Wir planen ein Haus!

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    In Technik,
    Jan 29, 2016
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    Unsere Überlegung war vielermals, ob wir eine Immobilie als Altervorsorge kaufen sollen. Eine Immobilie verliert im Laufe der Zeit an Wert das ist klar, aber dennoch bleibt ein Gegenwert. Es bleiben also die folgenden Möglichkeitn zur Anlage im Alter: man kauft vorab eine Immobilie, welche derzeit vermietet ist und macht die Immobilie vorab steuerlich geltent. Teilweise zahlt sich die Immobilie durch die Vermietung ab - und teilweise muß der Anleger eventuell etwas zur Immobilienfinanzierung mit beisteuern. Oder man entscheidet sich für den Fall, dass man selbst in die erworbene Immobilie einzieht und selber die abzuzahlenden Zinsen abzahlt. Die Vorsorge im Alter liegt auf der Hand, denn selbst wenn die Immobilie an Wert verliert, bleibt dem Investor die Möglichkeit im Alter mietfrei zu leben. Das ist auf jeden Fall eine lohnende Investition, so dass man im Alter nicht auf der Straße leben muß, wenn die Renten so weit gekürzt werden, das den Menschen alleweil Geld für den Unterhalt bleibt.

    Treppe im Haus planen

    Eine Treppe ist oft mehr als nur eine einfache Verbindung zweiter Stockwerke. Treppen sollten zum Haus und dessen Einrichtung passen. Je nach Bauart des Hauses gibt es natürlich viele verschiedene Möglichkeiten einer Treppe. Oft hat man nur begrenzt Platz und muss eine Treppe so konstruieren, dass diese sich perfekt an die Bauart anpasst. Treppenformen lassen sich je nach Zahl und Form der Treppenläufe und der Laufrichtung beschreiben. Es gibt unter anderem kreisbogenförmige Treppen, gerade Treppen, mehrläufige oder einläufige Treppen. Gerade wenn eine platzsparende Treppe benötigt wird, eignet sich eine Wechselstufentreppe. Soll eine Treppe steil verlaufen oder eher flach? All das sollte berücksichtigt werden.

    Treppenplanung

    Je nach Architektur kann auch eine Wendeltreppe oder eine Spiraltreppe von Vorteil sein. Es gibt viele verschiedene Arten von Treppen. So gibt es z.B. gewinkelte oder gegenläufige Treppen mit einem Zwischenpodest, dreiläufige Treppen, mehrläufige gerade Treppen, Wendel- oder Spindeltreppen die eine tragende Stütze in der Mitte verwenden und viele weitere Arten. Neben der Geschosstreppe, die in der Regel Etagen miteinander im Haus verbindet, gibt es natürlich auch noch Eingangstreppen. Hierbei muss darauf geachtet werden, ob die Treppe für die Bewohner nicht zu steil oder zu eng ist. Gerade für ältere Menschen ist es oft schwierig steile Treppen zu besteigen. Außerdem sollte über ein passendes Geländer nachgedacht werden, um die Sicherheit zu erhöhen. Denn gerade im Winter können Eingangstreppen gefährlich werden, wenn diese erst einmal vereist sind. Außerdem gibt es noch Balkontreppen, die z.B. den Balkon oder die Terrasse mit dem garten verbinden.

    Je nach Art der Terrasse kann die Treppe hier perfekt eingearbeitet werden. Auch hier sollte beachtet werden, dass es im Winter zu glätte kommen kann, weshalb auch hier ein Geländer von Vorteil sein kann. Außerdem können diese auch als Fluchttreppen dienen, im Falle eines Brandes. Bei Fluchttreppen gibt es vorgeschriebene Verordnungen was die Höhe und Breite, aber auch die Konstruktion selbst angeht. Eine Treppe sollte sich an die Bewohner richten und sich an das Haus anpassen. Man sollte sich also gründlich alle Modelle anschauen und sich genügend über Konstruktion, Material und Tragkraft informieren. Dann steht einer stabilen, sicheren und passenden Treppe nichts mehr im Wege.

    Finanzierung des Hauses

    Immobilienfinanzierung - ein sehr wichtiges Thema, welches umfangreiches Recherchieren erfordert. Denn keiner verschenkt gerne Geld, gerade wenn es um solch hohe Summen geht und kleinste Änderungen der Kommastellen sehr hohe Summen bedeuten.

    Immobilienfinanzierung

    Für einen angehenden Immobilienkäufer bzw. -bauer ist es hilfreich, sogar einige Literatur heranzuziehen. Was ist denn schon eine Investition von einigen Euros, wenn es letztendlich um sechsstellige Summen geht? Auch das Internet kann als Informationsquelle genutzt werden, wobei Informationen hier nicht selten kommerziell beeinflusst werden. Auch ein Hausfinanzierungsvergleich ist nicht zu verachten und sollte in jedem Falle genutzt werden - dieser ist meist kostenlos und bietet einen Überblick über die aktuellen Marktangebote.

    Ratenzahlung beim Bau

    Die Ratenzahlung beim Baufortschritt ist das größte Druckmittel des Bauherrn gegenüber seinen Baufirmen. Ratenzahlungen sollten daher immer am Baufortschritt ortientiert sein. Setzen Sie die Zahlungstermine nach Baufortschritt! Ein weiteres Druckmittel ist das Festsetzten von Vetragsstrafen bei Zeitverzug.

    Bausparnummer

    Die Bausparnummer ist der Schlüssel zu Ihrem Bausparvertrag. Heben Sie diese falls Fragen aufkommen gut auf und haben Sie diese bei Gesprächen mit der Versicherungsgesellschaft zur Hand. Die Bausparnummer ist gewöhnlich auf allen Unterlagen die Sie erhalten auf dem Briefkopf zu finden.

    Versicherungsschutz beim Bauen

    Wer baut muss sich laut Gesetz versichern. Daher muss eine gesetzliche Unfallversicherung abgeschlossen werden. Versicherungsgeber ist in der Regel die Bau-Berufsgenossenschaft (BauBG). Diese Bau-Unfallversicherung soll dafür sorge tragen, dass Helfer, welche beim Hausbau schwer verletzt werden voll abgesichert sind. Der Versicherungsschutz beinhaltet vor allem Heilbehandlungen und Rehabilitation aber auch Renten für die Verletzten und die Hinterbliebenen. Alle Helfer sind in der Regel unfallversichert. Dazu zählen Freunde, Verwandte und Nachbarn. Sollten die Bauherrn ihre Baustelle nicht genügend absichern, so ist damit zu rechnen, dass bei einem Überraschungsbesuch der Aufsichtsbeamten mit Bußgeldern zu rechnen ist.

    Fertighaus

    Das Bauen eines Fertighauses ist so beliebt wie nie zuvor! Als Fertighaus wird ein Haus bezeichnet, welches industriell vorgefertigt wird.

    fertighaus bauen

    Die vorgefertigten Teile werden dann zur Baustelle geliefert und dort dann endmontiert. Für die Bauplanung wendet sich der Bauherr direkt an eine Fertighaus- Firma oder an einen Architekten seiner Wahl. Doch in der Praxis werden doch häufiger die Fertighaus- Produzenten direkt angesprochen, denn dies ist mit einem erheblichen Kostenvorteil verbunden. Man unterscheidet drei verschiedene Arten eines Fertighauses.

    Das Bausatzhaus, das Ausbauhaus und das schlüsselfertige Haus werden von den meisten Fertighaus-Anbietern angeboten. Das Bausatzhaus beinhaltet nicht den Aufbau und die Montage sondern nur die Fertigung der Bauelemente und deren Lieferung an die Baustelle. Hier montiert der Bauherr sein Haus selbst. Diese Bauart entspricht aber nicht dem klassischen Fertighaus. Bei einem Ausbauhaus handelt es sich auch um ein Fertighaus. Bei diesem übernimmt der Bauherr aber den kompletten Innenausbau. In den meisten Fällen wird die komplette Hülle des Hauses geliefert und montiert. Zu dieser Hülle des Hauses zählen, Fenster, Türen, das Dach und der Außenputz.

    Man kann aber bei den meisten Anbietern noch Ausbaustufen mit dazu nehmen. Zu diesen zählen, zum Beispiel Sanitärinstallation. Die Eigenleistung des Innenausbaus kann sich sehr positiv auf den Gesamtpreis des Hauses auswirken. Bei einem schlüsselfertigen Haus wird der gesamte Aufbau und Ausbau eines Hauses vom Anbieter vor Ort durchgeführt. Da der Begriff „Schlüsselfertig" nicht geschützt ist, sollte man sich jedoch vorab immer mit dem Anbieter über alle inbegriffenen Leistungen abstimmen. Bei manchen Fertighaus-Anbietern sind zum Beispiel Kanal- und Versorgungsanschlüsse nicht im Kaufpreis berücksichtigt.

    Bau eines Fertighauses

    Bei einem Fertighaus werden in einer Produktionshalle alle Wandscheiben in Holzrahmenbauweise erstellt. Auch die Wärmedämmung und die Leerrohre für die Installationen werden vorgefertigt. Anschließend werden alle Teile des Hauses wetterfest gemacht. Dazu gehören Außenanstrich, Außentüren und Fenster. Anschließend werden die Hauswände mit einem Tieflader zur Baustelle gebracht. Die Wände des Fertighauses werden gewöhnlich auf das Fundament aufgesetzt. Dabei ist Präzisionsarbeit des Kranführers erforderlich. Wanddecken und zum Abschluss die Dacheindeckung werden auf das Fertighaus aufgesetzt. Nun ist das Haus für den Innenausbau vorbereitet und kann ausgebaut werden.

    Aushub und Erdarbeiten

    Wie schaut es nun mit dem Aushub aus? Den macht gewöhnlich die Baufirma oder eine Firma, die sich auf Erdarbeiten spezialisiert hat. Gewöhnlich erledigen Betonfirmen den Aushub für "nen Appel und 'n Ei".

    Aushub Erdarbeiten

    Vorab muß das Erdreich jedoch maßgenau ausgemessen und abgesteckt sein, damit beim Aushub keine Fehler passieren. Das Zuschütten der Grube um das Haus herum sollte die Baufirma erledigen. Diese hat die nötigen Werkzeuge parat und kann den Boden optimal verdichten. So fällt das Erdreich nicht mehr in sich zusammen. Außerdem erhalten Sie über das Verdichten des Erdreichs eine Garantie darauf, dass ihnen das Erdreich nicht mehr zusammenfällt.

    Trittschalldämmung unter dem Estrich

    Bodenbeläge können nicht direkt auf Rohbetondecken gelegt werden da diese uneben und rauh sind. Eine Estrichschicht sorgt dafür, dass Unebenheiten ausgeglichen werden. Wird noch eine Dämmsicht unter den Estrich gelegt, so wird er Estrich als schwimmender Estrich bezeichnet.

    Trittschalldämmung

    Diese Dämmung sorgt für besseren Schall- und Wärmeschutz. Wichtig ist jedoch vor allem die Trittschalldämmung. Vorab werden die Randdämmstreifen verlegt. Diese verhindern, dass der Trittschall vom Boden auf die Wände übertragen wird. Diese werden von der Rolle entlang der Wände verlegt. Danach wird eine 5 Millimeter starke Schutzfolie zur Trittschalldämpfung auf dem Betonboden ausgerollt. Die Bahnen dürfen sich nicht überlappen. Auf die Schutzfolien werden Wärmedämmplatten mit Glattkante ausgelegt. Diese werden mit versetzten Fugen auf die Trittschalldämpfung gelegt. Zum Schutz wird die Wärmedämmung mit einer handelsüblichen Estrichfolie abgedeckt. Achten Sie darauf, dass die Folie leicht überlappend ausgerollt wird . Nun ist der Boden bereit um mit Estrich ausgefüllt zu werden!

    Dachdämmung

    Dachdämmung ist wichtig - vor allem, wenn man direkt unter dem Dach wohnen muß. Denn ist das Dach nicht ordentlich gedämmt, dann kommt es schon mal zu Zugluft. Die Dachdämmung sollte einen hochen Wermeschutz aufweisen, jedoch auc ein wirksamer Brandschutz sein.

    dachdämmung

    Ordentliche Dachdämmung sollte aber auch als Schallschutz dienen. Achten Sie beim kaufen der Dachdämmung darauf, dass sie schnell und einfach zu verlegen ist. Die Dachdämmung sollte auch regendicht sein. Dies erfüllt sie zumeist durch aufkaschierte Unterdeckenbahnen. Einfacher ist der Transport von der Dachdämmung durch die Lieferung in Großgebinden. Wenn Sie eine Dachdämmung kaufen achten Sie auch darauf, dass die Dachdämmung sich leicht zuschneiden lässt und sich schnell und ohne Verschnitt verarbeiten lässt. Die Dachdämmung sollte auch kompakt und handlich sein, welches durch das gelieferte Format erzielt werden kann.

    Statik und Architektur

    Auch die statische Berechnung eines Hauses ist wichtig! Denn die Trägerwände müssen im Haus durchgehend abgestützt sein. In einer Hausplanung darf es nicht vorkommen, dass Trägerwände praktisch in der Luft hängen.

    Architektur und Statik

    Das würde zu Rissen in den Wänden führen und ein eventuelles Einstürzen des Hauses könnte die Folge sein. Viele Architekten kennen sich mit der Statik aus. In einigen ...Auch die statische Berechnung eines Hauses ist wichtig! Denn die Trägerwände müssen im Haus durchgehend abgestützt sein. In einer Hausplanung darf es nicht vorkommen, dass Trägerwände praktisch in der Luft hängen. Das würde zu Rissen in den Wänden führen und ein eventuelles Einstürzen des Hauses könnte die Folge sein. Viele Architekten kennen sich mit der Statik aus. In einigen Fällen ist es jedoch möglich, dass der Bauplan zusätzlich von einem Statiker berechnet werden muß, da der Kompetenzbereich des Architekten überschritten wird.

    Ziegelwahl

    Auch die Wahl der Ziegel sollte gut durchdacht sein. An dieser Stelle möchte ich keine detaillierte Angabe über die Dämmwerte der Ziegel machen, sondern nur darauf hinweisen, dass die Wahl der Ziegel nicht ganz unbedeutend ist. Es gibt verschiedene Ziegelarten. Normale Ziegel ohne Dämmung sind die gängigsten Ziegel. Dabei unterscheidet man nach der Dicke der Ziegel. Diese ist 24 oder 36 cm. Darüberhinaus gibt es noch Ytongsteine. Diese weisen eine gute Dämmung auf, jedoch sind sie sehr schalldurchlässig. Sandsteinziegel sind stark schalldämmend. Diese werden vor allem bei Bauten nahe stark befahrener Straßen eingesetzt. Wer sein Haus dämmen möchte kann sich auch für Porotonziegel entscheiden. Diese weisen sehr gute Dämmeigenschaften auf. Zu beachten bleibt jedoch, dass sie sehr teuer sind und spezielle Mörtel bedürfen. Auch beim Verputzen der Porotonwände soll es Schwierigkeiten geben, da der Putz oft Risse aufzeigt. Eine andere Alternative der Dämmung ist die Außendämmung der 24 cm Ziegel mit Styropor. Hier sind jedoch die Außenwände nicht so stabil wie bei Vollziegelhäusern. Am Rande möchte ich noch erwähnen, dass es auch sogenannte Schallungssteine gibt. Dabei werden Sehr leichte Ziegel, die Ihnnen hohl sind mit Beton ausgegossen. Die leichte Außenschallung der Ziegel soll hiebei gute Dämmeingenschaften aufweisen. Gewöhnliche Betonziegel werden in der Regel in Kellerräumen eingesetzt. Diese sollten nicht mit den Schallungssteinen verwechselt werden.

    Bauen mit Kalksandstein

    Kalksandstein ist ein Ziegel, der besonderen Schallschutz bietet. D.h. besonders in Stadtregionen bietet sich die Bauweise mit Kalksandstein an, um den Umgebungslärm außerhalb des Hauses zu lassen. Wärmeverluste und Wärmebrücken können bestens verringert werden. Denn mit Kalksandstein kann wärmebrückenfrei gebaut werden. Der Kalksandstein ist völlig luftdicht. Aber auch die sommerliche Wärme wird von dem Kalksandstein zurückgehalten. Zur Erfüllung von Anforderungen an den Wärmeschtuz bei Außenwändchen benätigt der Kalksandstein eine zuätzliche Wärmedämmung. Kalksandstein bietet optimalen Brandschutz bei schlanker Bauweise. Denn der Kalksandstein gehört zu der Brandschutzklasse A1 . Die Verwendung von Dünnbettmörtel ist ebenso möglich wie Mauerwerk ohne Stoßfugenvermörtelung.

    Software zur Bauplanung

    Als unsere Architektin mit dem Planen des Hauses angefangen hat, haben wir uns eine Bauplanungssoftware gekauft. Die erste Software war von der Firma "Data Becker" und hieß "3 D Traumhausdesigner Home Edition". Wir kamen mit der Software überhaut nicht klar. Die Wände und Räume einzuzeichnen war eine Katastrophe. Und nachdem wir es dann hinbekommen haben, ist uns diese Software ständig abgestürzt. Also tauschten wir die Software um, und kauften uns den "3D Architekturdesigner" von "Arcon". Diese Software ist nicht leicht in der Handhabung, dafür konnten wir nach 2 Tagen Planung jedoch schon unser Haus anschauen. Die Software war absturzsicherer als der Vorgänger und man konnte damit auch wirklich arbeiten. Die Architektendesigner sind in der Regel meistens einarbeitungsintensiv. Es gibt da leider keinen spontanen Einstieg, nachdem man nach einigen Stundten das fertige Haus betrachten kann. Daher ist beim Kauf einer Architekturdesignersoftware eine gute Beratung und Information erforderlich.

    Architektenwahl

    Bei der Wahl des Architekten ist einiges zu beachten. Hauptaufgabe eines Architekten ist natürlich die Architektur des Hauses. Dennoch sollte ein guter Architekt auch über Materialkunde bescheid wissen. Denn der Architekt berechnet die Wärmedämmung des Hauses und somit auch den Energiebedarf zum Beheizen des Hauses. Somit informiert der Architekt die Bauherren über die Ziegelarten. Der Architekt sollte aber auch einen groben Überblick über die Heizungsarben geben können (auch wenn es nicht zu dessen Aufgaben gehört, sollte er schon mal von den Heizungsarten gehört haben). Ein Architekt plante fürher die Entwässerung des Hauses. Heute hat diese Aufgabe der Sanitärbereich übernommen. Denn der Umfang des Entwässerungsplanes hat nach neuen Gesetzesrichtlinen zugenommen. Ein Architekt übernimmt jedoch dennoch noch die Bauaufsicht und überwacht den Verlauf des Baufortschrittes. Wählen Sie daher den Architekten nach Ihren Gesichtspunkten und vergewissern Sie sich vor Aufgabenvergabe nach den Qualifikationen und Qualitäten des Architekten.

    Bauausschreibung

    Wenn schon mal die Pläne fertig sind und genehmigt wurden heißt es die richtigen Firmen zu finden. Das ist oft nicht leicht. Bei uns war es das Problem, das die angeschriebenen Frimen sich einfach nicht gemeldet haben. Nun, wenn Ihnen so etwas passieren sollte, gibt es noch eine andere Möglichkeit! Sie inserieren in der Tageszeitung. Auf diese Weise kommen die Handwerker auf Sie zu un Sie können entscheiden, welcher der richtige für Sie ist. Vorab sollten Sie sich eine Leistungsberschreibung zusammenstellen. Wenn Sie keine haben, dann bekommen Sie mit dem ersten Angebot eine von einem Handwerker und können diese für andere Handwerker vervielfältigen. Das ist eine gute Grundlage um die Preise besser zu vergleichen. Holen Sie sich auf jeden Fall mehrere Angebote ein! Denn es kann viel Geld gespart werden. Vielfach schlagen Handwerker auf Bauaktivitäten Preise auf, die bei anderen Handwerkern kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Weiterhin brauchen Sie die Pläne für die Handwerker, diese müssten Sie dem Handwerker mit der Leistungsbeschreibung und der Baubeschreibung mitsenden.

    Entwässerungseingabe

    Unabhängig vom Architektenplan mußten wir bei unserer Gemeinde einen Entwässerungsplan für das Haus einreichen. Denn bei diesem Einreichungsverfahren entfällt die Prüfung beim Landratamt und man erhält die Baugenehmigung direkt von der Gemeinde. Allerdings ist es nur möglich, wenn man mit den Maßen des Hauses unter den Grenzlinien bleibt. Denn dann wird nicht darüber abgestimmt, ob der Hausbau genehmigt wird. Der Entwässerungsplan wird von einer Sanitärfirma gefertigt. Er wird ebenfalls in Großformat bei der Gemeinde eingereicht. Zu sehen ist hier ebenfalls der Grundriß des ganzen Hauses, wobei jeweils von den Räumen, in denen Wasser benutzt wird Leitungen eingezeichnet sind. Auch ein Querschnitt des Hauses und der Wasserleigungen ist eingezeichnet, wobei hier alle Geschosse wiederholt mit Wasserleitungen verknüpft sind. Dieser Entwässerungsplan dient zu Errichtung der Abflussrohre.

    Bauabnahme, Bemusterung und Mängelrügen am Haus

    Als Laie kann ein Bauherr die Arbeiten seiner Bauträger nicht bewerten. Daher ist es erforderlich, dass die Bauarbeiten von einem Gutachter abgenommen werden. Der Gutachter oder Sachverständiger sollten den Bau begleiten und überwachen.

    Bauabnahme und Mängelrügen

    Es ist sinnvoll sich ein Abnahmeprotokoll zu erstellen nach welchem die Baudetails überprüft werden. Es ist oft ratsam sich die Bauabnahme von einem unabhängigen Fachmann vom Tüv abnehmen/prüfen zu lassen. Ratsam ist es vor Bauabnahme des Hauses einen kleinen Teil des Honoras einzubehalten (ca. 5 %) und diese nach erfolgreicher Bauabnahme zu zahlen. Dieses einbehaltene Honorar ist ein gutes Druckmittel bei Mängeln oder Schäden.

    Bemusterung

    Bei dem Termin müssen Sie umbedingt mit dem Bauträger die Mehrkosten besprechen. Denn hier geht es um Details. Bei der Bemusterung ist es wichtig Zusatzkosten im Bauvertrag zu klären. Gehen Sie daher mit Ihrem Bauträger auf die Einzelheiten ein bevor sie den Bauvertrag unterzeichnen.

    Mängelrügen am Haus

    Entstandene Mängelrügen beim Haus müssen so schnell wie möglich gemeldet werden. Das erfolgt am besten per Einschreiben mit Rückschein. So laufen Sie nicht Gefahr, dass Ihre Ansprüche verfallen. Entstehen Mängel am Haus so können Sie Ihrem Bauunternehmen weniger bezahlen als vereinbart, lesen Sie dazu den Absatz Bauabnahme.

    Fliesen

    Fliesen gibt es in verschiedenen Arten und Ausführungen. Es gibt Fliesen aus verschiedenen Ländern und Fliesen verschiedener Brennart. Beim Kauf von Fliesen sollte man nicht die billigsten Fliesen wählen - oder solche nur für Kellerräume etc. wählen.

    Fliesen im Haus

    Denn eine gute Fliese macht sich schon beim Verlegen bemerkbar. Schlechte Fliesen spilttern beim Zuschneiden und Brechen leicht. Wenn die Fliesen schon mal verlegt sind, kann es beim Herunterfallen von Gegenständen schon mal passieren, dass die Fliese bricht. Kaufen Sie am besten Sandsteinzeug oder im Verhältnis zum Sandsteinzeug teure Fliesen. Es gibt auch Granitfliesen, welche nicht alzu teuer sind. Granit ist ein fester Baustoff und nicht so gebrechlich wie Fliesen. Bei einer Fußbodenheizung ist darauf zu achten, dass die Fliesen auch Fußbodenheizung fähig sind. Auch der Fliesenkleber sollte entsprechend gewählt sein. Ansonsten sind der Spielerei bei Fliesenverlegen keine Grenzen gesetzt, denn Fliesen müssen nicht nur standardmäßig verlegt werden.

    Fliesen verlegen

    Wer stand nicht schon mal vor dem Problem, dass er in einem Raum Fliesen verlegen möchte. Aber keine Angst - denn es ist gar nicht so schwer! Wichtig ist vor allem der Untergrund. Er muß wie bei anderen Unterlagen auch sauber und eben sein. Alle losen Reste sollten vor Verlegen des Bodens entfernt werden. Beim Kaufen der Fliesen und des Fliesenklebers muß man dann noch darauf achten, ob Fußboden heizung im Boden ist oder nicht. Das ist wichtig, da die Materialien bei Fußbodenheizung stärker arbeiten als ohne. So als nächstes braucht man einen Fliesenschneider. Es gibt billige Fliesenschneider, die manuell zu bedienen sind, dabei springen die Fliesen jedoch sehr schnell. Professionelle Geräte sind recht teuer und groß - nichts wenn man nur eine kleine Fläche verlegen möchte. Aber einige Bauhäuser verleihen auch diese Geräte. Bevor Sie komplett darauf verzichten, sollten Sie kurz nachfragen, ob ein Verleih möglich ist. Denken Sie beim Einkaufen an an die kleinen Abstandsflächenhalter. Das sind kleine Kreuzchen, die zwischen den Fliesen verlegt werden. Auch eine ordentliche Fliesenkelle ist das A und O beim Fliesenverlegen! Wenn Sie alles beisamen haben geht es ans Eingemachte. Der Fliesenkleber wird mit ausreichend Wasser und einer Bohrmaschine mit speziellem Aufsatz angerührt. Notfalls geht es auch mit der Hand - es ist jedoch aufwendiger. Dann wird der Boden so mit Fliesenkleber bestrichen, dass beim Drübrstreichen mit der Kelle eine dünne Kleberschicht zurückbleibt. Die Kelle hat kleine Zacken als Profil, und diese sind dazu da um den Kleber zu verteilen. Also Zacken direkt auf den Boden drücken und dann die Kelle mit dem Fliesenkleber über den Boden ziehen. So jetzt kann die erste Fliesen in den Fliesenkleber gedrückt werden - aber bitte sachte und gleichmäßig. Dann das Abstandskreuzchen an die Fliese legen und die nächste Fliese legen. Beim Kleberveteilen sollte sie darauf achten eine Fläche von 1 m³ anzustreichen - so dass sie mühelos und schnell verlegen können. Achten Sie darauf, dass kein restlicher Fliesenkleber am Boden eintrocknet, ohne dass eine Fliese an dieser Stelle ist, denn dieser muß dann mühevoll entfernt werden. Fliesen, die nicht ganz an eine Stelle passen müssen natürlich zugeschnitten werden. Das erfordert viel Geschick und auch etwas Übung. Also, ran ans Eingemacht und Probieren!

    Wände fliesen

    Bevor man mit dem Fliesen loslegt sollte man sich überlegen, wie die Fliesen verlegt werden sollen. Wandfliesen sollten stets symetrisch verlegt werden. Ermitteln Sie dazu die Wandmitte und legen vorerst probeweise eine Wandfliese an den Boden. Oft müssen die Fliesen geteilt werden. Die Fliesen sollten zumindest einer halben Fliesenbreite entsprechen. Falls nur eine halbe Wandhöhe verliest wird, so kann mit einer ganzen Fliesenbreite begonnen werden. Wenn eine bestimmte Wandhöhe verfliest werden soll, dann beginnen Sie am besten von oben nach unten zu fliesen.

     

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