Gräser im Garten

  • Bytom
    Apr 04, 2016
    0 Comments

    GräserGräser können eine Zierde für jeden Garten sein, anderenfalls finden wir einheimische Gräser überall auf wild wachsenden Weiden und Wiesen. Ich persönlich mag am liebsten hohe Gräser-Sorten. Werfen wir einen kleinen Blick zu unseren östlichen Nachbarn, so können wir entdecken, dass besonders in Japanischen Gärten Gräser einen hohen Stellenwert einnehmen! Zu den ziervollen Gräser-Arten gehören beispielsweise der Buschbambus, das Riesenfedergras, die Waldmarbel, das Japangras, der Zwergblauschwingel, das Bärenfellgras, der Atals-Schwingel, das Lampenputzergras, Chinaschlif, das japanische Blutgras oder gar das prunkvolle Pampasgras. Es gibt sehr viele exotische Gräsersorten, die unseren Garten um ein exotisches Flair bereichern können! Besonders, gut eignen sich Gräser als Sichtschutz vor der Terrasse oder einem weit ausläufigem Fenster. Sollten Sie allerdings zu Gras-Allergien tendieren, so sollten Sie Gräser meiden! Denn Gräser können zu Pollenallergien führen!

    Vielseitigkeit der Gräser im Garten

    Gräser finden sich in allen Gartenbereichen. Sie bestechen durch ihre Eleganz und durch ihre filigranen Halme und Blütenstände. Besonders die Vielfalt und Eigenschaften der Gräser machen sie zu einem idealen Begleiter von Stauden, Blumen und Gehölzen. In den verschiedenen Gartenbereichen fügen sie sich ein und können aber trotzdem durch ihren schlichten Zauber dominieren. Neben den Nutzgräsern sind besonders die Ziergräser für die Gartenliebhaber von besonderer Bedeutung. Durch die vielen tausend Grasarten, die weltweit bekannt sind, präsentieren sie ein enorm facettenreiches Spektrum an Gestalten, Linienspielen und Grüntönen.

    Gräser und ihre Eigenschaften

    Natürlich haben die unterschiedlichen Grasarten unterschiedliche Ansprüche an den Boden und den Standort. Aber sie sind vor allem relativ pflegeleicht und anspruchslos.
    Gräser teilen sich in viele Arten ein. Höhe, Wuchsform, Farbe, Blattformen und Blütenformen spielen hierbei eine entscheidende Rolle.

    Gräser für die Blütenwiese

    Für die Auswahl der Grassorten einer Blumenwiese solle der Wiesentyp bekannt sein. Hierbei werden unterschieden die Fettwiese, Magerwiese mit unterschiedlichen Böden, Feuchtwiese oder Kräuterrasen. Ruchgras, Straußgras, Glatthafer und Horstschwingel gedeihen besonders auf Fettwiesen. Andere Grasarten eignen sich besonders für Magerwiesen wie Silbergras, Prachtfedergras, Büschelhaargras oder Haarschwingel. Da die Grasarten für die Nutzung als Blütenwiese so vielfältig und artenreich sind werden sie oft als Grasmischungen im Gartenhandel angeboten.

    Ziergräser – eine besondere Gruppe

    Ziergräser können in allen unseren Gartenbereichen eingesetzt werden. Sie sind besonders als graziöse Vermittler beliebt. Überwiegend im Hintergrund können sie aber durch ihre Blüten und Fruchtstände vor allem im Herbst in den Vordergrund treten. Bekanntester Vertreter hierbei ist das hochwachsende Pampasgras, welches mit seinen weißen Blütenwolken den Herbstgarten verzaubert. Ähnlich reagieren auch andere Ziergräser wie Lampenputzgras, Schwingel oder Gartensandrohr.

    Auch das Farbspiel der Gräser kann wirkungsvoll eingesetzt werden. Hier sind die Blaugräser eine beliebte Art. Blauschwingel gibt es in vielen Arten und unterschiedlichsten Blautönen. Durch die Horstbildung und Gruppenanordnung können wirkungsvolle Akzente gesetzt werden.Wer es im Garten asiatisch mag greift auf die vielen Bambusarten zurück. Viele Bambusarten sollten hier aber durch eine Wurzelsperre begrenzt werden um ein Wuchern zu vermeiden. Auch hier gibt es niedrige und hochwachsende Arten.

    Für die Auswahl der Ziergräser sollte beachtet werden ob sie in Gruppen angeordnet werden oder als Solitär. Solitäre sind Pampasgras, Stachelschweingras oder auch Riesenfedergras. Die niedrig bleibenden Arten eignen sich eher für die Gesellschaft. Hierzu gehören die Blauschwingelhorste, Seggen oder Schwingelarten, Hainsimsen sowie auch manche Rispengräser.

    Acker-Windhalm

    Wer kennt nicht den Acker-Windhalm? Es ist ein dezent wachsendes Gras, welches dünne Rispen als Krone trägt. Streift man die Rispen mit den Fingern ab, so ergibt sich ein kleines Sträuschen zwischen den Fingern. Der Acker-Windhalm kann eine Höhe von einem Meter erreichen und wächst gerne in Getreidefeldern. Der Acker-Windhalm gehört leider zum Unkraut im Getreidefeld und verbreitet sich durch seine Samen sehr schnell im Feld. Er ist ein Indikat für zu saueren Boden.

    Ausdauerndes Weidelgras

    Geht man im Sommer auf die Wiese so findet man oft ohne langem Suchen Weidelgras. Das Weidelgras kann bis zu 50 cm hoch wachsen und trägt dichte Ähren welche bis zu 20 cm lang werden können. Es ist ein sehr beliebtes Gras, das auch in Grasmischungen seinen Platz erobert hat. In der Landwirtschaft wird es gerne als Futter und Weidegras eingesetzt.

    Chinaschilf

    Chinaschilf ist das Stichwort, wenn es um Sichtschutz geht. Denn das Chinaschilf ermöglicht es auf kleinen Flächen einen optimalen Sichtschutz zu bieten. Chinaschilf ist recht pflegeleicht. Dennoch ist ein Rückschnitt beim Chinaschilf erforderlich, der im Frühjahr stattfinden sollte. Auf keinen Fall sollte Chinaschilf im Herbst zurück geschnitten werden, da das Chinaschilf über den Winter verfaulen könnte.

    Es gibt unterschiedliche Chinaschilfarten. Dazu zählen 1 m hohe Sorten wie auch Arten die bis zu 2,5 m erreichen können.

    Mäuse-Gerste

    Eine interessante Pflanze ist auch die Mäuse-Gerste. Diese sieht der Gerste sehr ähnlich. Die Mäuse-Gerste wird jedoch nur 50 cm hoch. Sie trägt dichte bis zu 10cm lange dicke Ähren, welche aufrecht stehen. Gefunden werden kann Sie an Schuttplätzen und an den Wegrändern.

    Pampasgras

    PampasgrasWer gerne einen exotischen Flair im eigenen Garten haben möchte, der sollte sich über die Anschaffung von Pampasgras Gedanken machen. Pampasgras gibt es in unterschiedlichen Farbtönen. Die bekanntesten Vertreter des Pampasgras sind das rosafarbenen und das beige Pampasgras. Pampasgras kann bis zu 2,5 m hoch werden und eignet sich daher bestens als Sichtschutz.

    Es gibt im Handel große und kleine Pampasgras Stauden. Dennoch bietet es sich an etwas kräftigere Vertreter des Pampasgras zu wählen. Schwache Pflänzchen können unter Umständen zu schwach sein um über den Winter zu kommen. Noch besser ist es daher schon im Frühjahr das Pampasgras im Garten zu setzen. Auf diese Weise kann sich das Wurzelwerk gut entwickeln.

    Taube Trespe [Wiesentrespe]

    Eine weitere Gattung der Süßgräser ist die Taube Trespe. Diese Gräserart findet man im Sommer auf den Feldern. Die Taube Trespe kann von Laien mit dem Hafer verwechselt werden. Die Taube Tresep hat locker herabhängende Rispen. Sie erreicht eine Höhe von ca 0,5 m. Die Rispen der Taube Trespe sind nach allen Seiten ausgefächert. Auf trockenen Wegrändern und Schuttplätzen kann man diese wachsen sehen.

    Wiesen-Lieschgras

    WiesenlieschgrasWer kennt nicht diese Grasart? Das Wiesen-Lieschgras ist eine typische Pflanze, welcher man auf Wiesen und Heiden begegnet. Mir ist sie beim Spazierengehen durch Wiesen und Felder immer gleich ins Auge gefallen. Sie kennzeichnet sich durch aufwärtsstehende, dichte, walzenartige Scheinähren. Um die Ähren herum hat sie waagerecht abstehende Grannen. Das Wiesen-Lieschgras ist ein beliebtes Futtergras. Ursprünglich stammt das Wiesen-Lieschgras aus Amerika und gelange über England.

    Quelle Foto: pixabay.com

    Bewertung: 
    Noch keine Bewertungen vorhanden