren wir über klimatisierte Räume und Autos. Doch nur in solchen Augenblicken wird uns eine solche Technik bewusst und wir sind dankbar darüber.

    Egal wo wir uns im Alltag aufhalten, überall begegnet uns Kältetechnik. Denken wir nur an unsere Küche. Dort steht ein Kühlschrank, ein Gefrierschrank und mit Sicherheit ist noch in vielen Häusern und Wohnungen eine Kühltruhe anzufinden. Auch wenn wir beim Einkaufen den Aufschnitt, Käse oder Joghurt aus dem Regal nehmen, befindet sich dies in Kühlregalen und die Pommes oder das tiefgefrorene Gemüse nehmen wir aus eine der zahlreichen Gefriertruhen. Aber denken wir auch nur an den Weg zum Supermarkt. Die meisten Autos dieser Zeit besitzen bereits eine Klimaanlage. Also haben wir es auch da mit Technik zum Kühlen zu tun.

    Viele Dinge unseres Alltags sind mittlerweile so selbstverständlich geworden, dass wir sie gar nicht mehr wirklich wahrnehmen. Wir verwenden sie täglich und sind uns gar nicht im klaren darüber, was diese Geräte für unseren Lebensstandard bedeuten.
    Ohne Kältetechnik ein reines Chaos

    Stellen wir uns nur einmal vor, dass es weder Kühlschrank noch Gefrierschrank oder -truhe gäbe. Wir wären erst einmal ganz schön aufgeschmissen und überfordert, da wir plötzlich nicht mehr einfach unsere Lebensmittel so kühl lagern könnten, dass sie sich länger halten. Es wäre auch unmöglich Eis zu Hause zu lagern und sich einfach eines zu nehmen, wenn man gerade Lust dazu hat. Genauso das oftmals heiß geliebte Fast Food, wie Pizza, Lasagne oder Baguettes. Besonders Berufstätige und böse Zungen behaupten auch allein lebende Männer, greifen sehr gerne auf diese Art des Essens zurück, da es so schön einfach und schnell geht. Aus dem Gefrierschrank nehmen, auspacken, in den Backofen und fertig. Die einfachste und unkomplizierteste Art zu kochen. Auch die Gastronomie wäre ohne die Kältetechnik aufgeschmissen, da es den Köchen nicht mehr möglich wäre ihre Lebensmittel kühl zu lagern. Alles müsste ganz frisch eingekauft werden und sofort verarbeitet werden.

    Selbstverständlich gibt es noch sehr viele andere Gegenstände in unserem Alltag, die unser Leben enorm erleichtern. Jedoch ist die Technik des Kühlens und Gefrierens schon eine besonders wichtiger und angenehmer Luxus in unserem Leben. Bewusst wird es uns erst in den Momenten, in denen wir darauf enorm angewiesen sind oder wenn sie uns fehlen, weil die Gerät kaputt sind oder fehlen.
     

    Pelletsofen

    Pelletsofen

    Dachten Sie schon mal über einen Pelletofen nach? Eine Heizanlage mit Holzpellets gibt es in zwei verschiedenen Varianten. Ein Pelletofen lässt sich mit einem normalen, leistungsstarken Kamin vergleichen, der Pelletofen kann durchaus einen großen Wohnraum beheizen. Sogar ein kleineres Haus mit niedrigem Energieverbrauch kann mit einem Pelletofen versorgt werden. Ein Pelletkessel hingegen ist nicht nur ein Luftgerät, wie der Pelletofen, sondern kann mit einem Wasserleitsystem das Wasser in weiteren Heizanlagen erwärmen und so als Ersatz für eine Zentralheizung in einem größeren Haus dienen.

    Sogar das Brauchwasser kann mit Hilfe des Pelletkessels auf eine angenehme Temperatur gebracht werden. Wenn man sich für diese Variante entscheidet, sollte man in seine gesamte Energieversorgung eine Solaranlage einbauen, damit man nicht im Sommer den Pelletofen betreiben muss, um warmes Wasser im Haus zu haben. Pelletöfen sind als umweltfreundliche Alternative zu Gas und Öl absolut empfehlenswert, da sie kein zusätzliches Kohlenstoffdioxid produzieren und bei einem qualitativ hochwertigen Pellet auch eine höhere Energieeffizienz als die fossilen Brennstoffe. Weiterhin kann man einen Pelletofen genauso wie den klassischen Holzkamin mit Fliesen kleiden, die nach und nach Wärme an den Raum abgeben. Der Vorratsbehälter für den Pelletofen sollte mindestens 60 Liter fassen können, damit man möglichst selten nachfüllen muss. Ein Holzkaminofen muss in der Regel per Hand zusätzlich belüftet werden, während ein Pelletofen durch ein kleines Gebläse oder einen Konvektionslüfter automatisch durch einen kleinen Elektromotor belüftet wird. Dieser Motor macht dezente Geräusche, die nur sehr nervöse Menschen stören könnten. Die verwendeten Holzpellets für den Betrieb des Pelletofen werden aus Abfallprodukten der Holzindustrie hergestellt und bieten somit eine Verwendung für wertvolles Material, für das die Möbelindustrie keinen Nutzen mehr hat.

    Die Aufbereitung des Materials stellt durch Biodiesel und Strom aus Wasserkraft ebenfalls keinen schädlichen Kohlenstoffdioxid her. Alle vier Wochen muss der Pelletofen gereinigt werden. Diese Reinigung erfolgt selbstständig und ohne Mithilfe eines Schornsteinfegers. Die dabei anfallende Asche kann im Garten als Dünger für die Erde benutzt werden. Ein Pelletofen ist mit Sicherheit eine Alternative um Räume zu beheizen. Jeder, der von konventionellen Heizmethoden abkommen möchte, sollte den Pelletofen in Betracht ziehen.
     

    Solarkollektoren

    Solarheizung

    Solarkollektoren sind Vorrichtungen zur Sammlung der im Sonnenlicht enthaltenen Energie. Sie héizen mit der gewonnenen Energie beispielsweise Wasser auf. Die Solarkollektoren, die auch Sonnenkollektoren genannt werden, erreichen relativ hohe Wirkungsgrade. Im Regelfall setzen Sie 60 bis 75 Prozent der einfallenden Sonnenenergie um. Zentraler Bestandteil des Kollektors ist der Solarabsorber. Er wandelt die Lichtenergie der Sonne in Wärme um und gibt diese an einen durchfließenden Wärmeträger weiter. Die Sonnenkollektoren nehmen das Licht aus allen allen Richtungen auf und müssen daher nicht gesondert in Richtung Sonne ausgerichtet werden. Auch bei Bewölkung erzielen Sie noch eine gewisse Leistung.

    Ursprünglich wurden die Solarkollektoren ausschließlich zur Warmwasserzubereitung genutzt. Seit einigen Jahren haben sie sich auch im Bereich der Raumheizung etabliert. Bei Niedrigenergiehäusern, die einen Saisonwärmespeicher besitzen, erfolgt die Heizung teilweise sogar komplett mittels Solarkollektoren. Es gibt mehrere verschiedene Typen von Solarabsorbern, die in den Kollektoren arbeiten. Bei den Schwimmbadabsorbern handelt es sich um Matten aus hitze- und UV-beständigen schwarzen Kunststoff, durch die Wasser in Schläuchen direkt hindurch gepumpt wird. Kupferrohre sind das Trägermedium der flachen Flächen- und Plattenabsorber. Weitere Formen sind der Röhren- und Luftabsorber.

    Um die Eigenverluste zu minimieren haben die Solarkollektoren eine dunkle, hochselektive Beschichtung. Bis Mitte der 90iger Jahre waren die Schwarzchom - Beschichtungen marktbestimmend. Die heutigen Beschichtungen wie eta plus, Tinox oder sunselect, erzielen jedoch bedeutend höhere Wirkungsgrade und sind vor allem umweltfreundlicher. Die Beschichtungen werden hauptsächlich in Mitteleuropa angewandt. Zu erkennen sind sie an der dunklen bläulich schimmernden Farbe. In
    Südeuropa werden aufgrund der höheren Sonneneinstrahlung oft einfache Varianten verwendet.

    Solarheizung

    Solarheizungen sind eine gute Alternative, um naturgegebene und nicht erschöpfbare Energiequellen zu nutzen und somit die Umwelt zu schonen. Daher werden gerade in den ltzen Jahre im Zuge der ökologischen Forderungen immer wieder Solaranlagen in den Vordergrund gestellt, da sie einen bedeutendes Effekt bei der Verminderung von CO2 Abgabe an die Umwelt darstellen. Solarheizungen eignen sich als Raumheizungen besonders gut, da sie Sonnenstrahlen und deren Wärmeenergie mittels Kollektoren einfangen und diese Energie durch spezielle Wärmeleitsysteme an die Innenräume weitergeben. Solarheizungen werden aufgrund der technischen Arbeitsprinzipien in passive und aktive Solarheizungen unterteerteilt. Wissenswert ist hierzu, dass passive Solarheizungen unter der Voraussetzung arbeiten, das spezielle, entsprechend der Sonneneinstrahlung günstig ausgerichtete Gebäudeteile mit mit speziell entwickelten Sonnenkollektoren ausgestattet werden. Diese Solarheizungsart stellt die herkömmlichste Heizungsmethode dar. Die eigentliche Energiegewinnung bei der Solarheizung findet in den Kollektoren statt, diese sammeln die Sonnenstrahlen und sind mit entsprechenden Wärmeaustauschern ausgestattet, die es ermöglichen, dass eine Weiterleitung der Sonnenenergie erfolgen kann.

    Der Wärmetauscher

    Durch diese Wärmeaustauscher kann sowohl Brauchwasser erwärmt werden als auch über einen Heizkessel eine Erwärmung der Innenräume gewährleistet werden. Daher bedarf es bei einer funktionstüchtigen Solarheizung immer zweier Wärmeaustauscher. Häufig werden Solarheizungen als zusätzliche Heizmöglichkeit genutzt, um Gas und Heizölkosten zu sparen. Voraussetzung dazu ist ein spezieller Speichertyp, der eine Trennung von Brauchwassererwärmung und Heizungswasser vormnimmt. In den Wintermonaten ist es noch problematisch, allein auf eine Heizung der Räume durch eine Solaranlage zu bauen, da in den Wintermonaten die Sonnenenergie nicht so extrem ist, wie in den übrigen Jahreszeiten. Positive Ergebnisse zeigen, dass eine Solarheizung sich hervorragend eignet, um in den Übergansmonaten im Hebst und im Frühjahr eine Heizkostenersparnis zu erbringen. Nach statisitischen Erhebungen kann hierbei eine Einsparung von über der Hälfte der herkömmlichen Heizmaterialenaufwandes umgesetzt werden In Zukunft werden Solarheizungen vermehrt in sogenannten Solarsiedlungen eingesetzt. Sie übernehmen hierbei die komplette Nahwärmeversorgung der Abnehmer. Solarheizungen werden so konzipert, dass sie in sogenannten Blockheizkraftwerken integriert sind und somit immer wichtiger für die Energieversorgung einzelner Kommunen werden.

    Wärmepumpe


    Wärmepumpe

     

    Die Energiepreise steigen und die Jahresabrechnungen treiben so manchem den Angstschweiß auf die Stirn. Dabei muss dies gar nicht sein, denn unsere Umwelt bietet jede Menge Energie. Mit Hilfe einer Wärmepumpe kann man die Energie der Umwelt sammeln und nach entsprechender Umwandlung für das Heizen oder die Warmwasserbereitung nutzen. Selbst bei Außentemperaturen von bis zu – 20 Grad ist eine Wärmepumpe aus wirtschaftlicher Sicht noch wirtschaftlich sinnvoll. Über das ganze Jahr gerechnet sind mit einer Wärmepumpe Kosteneinsparungen von bis zu 50 Prozent möglich. Mit einer Wärmepumpe ist es möglich aus einem kleinen Teil zugeführter Energie eine hundertprozentige Heizleistung zu erzielen. Zudem ist eine Wärmepumpe im Vergleich zu anderen Heizungstechnologien extrem Umweltfreundlich und hat eine deutliche geringere CO2-Emission (vor Ort sogar völlig emissionsfrei). Dabei ist das Funktionsprinzip einer Wärmepumpe nicht nur genial, sonder auch relativ einfach. Man kann das Funktionsprinzip mit dem eines Kühlschranks vergleichen, nur umgekehrt. Während der Kühlschrank seinem Innenleben die Wärme entzieht und diese nach Außen abgibt, entzieht die Wärmepumpe der Außenwelt die Wärme und gibt diese an das Haus ab. Der Kreisprozess einer Wärmepumpe besteht aus 4 Komponenten. Ein Kältemittel mit niedrigem Siedepunkt dient als Träger der Wärmeenergie. Im Verdampfer wird die Wärme aus der Umwelt mit Hilfe des Kältemittels aufgenommen und gasförmig. Durch Kompression im Verdichter wird es mit Hilfe elektrischer Energie auf ein höheres Temperaturniveau gebracht, bevor die Wärmeenergie im Verflüssiger an den Heizungskreislauf abgegeben wird. Bevor der Kreislauf von neuem beginnen kann, muss das Kältemittel zuvor im Expansionsventil entspannt werden. Die nötige Wärme kann sowohl dem Erdreich, der Luft oder dem Wasser über Kondensatoren entzogen werden.

    Über so genannte Rohrsysteme wird die Wärme zu Verdampfer geführt. Die Anschaffung einer Wärmepumpe setzt eine durchdachte und gut strukturierte Planung voraus, damit später alles reibungslos funktionieren kann. Man sollte sich zum Beispiel Gedanken über den Wärmebedarf machen, die Art der Wärmepumpe und über eventuelle Zuschläge. Moderne Ölheizungen gelten nach aktuellen Studien des Österreichischen Energiekonsumenten-Verbandes als die effizientesten Heizungssysteme für Ein- und Mehrfamilienhäuser. Bei niedrigen Investitionskosten und höchster Wärmegradnutzung werden Niedrigtemperaturheizkessel (NT) und Heizölbrennwertkessel von keinem anderen Heizungssystem geschlagen. Das Herz einer modernen Ölheizungsanlage ist der Brennkessel. Vor allem bei der Erneuerung veralteter Anlagen kann durch den Austausch des Brennkessels eine deutliche Einsparung bei den Heizkosten erzielt werden.

    Zur Zeit werden vor allem drei Modelle angeboten: Niedertemperaturheizkessel: Durch die niedrige Betriebstemperaturen von 60 Grad wird ein hoher Wirkungsgrad erzielt. Es geht kaum Wärme an die Luft im Heizraum verloren. Verschiedene Zusatztechniken erhöhen die Ausbeute. Mit zusätzlichen Rippen kann mehr Wärme aus den Heizgasen gezogen werden. Die Temperatur steigt. Außerdem kann durch dieses Verfahren die Abmessung des Kessels klein gehalten werden, was wiederum den Wärmeverlust reduziert. Öl-Brennwertkessel: Ein Ölbrennwertkessel erzielt einen um etwa 10 Prozent höheren Wirkungsgrad als ein vergleichbarer Niedertemperaturheizkessel. Durch die bessere Ausnutzung, der durch den Brennvorgang entstehenden Kondensatwärme, kann gegenüber alten Anlagen sogar eine Ersparnis von bis zu 40 Prozent erzielt werden. Modulierender Brenner: Dieser Brenner schalten sich nicht per Thermostat ein oder aus. Sie verändern je nach Anforderung ihre Leistung und halten bei geringem Bedarf ein niedriges Niveau, fahren die Leistung im Bedarfsfall in die Höhe. Solche Anlagen haben sich in Ein- und Mehrfamilienhäusern bewährt. Eine moderne Ölheizung ist ein perfekt abgestimmtes System aus Brenner, Boiler, Heizkörpern, Thermostaten und Öltank. Jede dieser Komponenten kann zusätzlich Heizkosten sparen. Moderne Boiler zeichnen sich durch hohe Speicherleistung und geringen Verlust aus. Mit Heizungsregeln wird eine intelligenten Versorgung des Hauses mit Wärme ganz einfach sichergestellt. Einmal eingestellt, schaltet der Heizungsregler zum vordefinierten Zeitpunkt die Heizung für bestimmte Räume frei. Beim Austausch einer alten Ölheizung fallen Kosten zwischen 14 000 und 16 000 Euro an. Der erstmalige Einbau einer modernen Ölheizung ist schon ab 5 000 Euro möglich.

    Moderne Ölheizungen

    Ölheizung

    Moderne Ölheizungen gelten nach aktuellen Studien des Österreichischen Energiekonsumenten-Verbandes als die effizientesten Heizungssysteme für Ein- und Mehrfamilienhäuser. Bei niedrigen Investitionskosten und höchster Wärmegradnutzung werden Niedrigtemperaturheizkessel (NT) und Heizölbrennwertkessel von keinem anderen Heizungssystem geschlagen. Das Herz einer modernen Ölheizungsanlage ist der Brennkessel. Vor allem bei der Erneuerung veralteter Anlagen kann durch den Austausch des Brennkessels eine deutliche Einsparung bei den Heizkosten erzielt werden.

    Zur Zeit werden vor allem drei Modelle angeboten: Niedertemperaturheizkessel: Durch die niedrige Betriebstemperaturen von 60 Grad wird ein hoher Wirkungsgrad erzielt. Es geht kaum Wärme an die Luft im Heizraum verloren. Verschiedene Zusatztechniken erhöhen die Ausbeute. Mit zusätzlichen Rippen kann mehr Wärme aus den Heizgasen gezogen werden. Die Temperatur steigt. Außerdem kann durch dieses Verfahren die Abmessung des Kessels klein gehalten werden, was wiederum den Wärmeverlust reduziert. Öl-Brennwertkessel: Ein Ölbrennwertkessel erzielt einen um etwa 10 Prozent höheren Wirkungsgrad als ein vergleichbarer Niedertemperaturheizkessel. Durch die bessere Ausnutzung, der durch den Brennvorgang entstehenden Kondensatwärme, kann gegenüber alten Anlagen sogar eine Ersparnis von bis zu 40 Prozent erzielt werden.

    Modulierender Brenner: Dieser Brenner schalten sich nicht per Thermostat ein oder aus. Sie verändern je nach Anforderung ihre Leistung und halten bei geringem Bedarf ein niedriges Niveau, fahren die Leistung im Bedarfsfall in die Höhe. Solche Anlagen haben sich in Ein- und Mehrfamilienhäusern bewährt. Eine moderne Ölheizung ist ein perfekt abgestimmtes System aus Brenner, Boiler, Heizkörpern, Thermostaten und Öltank. Jede dieser Komponenten kann zusätzlich Heizkosten sparen. Moderne Boiler zeichnen sich durch hohe Speicherleistung und geringen Verlust aus. Mit Heizungsregeln wird eine intelligenten Versorgung des Hauses mit Wärme ganz einfach sichergestellt. Einmal eingestellt, schaltet der Heizungsregler zum vordefinierten Zeitpunkt die Heizung für bestimmte Räume frei. Beim Austausch einer alten Ölheizung fallen Kosten zwischen 14 000 und 16 000 Euro an. Der erstmalige Einbau einer modernen Ölheizung ist schon ab 5 000 Euro möglich.

    Das Heizöl

    Das Material Heizöl ist in der heutigen Zeit ein grundlegender Brennstoff geworden der überwiegend zur Energie-und Wärmegewinnung eingesetzt wird. Im Gegensatz zu den bekannten Brennstoffen, beispielsweise Holzmaterialien oder Kohle in fester Konsistenz, ist Heizöl ein flüssiger Brennstoff. Es wird aus Erdöl, einem Naturrohstoff hergestellt und beinhaltet dessen entzündliche Bestandteile. Der Heizölverbrauch besteht vorwiegend im Einsatz von Heizöl in der
    Industrie und Produktion, zur Erzeugung von Strom durch Elektrizitätswerke und etwa sieben Prozent in der Erzeugung von Fernwärme.

    In Privathaushalten besteht ein zunehmeder Bedarf an Heizöl, da mehr und mehr Privathaushalte eigene Heizanlagen besitzen. Erdöl und damit auch Heizöl sind abhängig vom Export aus anderen Ländern. Diese bestimmem die dementsprechend zu zahlenden Preise unter zusätzlicher Berücksichtung des Transportaufwandes und verschiedener Zinsen. Die Heizölpreise sind also nicht konstant und unterliegen stetigen Schwankungen. Im Handel sind verschiedene Heizölsorten, die aufgrtund der DIN 51603 und der ÖNORM C 1109 differenziert werden. Der private Verbrauch an Heizöl ist abhängig von unterschiedlichen Faktoren, die besonders relevant werden, wenn es um das Erzielen einer Ersparnis geht. Diese Faktoren sind zum Beispiel die Größe des Hauses
    und der Umfang der zu beiheizenden Flächen.

    Dabei eignen sich Heizöle nicht nur zum Beheizen der Innenräume durch Wandheizungen und Fußbodenheizungen, auch für Wintergärten und Kellerräume sind sie eine saubere Altenative. Je nach Art des Heizsystems und der technischen Voraussetzungen ist ein unterschiedlich hoher Heizölverbrauc zu beachten. Dabei spielen die verschiedenen Arten von Heizkesseln, deren Auslastungskapazitäten und deren einwandfreie Funktionsfähigkeit eine wichtige Rolle. Eine wartungstechnisch gut betreute Anlage sollte optimal eingestellt und unter Einsatz intakter Heizfühler eine entsprechend effektive Heizölauslastung erbringen können. Daher ist das Einhalten der alljährlich fälligen Wartungen Grundlage für einen sparsamen Umgang mit Heizöl. Im engen Zusammenhang, um Heizöl zu sparen, ist eine möglicherweise geplante Dämmung der Räume nach außen oder eine komplette Wärmedämmung des gesamten Hauses zu nennen. Dichte Fenster und Türen, die das Eindringen von kalter Luft und das Entweichen von Wärme verhindern, können auch eine gute Voraussetzung sein, um wirtschaftlicher mit Heizöl umzugehen.

     

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