Bäume und Sträucher

  • Bytom
    Apr 04, 2016
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    Bäume und SträucherBäume und Sträucher gehören in einen Garten wie Bilder und Dekoration in das Wohnzimmer. Sie verzieren den heimischen Garten mit ihren schön anzusehenden Blüten, Blättern und Früchten. Bei der Wahl der „richtigen“ Sorten steht einem prachtvollen und blühenden Garten, über das ganze Jahr verteilt, nichts im Wege.

    Die Wahl eines Strauches sollte nicht ausschließlich aufgrund seines Aussehens sondern auch hinsichtlich seiner Funktionalität getroffen werden. Der Fächer-Ahorn besticht beispielsweise nicht nur durch seine wunderschöne Laubfärbung sondern auch durch seinen Wuchs und seine Winterfestigkeit. Viele Arten des Rhododendrons lassen den Garten in ein echtes Prachtstück verwandeln. Seine unterschiedlichen Blütenfarben ergeben im Frühjahr eine echte Augenweide. Ebenso eignet sich diese Pflanzenart für die Gestaltung eines schlichten Gartens. Unterschiedliche Blütenfarben, Blatt- und Wuchsformen sorgen hingegen für „Leben“ im Garten.

    Bäume und Sträucher eignen sich zudem sehr gut als Abgrenzungen. Eine Koniferenhecke schirmt den Gartenbesitzer beispielsweise gekonnt von der Straße oder den neugierigen Blicken des Nachbarn ab. Der schnelle Wuchs und die Widerstandsfähigkeit dieser Pflanzenart ist bei vielen Gärtnern sehr beliebt.

    Kugelbäume wie die Kugel-Robinie finden sich immer häufiger in deutschen Vorgärten wieder, da sie einerseits pflegeleicht bezüglich des Zuschnitts (sie wachsen kaum bis gar nicht in die Höhe) und andererseits in ihrer Schlichtheit schön anzusehen sind.

    Zur äußeren Gestaltung eines Gartenteiches empfehlen sich beispielsweise die Hänge-Weide und der Fächer-Ahorn. Sie sorgen für Gemütlichkeit und Sonnenschutz und sind zudem schön anzusehen.

    Zu den beliebtesten und zugleich schönsten Gartengewächsen zählen unter anderem der Ahorn in seinen verschiedenen Ausführungen (Fächer-, Feld-, Spitzahorn), der Amberbaum mit seiner schwarzroten Laubfärbung im Herbst, die Birke, der klassische Buchsbaum, der Duftjasmin und die Eibe. Weiterhin eignen sich die Fichte und der Flieder ausgezeichnet für die Bepflanzung von größeren Gartengrundstücken. Obstbäume und Sträucher wie die Johannisbeere, die Haselnuss, der Apfelbaum und der Brombeerbusch sind gerade bei Familien mit Kindern äußerst beliebt.

    Beim Pflanzen von Bäumen und Sträuchern ist jedoch zu beachten, dass diese im Laufe der Jahre wachsen. Um Ärger mit dem Nachbarn oder dem Gartenvorstand zu vermeiden, sollte eine größere Neuanschaffung mit den jeweiligen Personen besprochen werden.

    NadelbaumNadelbäume im Garten

    Übersicht über Nadelbäume

    Nadelbäume setzen im Garten lebhafte Akzente. Vor allem auch zur Winterzeit bringen den meist grünen oder blau leuchtenden Nadelbäumen farbige Lichtblicke. Die immergrünen Nadelbäume im Garten sind aber nicht nur ein optischer Aspekt, sie haben viele Vorteile. Zum einen sind sie besonders stabil und anspruchsloser als viele andere Bäume oder Pflanzen. Wenig Wasser- oder Nährstoffzufuhr, pralle Sohne oder starker Frost macht unseren heimischen Nadelbäumen im Garten nicht viel aus.

    Na diese Bäume weder Nadeln noch Blätter verlieren, bieten sie immer einen guten Sichtschutz und sind für viele Tiere, gerade Vögel ein idealer Nist- und Versteckplatz. Große Nadelbaumarten benötigen allerdings viel Platz. So können ausgewachsene Nadelbäume im Garten, vor allem wenn dieser nicht besonders groß ist, schnell erdrückend wirken. In diesem Fall sollte man beim Pflanzen auf kleinwachsende Nadelbaumarten zurückgreifen.

    Eine der bekanntesten Nadelbaum Art ist die Echte Blautanne. Ihre blaue Farbe ist unverkennbar. Sie wächst typischerweise in Kegelform und kann nach etwa 20 Jahren eine Höhe von circa sechs bis sieben Meter erreichen. Ebenfalls hochwachsende Nadelbäume sind Panzer- und Schlangenhautkiefer, Silberfichte, serbische Fichte oder die Scheinzypresse. Eine außergewöhnliche Form bietet zum Beispiel die Hängende Blauzeder. Wie ihr Name schon sagt, wachsen bei dieser die Ästen hängend nach unten und nicht kegelförmig nach Oben. Eine Hängende Blauzeder wirkt recht bizarr, sorgt aber im Garten für tolle Kontraste.

        Die wichtigsten Nadelbäume:

    •         Fichte
    •         Tanne
    •         Lärche
    •         Kiefer
    •         Eibe

    Nadelbäume im Garten und ihre Krankheiten

    Ob Fichte, Tanne, Eibe, Scheinzypresse, Wacholder, Thuja, Kiefer oder Douglasie, nicht selten muss sich der Gartenbesitzer mit braunen oder gelben Nadeln beschäftigen. Leider ist die Ursache zu finden meist nicht einfach, denn Gründe gibt es viele. Manchmal sind ein mit Bittersalz behandelter Magnesiummangel oder die Sitkafichenlaus schuld, aber es gibt aber noch eine Vielzahl weiterer Krankheiten.

    Neben den Krankheiten haben Gartenbesitzer oft nach das Problem mit dem Rückschnitt. Denn zu große Nadelbäume im Garten müssen nicht gleich umgeschnitten werden. Sogar alteingesessene Nadelbäume können durch ein spezielles Pflanzverfahren versetzt werden.

    Ob Baumgruppe, Solitärgehölz, immergrüne Hecke oder auch Zwergkoniferen, Nadelgehölze können universell eingesetzt werden. Reine Nadelgehölzpflanzungen wirken allerdings schnell düster, starr oder statisch. Sie wirken daher am Besten in Kombination mit Laubbäumen oder auch Sträuchern. Nadelbäume für den Garten gibt es in verschiedenen Größen und Typen, daher ist sicher für jeden Geschmack und Garten der richtige Nadelbaum dabei.

    Blaufichte

    Die Blaufichte ist ein Nadelbaum, der ca. 25 bis 35 Meter erreichen kann. Die Nadeln der Blaufichte sind rund und spitz. Die Blaufichte stammt im Gegensatz zur heimischen Fichte aus Colorado, dem amerikanischen Staat. In Europa wurde die Fichte auch erfolgreich angesiedelt und gehört zu den beliebten Fichtenarten. Die Blaufichte mit ihrem edlem blaulichem Glanz wird gerne als Weihnachtsbaum hergenommen.

    Eibe

    Die Eibe ist ein Strauch, der zwischen 4 und 15 Meter Höhe erreichen kann. Seine Blätter wirken ebenalls nadelig und dunkelgrün. Die Eibe ist äußerst giftig und sollte daher nicht in Gärten gepflanzt werden, die von Kindern bespielt werden. Die Eibe hat kleine rote Bärchen, welche die Samen der Eibe tragen.

    Fichte

    Die Fichte ist ein Nadelbaum, der ca. 30 bis 50 Meter erreichen kann. Die Nadeln der Fichte sind sehr spitzig und kantig. Die Fichte ist sehr anspruchslos und zeigt beste Holzeigenschaften auf. Die Fichte ist in Mitteleuropa beheimatet. Die Nadeln werden 4 bis 7 Jahre alt. Die Fichte wurzelt flach. Eine Fichte kann von Natur aus ca. 500 Jahre alt werden.

    Lärche

    Die Lärche ist ebenfalls ein Nadelbaum, der eigentlich zu den Laubbäumen gehört, da er seine Nadeln über den Winter verliert. Ihren Ursprung fand die Lärche in dem Alpenraum, heute wird sie jedoch überall angepflanzt. Die Lärche wird ca. 25 bis 40 Meter hoch. Neben der europäischen Lärche gibt es auch eine japanische Lärche, die ebefalls an Beliebtheit zunimmt. Die Lärche trägt kleine hellgrüne Tannenzapfen, welche aufrecht an den Zweigen aufsitzen und nach oben ragen.

    Tanne

    Die Tanne ist ein populärer Tannenbaum, der flache gestreifte Nadeln hat, welche ein sattes Grün bestizen. Die Tanne wird ca. 30 bis 50 Meter hoch und besitzt im Gegensatz zur Fichte aufstehende Zapfen, welche sich am Baum öffnen und nicht herabfallen. Die Tanne verliert Ihre Nadeln kaum, so dass sie sehr gerne als Weihnachtsbaum hergenommen wird, da sie nicht stark nadelt und die abgefallenen Nadeln auch nicht stark stechen.

    Nüsse

    Der Trend zu kleineren Gärten ist sicherlich einer der Gründe, warum Nüsse im Garten heute nicht mehr so häufig anzutreffend sind. Ein weiteres Argument ist sicher darin zu sehen, dass Nüsse in früheren Zeiten ein vielgeliebtes Nahrungsmittel darstellten, waren sie doch haltbar, nahrhaft und preiswert zugleich. Dennoch ist es seltsam, dass Nüsse im Garten immer seltener vorkommen, obwohl die Früchte äußerst schmackhaft und gesund sind. Obendrein ist die Pflege von Nussbäumen völlig anspruchslos. In unseren Breitengraden gedeihen Haselnüsse, Walnüsse, Lambertsnüsse und in geschützten Bereichen sogar Esskastanien und wunderschöne Mandelbäumchen.

    Haselnussstrauch

    Haselnüsse kennt jeder. Ein Haselnussstrauch trägt eine Vielzahl von wohlschmeckenden, fast runden und braunen Früchten im Herbst, die übrigens auch im Garten viele Eichhörnchen anlocken. Lambertsnüsse sind heute nicht mehr so bekannt, waren früher jedoch äußerst begehrt. Sie sind etwas länger geformt als Haselnüsse und die Deckblätter umgeben die Frucht völlig. Vom Geschmack sind beide Sorten jedoch recht ähnlich. Der Strauch der Lambertsnuss bietet im Herbst ein wunderbar violett gefärbtes Blätterkleid und vielfach wird er wegen seines Aussehens als Schmuckbepflanzung gewählt. Viele wissen gar nicht, dass die Früchte essbar sind.

    Ein Walnussbaum braucht Zeit zum Wachsen und vor allem, um Früchte zu tragen. Mitunter ist eine richtige Ernte sogar erst nach 20 Jahren möglich. Wer eher seine Nüsse im Garten genießen möchte, kann aber auch zu veredelten Walnusssorten greifen, die es in gut sortierten Gartencentern gibt. Ein Walnussbaum kann im Laufe der Jahre recht groß und ausladend werden, so dass er für einen sehr kleinen Garten eher weniger geeignet ist. Wenn die Früchte im Spätsommer oder Herbst vom Baum fallen, sind die Nüsse im Garten reif. Jetzt muss nur noch die grüne Schale entfernt und die Nüsse im Garten luftig getrocknet werden.

    Eine Marone oder Esskastanie wird meist als ein Hochstamm gezogen und kann relativ groß werden. Die meisten Sorten sind sogar frostsicher. Esskastanien kommen eigentlich ohne besondere Pflege aus, nur ab und sollte das tote Geäst entfernt werden. Wenn die Maronen reif sind, fallen sie herunter und können aufgesammelt werden. Mandelbäume gibt es als Baum oder als Busch. Gibt es während der Mandelblüte Frost, erfrieren die Blüten und es erfolgt keine Ernte. Daher sollten die Bäumchen geschützt stehen. Ansonsten ist ein Mandelbäumchen wunderschön anzusehen und pflegeleicht. Sollte die Blüte ohne Störung von Frosttagen erfolgen, kann im September abgeerntet werden.

    Eßkastanie

    Die Esskastanie auch Marone genannt stammt aus Südosteuropa, wo sie Grundnahrungsmittel ist. Die Esskastanie ist braun und glänzt ledrig. In einer Fruchtschale befinden sich 2 bis 3 Maronen. Der Fruchtbecher öffnet sich indem er sich an vier Stellen teilt. Die Römer haben den Baum wegen seiner Beliebtheit nach Mitteleuropa gebracht.

    Haselnussstrauch

    Wer mag sie nicht gerne - die Haselnuss. Der Haselnusstrauch hat bauschige behaarte Blätter. Die Haselnüsse wachsen in kleinen Fangarmen heran und sind ca. 3 cm lang. Bis zu 5 Nüsse können aus einem Strang herauswachsen.

    Pimpernuss - Klappernuss

    Die Pimpernuss, wird im Volksmund auch Klappernuss genannt. Bei der Pimpernuss handelt es sich um einen fast in unseren Breitengraden ausgestorbenen Nussstrauch. Ursprünglich stammt die Pimpernuss aus dem Kaukasus. In der Eiszeit ist die Pimpernuss bei uns durch andere Straucharten fast verdrängt worden. Die Pimpernuss oder Klappernuss ist eine langsam wachsende Pflanze, die bis zu 4 m hoch werden kann. Auffällig schön sind bei der Pimpernuss oder Klappernuss die Blütenstände, die wie kleine, weiße Reben herab hängen. Die Blüten der Pimpernuss oder Klappernuss sollen kandiert eine Delikatesse sein. Lässt man die Blüten ausreifen bilden sich kleine  balonartige Fruchtstände, die schließlich aufplatzen und die Klappernüsse hervorbringen. Daher auch der Name Pimpernuss oder Klappernuss. Die Nüsse selber sind etwas kleiner als Haselnüsse und erinnern im Geschmack an Pistazien oder Mandeln, welche jedoch nicht übermäßig verzehrt werden sollten. Im Kaukasuss, dem Ursprungsland der Pimpernuss oder Klappernuss werden die Nüsse süß-sauer eingelegt verspeist.

    ApfelbaumObst

    Für viele Menschen ist es der Traum schlechthin für sich selbst sorgen zu können. Keine Abhängigkeit, man stolziert bloß in seinen eigenen Garten und erhält dort alle möglichen Obstsorten, die er auch so im Supermarkt erlangen könnte. Aber es ist doch ein viel schöneres Gefühl auf sein ganz eigenes Obst zu schwören, bei das man sich zu Hundertprozent sicher sein kann, dass es reines Bio ist?

    Artenunterscheidung

    Zu allererst muss man aber die vier Hauptobstarten voneinander unterscheiden: Es gibt die Beerenfrüchte (Johannisbeeren, Erdbeeren, Trauben oder Himbeeren), das Steinobst (Aprikosen, Kirschen oder Zwetschgen) und Kernobst (Birnen und Äpfel) sowie die Holzschalenfrüchte (z. B. Haselnüsse).

    Baum oder Busch? Oder einfach alles?

    Man muss sich demnach also im Klaren sein, worauf man sein Fokus legen möchte: Hat man genügend Platz für sogar einige Bäume? Dann ist es also ideal Walnussbäume beziehungsweise Apfel- oder Birnenbäume zu pflanzen. Bedenken muss man immer bei diesen Baumarten aber, dass sie ziemlich groß sind, und sich sehr stark entfalten. Anders hingegen ist jedoch ein Kirschbaum. Er wird nicht besonders groß, blüht dafür aber auch außerhalb der "Erntezeit" wunderschön, und ist in diesem Sinne auch ein Segen für den Garten.
    Welcher Gärtner sein Obst aber nicht hoch hinauf wachsen haben möchte, kann sich auf auch Obstsorten beschränken, die auf Büschen wachsen. Haselnüsse finden sich anders als zu den anderen Nusssorten immer im Gestrüpp wieder als auf Bäumen. Sehr schön sehen des Weiteren auch alle herkömmlichen Beeren im Garten aus. Blüten verherrlichen den Frühling, die Frucht an sich den Sommer. Und auch im Herbst sowie Winter sind die Blätter weitgehend grün, da sie nicht abfallen.

    Häufigkeit der Ernte

    Im Allgemeinen sollte man sich aber auch im Klaren sein, wann genau man das Obst ernten will. Einige Beerenfrüchte kann man einmal (Erdbeeren) und andere mehrfach im Jahr ernten (Johannisbeeren).
    Denn es gibt viele Obstsorten, grade beim Steinobst, die im Frühjahr reifen, und dann im Herbst nochmal, oder erst generell spät im Jahr. Möchte man also häufig eine Obstart ernten, oder gibt man sich auch schon mit einmal zufrieden, obwohl es meist genauso viel Arbeit kostet.

    All diese Gedanken sollte man sich machen, bevor man ein Obstgarten, oder allgemein Obst in seinem Garten, anbauen will. Eine präzise Planung ist das A und O bei einer erlesenen Auswahl an gutem und gesundem Obst.

    Beerenobst

    Zum Beerenobst im Garten gehören alle heimischen Beerenarten. Die gängigsten Beerensträucher im Garten sind Johannisbeeren, Stachelbeeren oder Himbeeren. Aber auf den Markt drängen immer mehr neue Beerensträucher, die reiche Ernte und volles Beerenaroma versprechen. Denn Brombeeren, Vitalbeeren, Heidelbeeren, Weinbeeren oder andere exotische Beerenzüchtungen werden zunehmend für den kleinen, praktischen Garten gezüchtet. Aber auch die Erdbeere wird zunehmend für die Gartenkultur gezüchtet und verspricht hohe Erträge im eigenen Garten! Ich habe versucht für Sie einige Beerensorten vorzustellen, und was bei den Beeren zu beachten ist.

    Brombeere

    Die Brombeere ähnelt der Himbere im Aussehen, jedoch fällt sie nicht vom Strauch, wenn sie reif ist. Sie wird gerne zu Marmelade oder Saft verarbeitet.

    Erdbeeren

    Erdbeeren gehören eindeutig zum Lieblingsobst unserer Gesellschaft. Erdbeeren sind saftig, süß und aus dem eigenen Garten auch noch frisch. Im Handel gibt es zahllose Arten von Gartenerdbeeren. Selbst, wenn man nicht das Glück hat über einen Garten zu verfügen, so kann man auf dem Balkon rankende oder hängende Erdbeersorten anpflanzen. Zu unterscheiden sind in dem Fall die reinen Monatserdbeeren, die gewöhnlich eine Saison im Garten verbleiben und Beeterdbeeren, die Ranken austreiben und sich so fast wie Unkraut vermehren.

    Erdbeerpflanze

    Der Vorteil von Beeterdbeeren ist, dass sie einmal eingepflanzt sich selber vermehren. Solche Erdbeersorten können das ganze Jahr über geerntet werden. Im Handel gibt es die unterschiedlischten Arten von Beeterdbeeren. Monatserdbeeren werden aus Samen gezogen. Dabei müssen die Samen erst keimen und die Sämlinge vorgezongen werden. Der Aufwand ist dabei relativ groß! Erwähnen möchte ich an dieser Stelle noch den Erdbeerspinat. Dabei handelt es sich um eine alte Spinatsorte – denn bei dieser Pflanze sind vor allem die Blätter zu ernten. Die kleinen Erdbeeren, die diese Pflanze trägt haben nichts mit den gemeinen Erdbeeren zu tun. Sie sehen sich nur etwas ähnlich. Das Aroma ist jedoch etwas dürftig. Daher werden die Früchte des Erdbeerspinats nur zu Dekorationszwecken verwendet!

    Himbeere

    Die Himbeere ist eine leckere Sommerbeere, die eine schöne rote Farbe aufweist. Jede Fruchtkammer der Himbere hat einen Samen in sich. Die Himbeere verbreitet sich stark unkrautartig. Beim Pflücken ist vorsicht geboten, denn die Himbersträcher haben kleine Stacheln und Häckchen, so dass man leicht mit der Kleidung daran hängen bleibt.

    Obstbäume

    Obstbäume als Bereicherung für den Garten

    Obstbäume im Garten können ein Segen für die ganze Familie sein! Denn ein Obstbaum blüht im Frühjahr in schönster Blüte, im Sommer oder Spätsommer spendet Schatten im Garten und kann eventuell als Stütze für eine Hängematte fungieren! Im Herbst kann man seine Früchte ernten. Aber ein Obstbaum bedeutet auch viel Pflege. Denn das abfallende Laub muss beseitigt werden, damit der Gartenboden nicht völlig verlaubt. Ein Obstbaum muss auch regelässig nachgeschnitten werden. Ansonsten würden die Triebe des Obstbaumes verwildern und ein unschöner Wuchs stellt sich ein. Aber auch die Fruchtproduktion lässt bei ausbleibendem Nachschneiden nach. Aber wenn der Obstbaum viele Früchte, so können die Früchte entweder frisch vom Baum gegessen oder eingemacht werden. Und besonders für die Kinder ist das ein Spektakel!

    Funktion der Obstbäume

    Obstbäume sind im Garten ein fester Bestandteil und ein stets vertrauter Anblick. Da sie schon seit langer Zeit kultiviert werden, gibt es sehr viele unterschiedliche Obstsorten, an deren Blütenpracht, Fruchtbehang und Blattschmuck man sich gerne erfreut, zugleich sind sie Lebensraum und Nahrungslieferant für viele Tiere, insbesondere Vögeln und Insekten. Sie gehören zu den ökologisch wichtigsten Gartenpflanzen und man sollte ihnen für ein optimales Gedeihen, eine gewisse Aufmerksamkeit widmen.

    Pflege der Obstbäume

    Obstbäume im Garten, die an einem artgerechten Standort wachsen, brauchen wenig Pflege. Sie besteht im Wesentlichen aus einem fachgerechten Rückschnitt der Krone und dem entfernen kranker und beschädigter Äste. Nie mehr als ein Drittel der Krone entfernen, bei älteren Bäumen nur etwa ein Fünftel, denn das Gleichgewicht zwischen Krone und Wurzel könnte dadurch nachhaltig gestört werden. Nach starken Eingriffen empfiehlt es sich eine 2- bis 3-jährige Schnittruhe einzuhalten, wobei es generell günstiger ist, öfter und weniger zu schneiden als selten und viel. Zur Pflege der Krone alle abgestorbenen, beschädigten und kranken Baumteile entfernen.
     
        Bei Obstbäumen beachten!

    •         Pflanzort
    •         richtige Rückschnitt
    •         Schnittruhe
    •         Düngung
    •         Bewässerung

    Der Schnittzeitpunkt für Obstbäume im Garten ist kurz vor Ende der Winterruhe, die Pflege der Krone ist jedoch während der gesamten Vegetationszeit möglich, außer während des Austriebes von Blättern und Blüten. Damit sich Obstbäume im Garten gut entwickeln, ist eine Nährstoffzugabe in ausreichender Menge nötig. Lässt man den Boden im Bereich der Kronentraufe in einem Bodenlabor untersuchen, so kann man richtig dosiert und gezielt düngen. Der beste Zeitpunkt um Obstbäume zu Düngen ist im Frühjahr, denn da kommen die Nährstoffe der beginnenden Blüten- und Fruchtentwicklung am besten zugute. Nichts falsch machen kann man mit organischem oder mineralischem Volldünger, aber auch Kompost, der mit Gesteinsmehl angereichert wurde, leistet gute Dienste. Eine Verbesserung des Wurzelbereiches ist durch das Aufbringen einer Mulchschicht aus Rindenhumus, Holzhäcksel oder Rasenschnitt zu erzielen.

    In heißen trockenen Zeiten während des Sommers ist das Bewässern der Obstbäume im Garten fast so wichtig wie das Düngen. Gegossen wird wenn möglich mit Regenwasser und in den Abendstunden, wenn die Verdunstung am geringsten ist. Es gilt lieber weniger oft, dafür viel Wasser geben, damit sich der Boden vollsaugen kann und nicht ein Großteil des Wassers an der Oberfläche verdunstet.

    Obstbäume im Garten sind eine echte Bereicherung und mit ein paar wenigen Maßnahmen, werden sie stets gut gedeihen und Jahr für Jahr eine ertragreiche Ernte bescheren.

    Zierapfel

    Der Zierapfelbaum ist eine sehr anpassungsfähige Pflanze. In der Umgangssprache wird der Zierapfel auch als Kirschapfel bezeichnet, da er so dichte Früchte ausbildet. Die Früchte sind, bis auf die Kerne, alle essbar. Malus ist der lateinische Name für den Zierapfelbaum und es gibt sehr viele Sorten. Je nach Standort und Größe des Baumes ist die Auswahl zu treffen. Darüber hinaus ist sie bei richtigem Standort sehr dankbar. Er besticht im Frühling mit einer üppigen Blütenpracht und im Herbst stellen dann die Früchten einen regelrechten Farbtupfer dar.

    Zierapfelbaum Pflege - Die Grundsätze

    Die Zierapfelbaum Pflege gestaltet sich je nach Sorte und Größe unterschiedlich kann von fast jedem durchgeführt werden. Aber trotzdem gibt es einige Dinge zu beachten. Zum einem ist die Platzwahl für das gute Gedeihen wichtig. Der Zierapfel braucht je nach Sorte sonnige oder halbschattige Plätze. Auch die Größe ist wichtig für die Kaufentscheidung. Dies bedingt ein gutes und ausführliches Beratungsgespräch in einem Gartencenter oder einer Baumschule. Der Boden ist für bestimmte Arten auch ein großes Kriterium, da es der Zierapfel es immer ein wenig feucht mag und genügend Nährstoffe vorhanden sind. Gegen Frost und sehr niedrige Temperaturen im Winter ist er sehr gut ausgestattet, so daß eine besondere Behandlung nur in ganz speziellen Fällen notwendig ist.

    Zierapfelbaum Pflege - Wie? Was? Wann?

    Für die Zierapfelbaum Pflege gilt grundsätzlich nicht mit Wasser sparen. Des weiteren sollten immer genügend Nährstoffe vorhanden sein. Hierbei sollte man beachten, nicht zu viele Zierapfelbäume nebeneinander zu pflanzen, da dies schon einen Nährstoffmangel auslösen kann. Braunes Laub und Laubverlust sind dann die ersten Anzeichen für diesen Nährstoffmangel. Erkrankungen, wie Mehltau und Schorfbefall, sind keine Seltenheit. Hierbei sollte darauf geachtet werden, das man das Laub direkt vom Boden aufnimmt und nicht über den Komposter entsorgt. Sollte dadurch der Befall nicht weggehen, so sollte man mit chemischen Mitteln vorsichtig nachhelfen. Ein sich wiederholende Schnitt im Sommer ist eine der grundlegenden Pflege und sollte im Juni stattfinden. Hierbei ist zu beachten, das die Äste gesamt abgenommen werden, keine kleinen Äste stehenlassen. Diese nehmen die Kraft weg und sind anfällig gegen Krankheiten. Ansonsten ist die Zierbaum Pflege in der Schnittvorgabe nicht gebunden.

    Wildfrüchte Wildobst

    Immer mehr kommt Wildobst heute in Mode. Denn man erinnert sich gerne an Großmutters Rezepte mit außergewöhnlichen Obstsorten, die es im Laden kaum zu kaufen gibt. Wildobst hat den Vorteil, dass es ausgefallen ist und schöne Blüten und leuchtende Früchte hervorbringen kann. Die Früchte vom Wildobst sind in Ihrer Verwendung unterschiedlich. Aber Wildobst zieht vor allem viele Singvögel an. Der Vorteil von Wildobst ist hauptsächlich, dass es ziemlich pflegeleicht ist und nahezu in jedem Garten gedeiht! Erwarten Sie aber von Wildobst keine riesigen Obsterträge. Dennoch ist das Obst, dass geerntet wird aromareich und vitaminhaltig! Wildobst wird jedoch meistens durch Erhitzen genießbar. Auch die Kälteeinwirkung ist bei einigen Wildobstarten erforderlich!

    Apfelbeere

    Apfelbeere

    Die Apfelbeere, auch Aronia ist auch eine alte Wildobst- Art. Sie ist für den Frischverzehr geeignet, jedoch schmeckt sie wie unreife Heidelbeeren. Kurz gesagt ist sie kein geschmackliches Highlight! Dennoch wird aus der Apfelbeere Saft gepresst. Aus der Apfelbeere kann aber auch Konfitüre bereitet werden. Denn die Apfelbeere ist eine Vitaminbombe! Man sagt der Aronia positive Wirkungen nach. Der Strauch der Apfelbeere wird ca. 2 m hoch und trägt im Frühjahr eine sehr hübsche Blütenpracht. Die Apfelbeere wird auch als Zwergvogelbeerenstrauch genannt. Er wird in Europa als Zierstrauch angebaut, ist relativ anspruchslos. Geerntet wird der Apfelbeerenstrauch im August.

    Felsenbirne

    Die Felsenbirne ist ein hübscher Strauch, der in nahezu in jedem Garten Platz findet. Im Frühjahr ist er von einer Vielzahl rosafarbener Blüten übersät. Im Frühsommer bilden sich am Felsenbirnen-Strauch kleine Scheinfrüchte, die wie eine Mischung aus Heidelbeeren und Kirschen schmecken. Die Früchte der Felsenbirne sind reif, wenn sie eine violette Färbung angenommen haben. Dann fallen sie in einer Vielzahl vom Strauch herab und können frisch verzehrt werden. Der Strauch der Felsenbirne kann bis zu 3-4 m Höhe erreichen und ist sehr anspruchslos. Es gibt unterschiedliche Arten der Felsenbirne. Zu den gängigsten gehören die Kupfer-Felsenbirne und die Kahle Felsenbirne. Der Strauch der Felsenbirne hat einen hohen Zierwert, eignet sich bestens als Sichtschutz und spendet leckere Früchte. Geheimtipp!!!

    Mispel

    Auch die Mispel gehört zum Wildobst. Bei der Mispel handelt es sich um einen pflegeleichten, sehr hübschen Strauch, der auffällige Blätter, Blüten und Früchte hat. Die Mispel wurde in der Antike durch die Römer nach Mitteleuropa gebracht und wurde hauptsächlich in Klöstern kultiviert. Der Mispel - Baum ist relativ anspruchslos, liebt jedoch sonnige Standorte und wird bis zu 4, 5 m hoch. Die Früchte sind erst nach dem ersten Frost genießbar. Die Früchte des Mispel - Baums werden heutzutage kaum noch gegessen. Jedoch eignet sich die Mispel für den Frischverzehr. Heute werden aus der Mispel Schnäpse und Gelees gefertigt.

    Die Heilwirkung der Mispel erstreckt sich auf den Harn- und Darmbereich. Mispeln lassen sich hervorragend einfrieren. Und können daher auch noch im Winter verzehrt werden. Von der Mispel ist die Wildform namens Mispel germanica die bekannteste. Es gibt aber auch die in England kultivierte Form der Mispel, auch Mispel germanica Nottingham genannt. Diese soll bis zu 8 cm große Blüten haben und etwas größere Früchte als die heimische Mispel germanica haben. Für welche Art der Mispel man sich entscheidet beleibt jedem selber überlassen, sicher ist jedoch, dass die Mispel aufgrund Ihrer Eigenschaften sich einen Platz in jedem Garten verdient hat.

    Es gibt verschiedene Arten, jedoch nicht Züchtungen der Mispel dazu zählen:

    •     Mispel Nottingham, mittelgroße Früchte, mittelstarker Wuchs, schöne Blüten
    •     Hollendische Mispel, Gartenmispel mit vielen großen Früchten
    •     Mispel Krim, starker Wuchs, viele Früchte
    •     Mispel von Metz, braune Früchte
    •     Kernlose Mispel, mit kleinen Früchten ohne Kerne
    •     Mispel Royale, oder Königliche Mispel, welche in einem königlichem Garten angebaut wurde

    Sanddorn

    SanddornDer Sanddornstrauch ist ein ehrwürdiger Vertreter vom Wildobst und gehört zu den Ölweidengewächsen. Auffällig bei der Sanddornpflanze ist sein bizarrer Wuchs. Der Sanddornstrauch erreicht eine Höhe von 5 m und ist eine ideale Pflanze um einen Sichtschutz zu bilden. Die Dornen des sommergrünen Strauches bilden eine undurchdringliche Hecke. Ursprünglich stammt der Sanddornstrauch aus Nepal, wurde jedoch durch die letzte Eiszeit zu uns gebracht. In großem Maßen wird der Sanddornstrauch in China kultiviert. Aber auch bei uns gewinnt der Sanddorn an größerer Beliebtheit.
     

    Denn die Sanddornbeeren haben ein großes Depot an Vitamin C, welches zunehmend von der hiesigen Gesellschaft geschätzt wird. Zum Frischverzehr eignet sich der Sanddorn kaum, da die Beeren sehr sauer und auch etwas bitter schmecken. Wer sich einen Sanddornstrauch in den Garten pflanzt kann die Beeren den Vögeln überlassen, oder die Früchte zu Gelee oder Saft verarbeiten. Aber auch zum Kochen können Sanddornbeeren verwendet werden, dazu können die Beeren in Soßen oder in Backwaren Verwendung finden. Wer Sanddorn auf einfachstem Wege konsumieren möchte, der kann die Beeren auch mit Zucker oder Honig vermischen und so zu sich nehmen. Wer sich am Geschmack des Sanddorns nicht erfreuen kann, der kann die Früchte auch gerne den Vögeln überlassen.

    Wichtig zu wissen ist jedoch, dass der Sanddorn weibliche und männliche Pflanzen benötigt um Früchte zu tragen. Durch eine männliche Pflanze können bis zu 5 weibliche Pflanzen befruchtet werden.

    Stiel-Eiche

    Die Eichel ist eine wunderbar anzusehende Frucht. Bekannt ist die Eichel besonders aus dem Kartenspiel. Dabei steht eine Eichel, welche ca. 3 cm lang ist auf Ihrem Fruchtbecher. Es können zwischen 3 und 7 Eicheln an einem Stiel wachsen. Eichel sind zuerst grün gefärbt und verfärben sich mit der Zeit in braun. Die Tiere ernähren sich nach Abfallen der Eicheln und bereiten sich Wintervorräte.

    Vogelkirsche

    Eine wild wachsende Kirschenart ist die Vogelkirsche. Die Vogelkirsche schmeckt aromatisch und süß und ist der Vorläufer der Süßkirsche. Die Süßkirsche wurde im Mittelmehrraum aus der Vogelkirsche gezüchtet. Die Süßkirsche hat einen runden Kern, der nur gering mit Fruchtfleisch ummantelt ist. Der Kern der Vogelkirsche enthält Blausäure, welche für den Menschen erst gefährlich wird, wenn er zerkaut wird. Der Vogelkirschbaum wir bis zu 10 Meter hoch und ist eine Grundnahrungsquelle für frei fliegende Vögel.

    Wald-Erdbeere

    Walderdbeere

    Meine Lieblingswildpflanze ist wohl die Wald-Erdbeere. Die Walderdbeere ist ein relativ kleines Pflänzen, das dreiteilige Blättchen aufweist und kleine weißgelbe Blüten trägt. Sie wird ca. 5 bis 15 cm groß. Sie wächst an Waldwegen oder auch verwildert im Garten oder Feldwegen. Bei uns wächst Sie sogar direkt an der Garageneinfahrt! Sie sieht aus wie die Monatserdbeere, welche im Handel erhältlich ist - nur ist sie um einiges kleiner und sehr süß. Schließlich ist sie auch die Mutterplanze der Monatserdbeere, die aus Ihr gezüchtet wurde.

    Zierquitte Scheinquitte

    In diesem Jahr habe ich in meinem Garten zwei Zierquitten-Sträucher gepflanzt. Die Zierquitte gibt es in unterschiedlichen Blütenfarben. Dazu zählen rot, rosa und weiß. Wobei die weiße Zierquitte die größte Gattung der Zierquitten darstellt. Zier- oder Scheinquitten fallen durch ihre äußerst hübschen Blüten auf. Die Blütezeit der Zierquitte reicht von April bis Mai. Die Blüte ist ein begehrtes Ziel für Bienen! Danach beginnen die Früchte der Zierquitte heran zu reifen. Die Erntezeit ist einmalig zwischen Juli und Oktober. Die Früchte eignen sich nicht für den Frischverzehr, sind jedoch sehr dekorativ, überströmen als Dekofrüchte einen intensiven Zitrusduft und eignen sich für Gelees, Saft und Kompotte. Der Zierquitte wird eine heilende Wirkung nachgesagt. Aufgrund ihres hohen Pektingehalts wird sie bei Durchfallerkrangungen eingesetzt. Die Zierquitte macht ihrem Namen alle Ehre! Denn sie ist ein wahres Schmuckstück in jedem Garten. Die roten und rosafarbenen Zierquitten-Sträucher erreichen eine Größe bis zu einem Meter wohingegen die weißen-Zierquitten bis zu 2 m hoch werden können.

    Ziersträucher

    Von der Arbeit nach Hause kommen, den Alltag hinter sich lassen und endlich ausspannen und ausruhen. Viele Menschen finden es erholsam, ihren wohlverdienten Feierabend draußen, in freier Natur zu verbringen. Zum Beispiel im eigenen Garten. Nicht nur das Pflegen des Gartens, das Pflanzen von Nutzpflanzen, wie z. B. Obstbäumen oder Gemüse, sondern auch das Pflanzen von verschiedenen Ziersträuchern schaffen eine wunderschöne Abwechslung zum alltäglichen Leben und sind eine wahre Pracht, auf die es stolz zu sein lohnt.

    Etwas für's Auge

    Zu einem schönen Garten gehören auf jeden Fall Ziersträucher. Man unterscheidet zwischen Ziersträuchern, Zierbäumen, Ziergräsern, Zierstauden und Ziergehölzern. Zu den gängigsten Ziersträuchern, die hierzulande am häufigsten zu finden sind, gehören neben dem Rhodondendronstrauch auch Rosensträucher, der Kirschlorbeer, die Forsythie, Kolkwitzie oder aber auch Weigelien. All diese Arten werden in Gärten, Parks und anderen Grünanlagen gepflanzt. Farbenprächtige Blüten machen jede dieser Pflanzen zum wahren Hingucker. Egal, ob rot, gelb, weiß, rot oder lila, die Farbpalette ist groß. Es gibt darunter einige immergrüne Sträucher, die gerade aufgrund dessen eher bevorzugt werden, wie der Kirschlorbeer oder der Rhodondendronstrauch. Andere verlieren im Winter nicht nur ihre Blütenpracht sondern teilweise auch die Blätter.

    Beim Pflanzen von jeglichen Ziersträuchern im Garten sollte sich der Hobbygärtner genauestens über die betreffende Pflanze vorher informieren. Nicht wenige Arten haben giftige Blätter, Samen, Samenkerne oder sogar eine giftige Rinde. So verhält es sich auch beim Kirschlorbeer oder bei den Engelstrompeten, die wegen ihres wunderschönen Aussehens ebenfalls immer öfter in den Gärten als Ziergewächs zu erblicken sind.

    Erscheinungsbild

    Wer sich lange an seinen Pflanzen und Ziersträuchern erfreuen möchte, sollte sich Wissen über das Zurückschneiden der Pflanzen aneignen, denn nur dann wird der Strauch oder die Pflanze jedes Jahr auf's Neue eine schöne Blütenpracht bekommen. Für ein optimales Erscheinungsbild, herrliche Blütenpracht und schönes Wachstum, ist es ratsam das Blühverhalten und den Triebwachstum über längeren Zeitraum zu beobachten. In der Regel sind Frühjahrsblüter direkt nach der Blüte zurückzuschneiden, während die Sommerblüher im Herbst/Winter, also in der Ruhepause, zurückgeschnitten werden sollen. Dies kann auch erforderlich werden, wenn die Ziersträucher im Garten einfach zu groß werden, die Sicht behindern oder den Nachbarzaun in Mitleidenschaft ziehen.

    Berberitze

    Die Berberitze ist das ganze Jahr über eine recht ansehnliche Zierpflanze. Besonders die gewöhnliche Berberitze (Berberis vulgaris) ist darüber hinaus auch noch äußerst nützlich für Insekten, Vögel und Säugetiere. Es lohnt sich also in mehrfacher Hinsicht, sie im Garten anzupflanzen, zumal sie sehr pflegeleicht ist. Es gibt sowohl sommergrüne als auch immergrüne Arten und Sorten. Allerdings gelten Berberitzen als Giftpflanzen, da in fast allen Pflanzenteilen Alkaloide enthalten sind. Das muss beachtet werden, sollten sich Kinder oder Haustiere in der Nähe der Gewächse aufhalten.

    Berberitze

    Eigenschaften und Verwendung

    Die mit Dornen bewehrten Berberitzen können als Blattschmuckpflanzen verwendet werden. Aber auch die kleinen, meist gelben Blüten, welche in großer Zahl von Mai bis Juni erscheinen und die länglichen roten, blauen oder fast schwarzen Beeren, mit denen sich die Pflanzen ab August schmücken, haben oft einen hohen Zierwert. Sommergrüne Arten und Sorten bekommen im Herbst eine schöne Laubfärbung. Die Farbpalette reicht dann von Gelb über Orange bis Rot. Ein ausgewachsener Strauch kann eine Wuchshöhe von 1 bis 3 m und eine Breite von 1 bis 1,5 m erreichen. Es gibt aber auch weitaus kleinere Arten und Sorten. Als Vorpflanzung vor höheren Bäumen und Sträuchern, zur großflächigen Gestaltung von Böschungen oder auch als Heckenpflanze sind die Berberitzen sehr gut geeignet. Plant man eine Vogelschutzhecke, so kann die gewöhnliche Berberitze (Berberis vulgaris) dort gut integriert werden. Diese Art ist übrigens auch eine beliebte Bienenweide. Sehr attraktiv ist Thunbergs Berberitze (Berberis thunbergii). Sie bringt Abwechslung in so manches Beet, denn es gibt sie in zahlreichen dekorativen Sorten. 'Atropurpurea' hat dunkelrotes und 'Aurea' gelbliches Laub, während 'Atropurpurea Nana' eine kleinwüchsige Sorte ist. Die Aufzählung ließe sich noch um etliche Gartenschätze erweitern, denn Berberitzen sind erstaunlich artenreich.

        Merkmale der Berberitze

    •         Wuchshöhe  1 - 3 m
    •         als Hecke verwendbar
    •         Bienenweide
    •         verschiedene Laubsorten

    Standortansprüche und Pflege

    Die verschiedenen Arten sind in Europa und Asien beheimatet. Sie mögen es sonnig bis halbschattig und vertragen auch einen intensiven Rückschnitt. Eigentlich sind sie recht anspruchslos und kommen mit vielen Gartenböden zurecht. Frost und Schadstoffe in der Luft stellen bei vielen Arten kein Problem dar. Leider wird die Berberitze manchmal von Pilzkrankheiten befallen. Das gesamte Gehölz muss dann gegebenenfalls entfernt werden. Reste dürfen nicht auf dem Komposthaufen entsorgt werden.

    GinsterGinster im Garten

    Die Bezeichnung "Ginster" wird in Deutschland für zwei unterschiedliche Gattungen verwendet, welche sich allerdings sehr ähneln. Es handelt sich zum einen um die Gattung Cytisus (welche auch den Namen Geißklee trägt) und zum anderen um die Gattung Genista. Alle Ginster sind für Mensch und Tier giftig.

    Eigenschaften und Verwendung

    Der in Deutschland heimische Besen-Ginster (Cytisus scoparius) kommt in Heidelandschaften wild vor und lässt sich auch im Garten gut als Zierpflanze verwenden. Er kann eine Höhe von 1,50 m erreichen und passt thematisch in einen Heidegarten. Harmonische Gartenbilder ergeben sich zum Beispiel in Kombination mit Birken, Kiefern, Wacholder oder Ebereschen. Ab Ende Mai erscheinen die großen gelben Schmetterlingsblüten. Der Besen-Ginster hat rutenähnliche Zweige, welche nur für kurze Zeit im Jahr mit sehr kleinen, unscheinbaren Blättern besetzt sind. Noch vor Cytisus scoparius blüht Cytisus x praecox, der Elfenbein-Ginster. Von Ende April bis Anfang Mai hüllt sich dieser ansonsten etwas unscheinbare Strauch in eine schwefelgelbe Blütenwolke. Zur selben Zeit blühen etliche Frühlingsblumen, wie beispielsweise Blaukissen (Aubrieta) und Traubenhyazinthen (Muscari). Mit diesen lassen sich hervorragende Farb-Kombinationen von großer Leuchtkraft schaffen. Der Elfenbein-Ginster kann mannshoch werden. Die Züchter haben inzwischen ganze Arbeit geleistet und es existiert - wie übrigens auch beim Besen-Ginster - eine Vielzahl an Sorten mit verschiedenfarbigen Blüten. Es muss also durchaus nicht immer nur reines Gelb sein. Im Heidegarten, im Steingarten oder an Trockenmauern und Böschungen sieht der Elfenbein-Ginster sehr dekorativ aus. Innerhalb der Gattung Genista gibt es, was die Wuchsform betrifft, einige Zwerge. Sie fühlen sich im Steingarten und auf Trockenmauern besonders wohl. Genista pilosa, der Sand-Ginster wird nur handhoch und breitet sich teppichartig aus. Von Mai bis Juli entfaltet er dann seine goldgelben Blüten. Die gefüllt blühende Form des Färber-Ginsters nennt sich Genista tinctoria 'Plena' und ist ebenfalls sehr kleinwüchsig, während der eigentliche Färber-Ginster, Genista tinctoria, bis zu 1 m hoch werden kann. Der Färber-Ginster blüht von Juni bis August.

    Standortansprüche und Pflege

    Ginster gibt es in Europa, Afrika und Asien. Die meisten Arten und Sorten sind recht frostempfindlich. Auf mageren, warmen Böden und mit viel Sonnenschein gedeihen sie am besten. Ein Rückschnitt ins alte Holz wird nicht gut vertragen.

    Hibiskus

    Der Hibiskus, der hierzulande auch unter dem Namen Eibisch bekannt ist, ist in über 200 Sorten vorhanden, von denen einige als Ziersträucher Gärten und Terrassen schmücken. Alle Arten aber haben unterschiedliche Eigenschaften und bedürfen individueller Pflege.

    Merkmale des Hibiskus

    Dennoch gelten für die Gattung Hibiskus einige grundsätzliche Eigenschaften, trotz der vielen verschiedenen Arten. So haben alle Ziersträucher große, verschiedenfarbige Blüten, die zum Beispiel gelb, blau oder weiß blühen. Die Blüten wachsen einzeln in Blattachseln oder in Blütenständen. Der Blütenstempel befindet sich in der Mitte, einige der Blüten sind mit mehreren Blütenblättern gefüllt. Die Laubblätter sind gestielt, einfach und haben zusätzliche Nebenblätter. Die Blütezeit unterscheidet sich von Sorte zu Sorte und währenddessen werden permanent neue Blüten gebildet, da die einzelnen nicht lange gedeihen. Der Hibiscus syriacus, der Straucheibisch, der in deutschen Gärten am weitesten verbreitet ist, floriert beispielsweise von Ende Juli bis Anfang September. Hauptsächlich wächst der Hibiskus, der zu der Familie der Malvengewächse zählt, in den wärmeren Klimazonen der Erde und wird zwischen ein- oder mehrjährigen Pflanzen unterschieden. Die Überwinterungs-Fähigkeit ist dabei abhängig von der jeweiligen Sorte: der Straucheibisch beispielsweise kann ganzjährig im Freien bleiben, wohingegen der Roseneibisch winterfest gemacht werden muss.

        Der Hibiskus

    •         ca 200 verschiedene Arten
    •         Lange Blütezeiten
    •         mit dem Eibisch verwandt
    •         Kräftiger Strauchwuchs

    Pflegehinweise

    Generell gilt der Hibiskus als unempfindlich und pflegeleicht, dennoch gibt es einige wichtige Hinweise zu beachten: Da die jungen Pflanzen Frost gegenüber noch anfällig sind, sollten diese im wärmeren Frühjahr gesetzt werden. Dazu benötigt man einen lockeren, nährstoffreichen Boden (vorzugsweise mit einer Mulchschicht) und einen warmen, geschützten Standort. In der Regel braucht der Hibiskus kaum Wasser, außer in langen Trockenzeiten. Die Blütezeit in den Sommermonaten dauert nicht lange an, bringt aber viele, große Blüten, die durch einen Rückschnitt im Frühjahr jedes Jahr wieder kommen. Die nicht-winterharten Hibiskus-Sorten sollten möglichst bei Temperaturen um die 10° Grad Celsius winterfest gemacht werden, das heißt die Pflanzen können in einem Kübel an einem hellen Platz, auf dem Balkon oder der Terrasse, bei knapper Bewässerung, Düngung zwei Mal die Woche von Mai bis August und dem Vermeiden von praller Sonne als Zimmerpflanze überwintern. Die winterharten Hibiskuspflanzen können ganzjährig im Freien stehen und sind lediglich zwei Mal im Jahr auf Dünger angewiesen.

    Liguster

    Der Liguster, botanisch auch Ligustrum genannt, ist ein Zierstrauch, der häufig in deutschen Gärten zu finden ist. Der Name Liguster leitet sich von dem lateinischen Verb ligare ab, was soviel wie binden bedeutet. Zu früheren Zeiten hat man die Zweige des Ligusters verwendet, um aus ihnen etwa Körbe zu flechten. Insgesamt gibt es rund 50 verschiedene Ligusterarten, die alle zur Familie der Ölbaumgewächse zählen. Die meisten von ihnen wachsen in Asien, in Deutschland ist lediglich der gemeine Liguster oder auch liguster vulgare heimisch. Weitere Namen unter denen der Liguster bekannt ist, sind Rainweide und Tintenbaum.

    Liguster

    Eigenschaften des Ligusters

    Die Beeren, die Rinde sowie die Blätter des Zierstrauchs sind giftig, sowohl für den Menschen als auch für viele Tiere. Bei einer größeren Aufnahme von Beeren können Kopfschmerzen, Erbrechen sowie Lähmungserscheinungen auftreten. Zu Heilungszwecken im Mund und Rachenraum verwendete man zu früheren Zeiten die Blätter des Ligusters. Dies ist heute aber nicht mehr üblich. Im Juni und Juli blüht die Pflanze. Die Blüten haben vier Blütenblätter und verströmen einen unangenehmen Duft. Die eiförmigen Blätter sitzen kreuzförmig zueinander. Im Herbst bilden sich die Beeren heraus, die auch im Winter am Strauch zu finden sind. Insgesamt kann der Zierstrauch eine Höhe von eineinhalb bis drei Meter bekommen. Oft werden Liguster in Hecken angepflanzt.  

        Liguster im Überblick

    •         50 verschiedene Arten
    •         Ölbaumgewächs
    •         zu Heilzwecken verwendet
    •         Blühpflanze mit Beeren
    •         3 m Höhe
    •         Heckenpflanz

    Pflege des Ligusters

    Liguster-Pflanzen brauchen Wärme und bevorzugen einen kalkhaltigen Boden. Daher sollte bei der Standortauswahl darauf geachtet werden, dass die Ziersträucher stets genügend Licht bekommen. Als Boden empfiehlt sich Schwarzerde, die in der Regel kalkhaltig ist. Regelmäßiges nachkalken im Frühjahr oder Herbst ist zudem empfehlenswert. Insgesamt ist der Zierstrauch recht pflegeleicht und kann gerade in Hecken zu jeder Form zurechtgestutzt werden. Alle paar Jahre sollte ein Verjüngsschnitt vorgenommen werden, damit der Liguster von ihnen her nicht verkahlt. Dieser Schnitt kann ruhig sehr kräftig ausfallen, denn der Zierstrauch nimmt dies zum Anlass, um wieder richtig auszutreiben. Ein Tipp zu Vermehrung des Ligusters ist, indem man einfach holzige Zweige der Pflanze nimmt und sie in den Boden steckt. Wenn diese Stecklinge genügend Feuchtigkeit bekommen, wachsen sie in den meisten Fällen an.

    Lorbeerstrauch

    Die Familie der Lorbeergewächse (lat. Lauraceae) umfasst mehr als 2.250 Arten. Sie wachsen als Sträucher, können aber auch Baumgröße erreichen. Die Lorbeersträucher zeichnen sich durch einfache, immergrüne lederige Blätter und dreizählige, zwittrige oder eingeschlechtliche Blüten aus. Die Früchte sind beeren- oder steinobstartig. Die bekanntesten Lorbeersträucher sind der Echte Lorbeer und die Arten des Kirschlorbeers, der allerdings nicht zu der Familie der Lorbeergewächse zählt.

    Wichtige Nutzpflanzen in der Familie der Lorbeergewächse

    Die Blätter des Echten Lorbeers (Laurus nibilis) sind als Gewürz in der Küche nicht mehr wegzudenken. Der Echte Lorbeer wird auch als Edler Lorbeer oder Gewürzlorbeer bezeichnet. Er wächst als Strauch, kann aber auch als Baum eine Höhe bis zu 10 m erreichen. Der echte Lorbeer als immergrüner Strauch benötigt einen geschützten, sonnigen Standort mit sandigen und nährstoffreichen Boden. Bedingt winterhart sollte er im Kübel im Haus überwintern.

    Andere Lorbeersträucher werden nur in ihren Herkunftsgebieten genutzt wie der Kalifornische Lorbeer, der Indische und Westindische Lorbeer oder auch der Mexikanische Lorbeer. Die Nutzung dieser Pflanzen reicht von Gewürzpflanze bis hin zur Ölgewinnung aus den Früchten. Auch die holzigen Strauchteile werden oftmals weiterverarbeitet.

        Lorbeersträucher im Garten

    •         Wuchshöhe bis 10 m
    •         immergrüner Stauch
    •         verschiedenen regionale Arten
    •         Zur Ölgewinnung angebaue

    Lorbeersträucher für den Garten

    Der Kirschlorbeer findet sich in seinen verschiedenen Unterarten in vielen Gärten als Sicht- und Windschutz. Trotz seinem Namen nach gehört er nicht zu den Lorbeergewächsen sondern zu den Rosengewächsen. Der Kirschlorbeer bekam seinen Namen auf Grund der kirschartigen Früchte und der lorbeerartigen immergrünen Blätter. Die unterschiedlichen Arten dieser Gattung vom Großblättrigen Kirschlorbeer bis hin zur Breitwüchsigen Lorbeerkirsche werden diese Sträucher den unterschiedlichsten Gartengrößen gerecht. Einige Arten sind aber nicht komplett winterhart und benötigen einen zusätzlichen Frostschutz. Durch Wuchshöhe und Wuchsform können sie in kleinen und auch großen Gärten ausgepflanzt werden. Zu beachten ist, dass der Kirschlorbeer giftig ist. Durch die enthaltene Blausäure ist Achtung geboten bei Kindern und haustieren im Haushalt.

    Weitere Arten der Lorbeergewächse

    Weitgehend unbekannt ist, dass auch die Avocado zu den Lorbeergewächsen gehört. Eigentlich Lorbeerbaum, kann die Avocado selbstgezogen auch als Strauch herhalten. Sie sollte im Kübel kultiviert und im Haus überwintert werden.

    Lorbeersträucher sind relativ pflegeleicht. Sie lassen sich gut zurückschneiden. Bei braunen Blättern oer beschädigten Trieben erfolgt nach dem Rückschnitt der Neuaustrieb.

    Rhododendronhecke im Garten

    In vielen prächtigen Farben und Arten sind Rhododendren erhältlich. Diese beliebten Ziersträucher sind sehr robust. Um lange Freude an den Sträuchern zu behalten, ist auch eine gute Pflege unerlässlich. Der Standort sollte sorgfältig ausgesucht werden. Rhododendren sind dankbar für einen schattigen bis halbschattigen Ort. Beachtet werden sollte, die Sträucher nicht in direkter Nähe von Bäumen zu pflanzen. Diese entziehen den Rhododendren die Nahrung und das Wasser aus dem Boden.

        Rododendren im Garten

    •         beliebte Zierpflanze
    •         verschiedene Farben
    •         Pflanzort beachten
    •         Nasse Standorte vermeiden

    Das Pflanzen

    Deshalb ist die Bodenlage sehr wichtig. Rhododendren dürfen nicht der Staunässe ausgesetzt werden. Wenige Gartenböden bieten den idealen sauren Boden, den der Zierstrauch benötigt um das Wachstum zu begünstigen. Wasser muss gut absickern können. Ideal ist deshalb beim Einpflanzen, den ausgehobenen Boden mit spezial Rhododendron Erde oder Rindenhumus zu befüllen. Auch beim Kauf eines Rhododendren als Zierstrauch sollte darauf geachtet werden, kräftige und gesunde Pflanzen zu kaufen. Sträucher, die schon angegriffene Blätter besitzen, möglichst meiden.

    Düngung der Rhododendren

    Rhododendren haben sehr empfindliche Wurzel und mögen kein Salz. Dünger, in dem mineralisches Salz enthalten ist, sollten den Wurzeln fernbleiben. Verbrennungen der Wurzeln ist die Folge und die Sträucher gehen ein. Der ideale Dünger ist der einfache übliche Dünger, den es im Handel gibt. Der Niedrige PH Wert ist genau richtig für Rhododendren. Auch Rindenhumus und Kompost aus Laub nehmen die Ziersträucher gerne an. Die beste Zeit zum Düngen ist in der Zeit von März bis April. Idealerweise noch einmal nach dem Blütenfall im Mai bis Juni.

    Schneiden der Sträucher

    Im Herbst können die Sträucher zurückgeschnitten werden. Obwohl Rhododendren nicht unbedingt geschnitten werden müssen, wenn ausreichend Platz für die Sträucher vorhanden sind. Ansonsten ungefähr bis zu 20 cm unter der Blüte schräg abgeschnitten. Bei den verschiedenen Arten von Rhododendren kann es vorkommen, das diese sehr holzig werden und auch im unteren Bereich sehr kahl werden. Da hilft nur das Radikale schneiden bis zu den Basistrieben. Das sieht erst mal schlimm aus, doch diese Verjüngungskur beschert im nächsten Frühjahr eine neue und schöne Pracht.

    Schmetterlingsflieder

    Welcher Gartenbesitzer mag es nicht die volle Schönheit und Vielfalt seines Gartens zu betrachten. Mit dem Schmetterlingsflieder kommt man der Verbindung von Flora und Fauna ein Stückchen weiter. Denn der anspruchslose Schmetterlingsflieder zieht zahllose Schmetterlinge, Hummeln und Bienen an, die man im Sommer beobachten kann. Der Schmetterlingsflieder wird auch Sommerflieder oder Schmetterlingsstrauch genannt. Markant sind für den Schmetterlingsflieder die Blütenähren, die je nach Art 30 cm und länger werden können. Der Schmetterlingsstrauch ähnelt dem gewöhnlichen Flieder und wird daher Schmetterlingsflieder genannt. In der Erscheinung hat er jedoch ganz anderes Laub als der gewöhnliche Flieder. Der Schmetterlingsflieder (Buddleja davidii) gehört zur Gattung der Braunwurzgewächse. Der gewöhnliche Flieder (Syringa) gehört hingegen zu den Ölbaumgewächsen.

    Schmetterlingsflieder

    In der Wildform ist der Schmetterlingsflieder zu weil lila. Botanische Züchtungen bieten eine farbliche Vielfalt des begehrten Schmetterlingsstrauches. Denn den Schmetterlingsflieder gibt es in weiß, rosa, dunkelviolett und purpurrot. Der Schmetterlingsstrauch kann eine Höhe von 4 Metern erlangen und stammt ursprünglich aus Asien. Er ist bis minus 20 ° C winterhart und kann im Frühjahr wieder zurück geschnitten werden. Für welchen Schmetterlingsflieder Sie sich entscheiden spielt keine große Rolle, auf jeden Fall ist ein Schmetterlingsstrauch eine wahre Augenweide für die Kinder, wenn die Schmetterlinge aus der Nachbarschaft durch den honigsüßen Duft der Pflanze in ihren Garten angelockt werden.

    Zierpflaume

    Zierpflaume als Zierstrauch - Eigenschaften und Pflege

    Eine Zierpflanze, die in jedem Garten mit ihren roten Blättern eine wahre Augenweide darstellt. Die Früchte der Zierpflaume sind essbar und äußerst wohlschmeckend. Ein echter Hingucker mit den leuchtenden Farben der Früchte und das dunkelrote Laub. Diese schöne Zierpflaume blüht von Mai bis Juni mit weißen Blüten, die später in die Farbe Rosa übergeht. Im ersten Jahr nach dem Pflanzen können die Blüten noch sehr spärlich sein. Die Zierpflaume als Zierstrauch wächst sehr schnell. Die Krone des Baumes wird sehr breit, dadurch wird die Schönheit noch unterstrichen. Die Zierpflaume kann unter guten Bedingungen eine Höhe von vier Metern erreichen.

    Bodenbeschaffung und Standort

    Der Boden sollte daher locker und sehr kalkhaltig sein. Der empfohlene sandige Boden darf lehmhaltig beschaffen sein und eine gewisse Feuchtigkeit darf auch nicht fehlen. Staunässe unbedingt vermeiden, da sonst die zarten, ersten Wurzeln im ersten Wachstum faulen und absterben können. Der Standort der Zierpflanze muss mit Bedacht ausgewählt werden, die weitläufigen und in die Tiefe gehenden Wurzeln des Baumes benötigen viel Platz. Die Zierpflaume mag einen Standort mit viel Sonne. Das beschert der Pflanze viele und schöne Blüten. Und der Zierstrauch wird den Garten viele Jahre hindurch verschönern.

    Die Düngung

    Die Erhaltung des Baumes wird durch das Düngen noch unterstützt. Es genügt zweimal im Jahr, im Frühjahr und Herbst, den Boden mit Naturdünger zu versehen. Die Wurzeln erhalten die richtige Stärke und Kraft für ein Gesundes wachsen.
    Das herabfallende Laub kann im Herbst liegen bleiben. Dieser natürliche Laubschutz bietet den empfindlichen Wurzeln zusätzlichen Schutz und Nährstoffe.

    Das Schneiden

    Da die Zierpflaume vier Meter hoch werden kann, doch solch eine Höhe vielleicht nicht erwünscht sein sollte, darf der erste Schnitt schon sehr radikal sein. Ansonsten ist eine solcher Schnitt nicht unbedingt notwendig. Die Pflanze wird in Form geschnitten und dann wird dem Strauch seine Ruhe gegeben. Nach diesem extremen Schnitt genügt es vollkommen, das später einzelne Äste zurückgeschnitten und abgestorbene Zweige entfernt werden. Zweige die verblüht sind, sollten bis auf ein paar bleibende Blütenknospen zurückgeschnitten werden.

    Quelle Foto: pixabay.com

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