Mein Kräutergarten

  • Bytom
    Apr 04, 2016
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    Kräuter sind leicht zu kultivieren, in der Verwendung vielseitig und stecken voller Vitamine und Mineralstoffe. Das macht sie zur gesunden Beigabe zu vielen Speisen. Kaum ein Gartenbesitzer, der nicht Kräuter in irgendeiner Gartenecke wachsen lässt. Selbst auf dem Balkon und auf der Fensterbank gedeihen viele Kräuter. Zum Trocknen und Einfrieren sollten sie immer morgens, bevor die Sonne darauf scheint, geschnitten oder gepflückt werden.

    Petersilie und Schnittlauch kennt jeder. Sie würzen Salate, Suppen, Soßen und viele andere Gerichte. Petersilie braucht zur Keimung etwa drei bis fünf Wochen. Dabei muss der Boden immer feucht bleiben. Schnittlauchstöcke können durch Teilung vermehrt werden. Ein besonders feines Kraut ist der Kerbel, im Aussehen der Petersilie ähnlich, nur zartere Blättchen. Eine Köstlichkeit ist Kerbelrahmsuppe, aber auch Eierspeisen, Salaten und Käsegerichten verleiht Kerbel einen besonderen Pfiff. Kerbel hat wie Petersilie eine längere Keimdauer und darf als Lichtkeimer nicht mit Erde bedeckt werden. Beim Liebstöckel, auch als Maggikraut bekannt, reicht eine Staude. Als kleine Pflanze gekauft oder von Freunden bei der Teilung überlassen, wächst der Liebstöckel jahrelang an seinem Platz. Basilikum ist neben Schnittlauch und Petersilie die am meisten verwendete Gewürzpflanze. Bei vielen südländischen Gerichten und Soßen gehört Basilikum hinein. Petersilie, Kerbel und Basilikum sind einjährige Kräuter, die immer wieder frisch gezogen werden müssen.

    Verschiedene Minzearten, Zitronenmelisse, Rosmarin, Thymian, Salbei, Bohnenkraut und Oregano sind alles mehrjährige Kräuter, die hauptsächlich durch Teilung oder Pflanzentriebe vermehrt werden. Diese Gewürzkrauter können für Tees getrocknet werden, finden aber auch in vielen Gerichten Verwendung.

    Kräuterbeete sollten an einem sonnigen, geschützten Platz angelegt werden und von der Küche aus gut zu erreichen. Der Boden muss durchlässig, locker und unkrautfrei sein. Schwere Böden sollten mit Sand und Kompost durchlässig gemacht werden. Kräuter dürfen nur ganz sparsam gedüngt werden, da die Pflanze sonst viele Blätter bildet und der Geschmack nicht so intensiv wird.

    Wer sich die Arbeit machen möchte, kann mit Pflastersteinen oder sonstigen Steinen auch eine schöne Kräuterspirale bauen und die Kräuter dort hinein setzen. Mit Ringelblumen, Kapuzinerkresse und Tagetes dazwischen, wird es ein buntes Kräuterbeet.

    Mehrjährige Kräuter brauchen in kalten Wintern Frostschutz, da die Pflanzen sonst vertrocknen. Dazu kann man den Boden mit Laub mulchen und die Kräuter mit Reisig abdecken.

    Beifuss - Artemisia

    BeifussAn dieser Stelle möchte ich den Beifuss als altes Kraut vorstellen. Der Beifuss mit seinem latainischen Namen Artemisia wurde von vielen alten Völkern als Heilpflanze geehrt. Der Name Artemisia stammt von der Schwester und Frau des grichischen Mönigs Mausolus. Artemisa war eine Pflanzenkennering und forschte im Namen der Gesundheit. Zurück zum Beifuss. Der Beifuss wurde bei Druiden, Kelten, Chinesen und selbst bei den Indiandern als Wunderpflanze geehrt. Es gibt an die 200 Arten der Beifussplanze.

    Der Beifuss wird auch als Wermut bezeichnet. Die Verwendung vom Beifuss ist heute sehr vielfältig. Beifuss gilt in der Küche, speziell beim Kochen von fetten Speißen als unentbehrlich. Im Garten kann der Beifuss wertvolle Dienste leisten. So gilt er pulverisiert und aufgekocht als Schädlingsbekämpfungsmittel gegen Motten in Schränken, aber auch gegen verschiedene Fliegen im Garten.  Der Beifuss ist mehrjährig und wird bis zu 1,2 m hoch. So bietet der Beifuss einen schönen vorübergehenden Sichtschutz im Garten. Schon die alten Römer schätzen den Beifuss in den Schuhen, der die langen Märsche erträglicher machte. Im Übrigen kann man Beifuss auch zum Räuchern benutzen. Dabei soll er die Räume reinigen. Er ist das Pendant zum weißen Salbei der Indianer.

    Lavendel

    LavendelstaudeLavendel ist eine sehr beliebte mehrjährige Staudenpflanze. Lavendel ist für seinen angenehmen Duft zu einer Kulturpflanze geworden. Speziell den Römern und Griechen in der Antike hat es der Duft des Lavendels angetan. Man sagt, dass Lavendelduft auf Männer anziehend sein soll. Außerdem hat Lavendel die positive Eigenschaft, dass er Motten im Schrank vertreiben soll. Lavendel wird nachgesagt, dass er Blattläuse an Rosen vertreiben soll, wenn er in der Nähe der Rose gepflanzt wird.
     

    lavendel

    Lavendel hat blaue und violette Blüten, kleine ledrige Blätter, gehört zur Gattung der Lippengewächse und kann bis zu einem Meter hoch werden. Vermehren können Sie Lavendel, wenn Sie einfach einen Lavendelzweig in Erde stecken. Nach zwei Jahren kann sich an dieser Stelle ein ausgewachsener Lavendelstrauch bilden. Nach der Blüte im Herbst sollte der Lavendelstrauch zurück geschnitten werden. Lavendel liebt sonnige Standorte und benötigt nicht viel Wasser. Es gibt zwischen 20 und 30 unterschiedliche Lavendelarten. Lavendelpflanzen sollten von Leuten gepflanzt werden, die unter Stress leiden. Denn der Lavendelduft und die lila Farbe verleihen dem Betrachter ein entspannendes Gefühl und Ruhe. Darüber hinaus zieht Lavendel Schmetterlinge und Bienen an! Damit gibt es am Lavendelbusch immer etwas zu betrachten.

    Wer gerne Kräuter räuchert, kann auch die trockenen Blüten und Stengel des Lavendels dazu hernehmen. Lavendel sorgt für eine angenehme Atmosphäre. Außerdem sorgt Lavendel für Reinigung und innere Ausgeglichenheit.

    Rosmarin

    RosmarinRosmarin, der "Meerau" ist eine wahre Liebhaberpflanze für den Garten. Denn Rosmarin hat einen sehr hübschen und üppigen Wuchs. Mit bis zu 2,5 m Höhe kann der Rosmarin eine solide Hecke im Garten bilden. Der Rosmarin ist winterfest und und besticht durch seine weisen oder rosafarbenen orchideenänliche Blüten im Frühsommer.

    In der Küche ist der Rosmarin sehr vielseitig. Er kann Fleischgerichte geschmacklich abrunden, aber auch Früchte und Gemüse verfeinern. Rosmarin ist aber noch viel vielseitiger als man meint, denn er hat seinen festen Platz in der Kosmetik, in der Floristik aber auch im Gesundheitswesen erobert. Er zählt zu den Pflanzen, die sich positiv auf den Kreislauf, Schmerzlinderung und Verdauung auswirken sollen. Zudem hält man Rosmarin wirkungsvoll bei Gelenkschmerzen und Rheuma.

    Wer gerne räuchert, schätzt die Wirkung von Rosmarin. Denn durch das Verbrennen von Rosmarin werden sehr intensive reinigene Kräfte im Raum verteilt. Rosmarin zält zu den ältesten Räucherwaren der Welt.

    Salbei

    Salbei

    SalbeiSalbei ist eine wichtige Heilpflanze. Dabei gilt Salbei als die Pflanze für ein langes Leben. Wir finden Salbei in der Naturheilkunde. Zuweil wird Salbei besonders bei Erkältungskrankheiten eingesetzt. Denn Salbei kann den Husten lindern und wirkt beruhigend auf den entzündeten Rachen. Schon allein der Name Salbei weißt auf seine heilerischen Fähigkeiten hin.

    Salbei wird um die 40 cm hoch und blüht in einem intensiven Lila. Die Blüte des Salbeis zieht viele Bienen heran. Salbei blüht vom Sommer bis in den Herbst hinein. Daher ist Salbei eine schöne Bereicherung für jeden Garten. Besonders Naturgärten oder Bauerngärten profitieren von dieser Pflanze. Salbei kann als Staude eingesetzt werden, oder direkt aus dem Samen gezogen werden. Salbei ist winterhart, daher bleibt dem Besitzer die Pflanze auch noch in den weiteren Jahren erhalten.

    Salbei hat sich schon lange seinen Platz in der Küche erobert. es kann spziell fette Speißen verdaulicher machen. Auch im Salat kann der Salbei eine feine Geschamcksnote herbeizaubern.Aber spzeiell in der Kosmetik und Gesundheitsindustrie ist der Salbei aufgrund seiner gesundheitsfördernden Eigenschaften eine Bereicherung. Wer Salbei einnehmen möchte, sollte wissen, dass es nicht über einen längeren Zeitraum eingenommen werden darf.

    Wer Salbei zum Räuchern hernimmt, der kann mit dem Rauch den Geruch von Essen oder Tieren vertreiben. Außerdem eignet sich der Rauch von Salbei bestens, um Räume zu desinfizieren.
     

    Quelle Fotos: pixabay.com

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