Pflanzen im Garten

  • Bytom
    Apr 01, 2016
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    Wir sind mitten in der Gartensaison. Das bedeutet aber auch mehr Pflegeaufwand für die Pflanzen besonder an heißen Tagen brauchen die Pflanzen mehr Pflege als sonst um gut über den Sommer zu kommen. Aber Pflanzen im Garten bedeuten nicht nur Pflegeaufwand, sie lassen uns unser Herz höher schlagen, wenn wir auf der Terrasse sitzen und die Aussicht genießen. Denn man kann mehr aus Pflanzen machen als sie nur wachsen zu lassen. Gartendekorationen und die Ernte der Beeren bescheren uns zusätzliche Gartenfreude...

    Unsere Pflanzenwelt

    Pflanzen finden wir überall in der Natur! Unter den schwierigsten Lebensumständen passen sich die Pflanzen Ihrer Umgebung an. Ob in der kalten Tundra oder in den heißen Zonen der Savanne, die verschiednesten Arten von Pflanzen haben einen Weg zum Überleben gefunden und sich Iherer Umwelt angepasst. Lange Zeit waren Pflanzen und Beeren die Überlebensgrundlage für die Steinzeitmenschen.

    Aber auch wenn wir unsere Nahrung betrachten, so finden wir Korn im Brot oder Kartoffeln usw. in unseren Beilagen. Aber auch in Form von Gemüße nehmen wir schmackhafte Pflanzen zu uns. Pflanzen können nicht nur verzehrt werden, sie enthalten oftmals ätherische Öle und Wirkstoffe, welche in der Medizin oder Kosmetik eingesetzt werden können. Aber auch für die Tierwelt bieten Pflanzen Unterschlupf und dienen als Nahrung. Ohne Pflanzen wäre ein Leben auf der Erde nicht möglich. Daher ist es immer von Vorteil, wenn man die Planzen in seiner Umgebung besser kennt! Unser kleines Pflanzenlexikon ist daher nicht auf Vollständigkeit zu prüfen sondern soll nur als kleiner Leitfaden dienen, um einen Einblick in die Pflanzenwelt zu erhaschen.

    Blumen - Pflanzen

    Blumen Pflanzenlumen-Pflanzen oder Blüten-Pflanzen ist besonders in der Gartenkunde eines der wichtigsten Themen. Denn neben den Sträuchern und Bäumen stellen die Blumen – Pflanzen oder Blüten – Pflanzen einen wichtigen Bestandteil dar! Nun gibt es im Garten zum einen Stauden – die meistens winterhart sind, oder einjährige Blumen, die entweder ausgesät oder gepflanzt werden. Reich blühende Pflanzen, glänzendes Blattwerk, satte Farben und interessante Formen. Mit Blumen und Pflanzen aller Art lassen sich Haus und Garten ungemein verschönern. Denn schon wenige Exemplare sorgen geschickt angeordnet für einen echten Blickfang. Sie verwandeln ein sonst eher tristes Büro in einen attraktiven Arbeitsplatz, geben Wohnzimmer oder Flur den gewissen Kick. Auch beim Thema Garten lassen sich mit einer cleveren Planung Monat für Monat atemberaubende Ergebnisse erzielen.

    Zimmerpflanzen richtig auswählen

    Es ist gar nicht immer der berühmte grüne Daumen erforderlich, um die eigenen Wohnung Schritt für Schritt in eine grüne Oase umzugestalten. Was für jede Pflanze zählt, ist zum einen der richtige Standort, zum anderen eine entsprechende Erde und das optimale Gießverhalten.

    Pflanzen für sonnige Standorte

    Anspruchslose Klassiker für sonnige Fenster sind Kakteen. Mit ihren kugeligen, dickfleischigen, walzenförmigen Körpern und den imposanten Stacheln, aber auch mit ihren exotischen Blüten haben sie viele Pflanzenfreunde überzeugt. Abgesehen von einer speziellen Kakteenerde müssen diese Asketen nur im Frühjahr und zur Sommerzeit sparsam gegossen werden.

    Ganz anders der Hibiskus, der abgesehen vom sonnigen Standort einige Ansprüche an die Pflege stellt. Neben einer nahrhaften Erde braucht er gleichmäßige Feuchtigkeit für sein Wohlbefinden. Er verträgt Temperaturen bis zu 30 0 C, trotzdem kann die pralle Mittagssonne auf seinen Blättern zu Verbrennungen führen. Bekommt er genügend Luftfeuchtigkeit und wird regelmäßig gedüngt, dankt er diese Pflege mit großer Blühfreudigkeit.

    Pflanzen für halbschattige bis schattige Standorte

    Besonders reine Blattpflanzen sind meist ideal für etwas dunklere Ecken geeignet. Schöne Akzente setzen alle Arten von Efeu, Farne, russischer Wein, der Elefantenfuß, die Bergpalme, Begonien oder auch Bromelien. Die meisten dieser Pflanzen mögen es gerne feucht, aber nicht zu nass. Als Faustregel gilt, dass bei sinkenden Temperaturen weniger gegossen werden sollte. Hilfreich ist die Daumenprobe: Die Erde sollte immer so feucht sein, dass ein wenig am Finger haften bleibt. Wer diese Tipps beachtet, kann sich schon bald über einen kleinen Urwald in den eigenen vier Wänden freuen.

    Paradiesische Zustände im Garten

    Gerade der eigene Garten lässt viel Spielraum zum Kreieren und Experimentieren. Sei es mit Blumenzwiebeln, Samen, Stauden, Sträuchern u.v.m. Aber auch hier gelten wie bei Zimmerpflanzen die Standortbedingungen. Während Rosen und viele weitere Blumen einen sonnigen Platz benötigen, gedeihen etliche Stauden wie Akeleien, Storchschnabel, Vergissmeinnicht oder Tränendendes Herz in schattigen Ecken. Es lohnt sich vor der Anlage des Gartens Rat bei Fachleuten einzuholen, die einem für jeden Fleck die passende Lösung empfehlen können.

    Farne und Flechten

    Farne im Garten

    Farne und Flechten sind nützlich und schauen teilweise bizarr aus. Die schuppigen oder fädigen Bildungen wachsen auf Bäumen, Mauern, Dachziegeln und Zäunen. Sie sind Futter und Lebensraum für viele Tiere, doch vor allem sind Flechten wichtige Anzeiger für die Luftqualität. Auf Luftverschmutzung reagieren sie stark. Durch Regen und Luft nehmen sie die Schadstoffe ungefiltert auf. Diese Belastungen haben viele Flechtenarten verschwinden lassen, sodass sie inzwischen schützenswert sind.

    Flechten sind vom botanischen her keine Pflanzen, sondern eine Lebensgemeinschaft zwischen einem Pilz und einer Alge. Der Pilz bildet den Körper und schützt die Alge vor dem Austrocknen, während die Alge durch Fotosynthese Zucker und dadurch Nahrung bildet. Flechten sind wurzellos und können dadurch kein Wasser aufnehmen. Dieses saugen sie wie ein Schwamm aus Regen oder Nebel auf. Flechten sind auf der ganzen Welt zu finden, ob im Gebirge oder in der Wüste, in heimischen Mooren und Heidelandschaften.

    Hauptsächlich wachsen Flechten an Laubbäumen, oft auch unterschiedliche Arten; aber auch auf Dachziegeln, Steinen, Moosen und Waldböden. Sie vermehren sich zum einen durch die Sporen des Pilzes und zum anderen durch Flechtenbruchstücke.

    Farne sind Urgewächse und gedeihen am besten dort, wo Schatten und Feuchtigkeit keine anderen Pflanzen wachsen lassen. Auch werden Farne von Schnecken gemieden. Dies ist im Garten in schattigen Ecken besonders wertvoll. Hier sind Farne beliebt als schöne Strukturpflanzen, die in Kombination mit anderen Schatten liebenden Pflanzen interessante Beete ergeben. Die Vermehrung von Farnen geschieht durch Sporen und durch unterirdische Rhizome. Farne blühen nie.

    Es gibt eine Vielzahl von Farnen. Vom kleinen zarten Frauenhaarfarn für das Haus bis zum winterharten Riesenfarn. Die meisten Freilandfarne ziehen im Herbst ein und werfen die Wedel ab, aber es gibt auch wintergrüne. Im Garten sind Farne mit normaler Gartenerde zufrieden, sie brauchen auch nicht viel gedüngt zu werden. Zimmerfarne dagegen brauchen gute Blumenerde und möglichst kalkarmes Wasser zum Gießen. Besonders gut gedeihen Zimmerfarne, wenn sie ab und zu mit lauwarmem Wasser besprüht werden.

    Für das Zimmer eignen sich am besten Frauenhaarfarn mit seinen feinen Blättchen. Auch der Hirschzungenfarn mit seinen typischen Einbuchtungen ist für das Haus geeignet. An Waldrändern und auf feuchten Lichtungen findet man den mächtigen Adlerfarn, und manchmal den seltenen Königsfarn, der unter Naturschutz steht. Beide werden bis zu zwei Meter hoch.

    Acker-Schatelhalm

    Vor kurzem bin ich auf den Acker-Schatelhalm gestoßen, da ich für meine Haare eine neue Rezeptur ausprobieren wollte. Denn der Acker-Schatelhalm auch Zinnkraut genannt enthält viel Kieselsäure und das ist das Haar ideal. Der Acker-Schatelhalm ist ein kleinwüchsiger Farn, der sehr anspruchslos ist und nachezu überall wachsen kann. Seine Blätter sehen aus wie kleine Ästchen, welche ringsherum um den Stengel herausragen.

    Adlerfarn

    Der Adlerfarn hat seinen Namen daher erhalten, weil er königlich wirkt und überaus groß werden kann. Der Adlerfarn erreicht eine Höhe von vas 2 m und kann sogar noch größer werden! Ein Stiel entspricht einem Blatt, dass aus der Wurzel entspringt.

    Rippenfarn

    Der Rippenfarn hat dunkelgrüne lederartig glänzende Blätter, welche ca. 40 cm lang werden können.

    Wurmfarn

    Geht man in d en Wald, so findet man am häfigsten den Wurmfarn. Seine Blätter erreichen ein Größe von 1 Meter. An der Unterseite der Blätter sind kleine braune Sporangien. Wenn sich die Blätter ausrollen, so schauen sie am oberen Ende aus wie ein Bischofsstab.

    Bartflechte

    Die Bartflechte ist eine Flechtenart, die bartartig vom Baum oder Felsen herabhängt. Die Bartflächte ist oft grüngelb gefärbt mit vereinzelten Ästchen. Der Hauptast bleibt erhalten, wenn man die kleinen seitlichen Ästchen abzweigt.

    Bärlapp

    Der Bärlapp ist eine Pflanze, die eine lange Entwicklungszeit benötigt, denn seine Keime müssen vor dem Keimen ca. 15 Jahre im Boden ruhen, bevor sie austeiben können. Der Bärlapp hat schuppig beblätterte Stiele und wächst in Bodennähe.

    Moose

    Moos im Garten

    Moose sind die typische Bewachsung von schattigen Orten und Wäldern. Sie gehören der Kategorie der Pflanzen an. Es gibt die unterschiedlichsten Arten von Moosen. In den Wäldern finden wir Lebermoose, Hornmoose und Laubmoose. Besonders in den kälteren Regionen der Erde wie in der Tundra oder im Polargebiet spielen Moose in der Vegetation eine große Rolle für Mensch und Tier. Moose werden in der Fleuristik gerne zu Dekorationszwecken eingesetzt, da sie auch in getrocknetem Zustand sehr dekorativ sind. Auch eingefärbte Moose haben hohen Zierwert. Wenn Sie in Ihrem Garten ein schattiges Plätzchen bepflanzen möchten, dann könnten Sie auch zu Moosen greifen. Denn diese lieben Schatten und Feuchtigkeit. Es gibt in der Fleuristik auch moosartige Stauden, die sich bestens für den Garteneinsatz eignen. Dazu gehören beispielsweise der Moossteinbrech, Sternmoos oder andere Moosgewächse.

    Brunnenlebermoos

    Der Brunnenlebermoos ist deutlich von seinen Moosverwandten zu unterscheiden, denn er hat kleine Blättchen, welche zackig eingeschnitten wirken. Die Moosblätter können allerdings 10 cm lang und 2 cm breit werden. Anzufinden ist der Brunnenlebermoos an Teichrändern oder am Wegrand.

    Staubruchtartiger Sternlebermoos

    Der Staubruchtartige Sternlebermoos ist eine sehr interessant anzuschauende Moosart. Denn der Staubruchtartiger Sternlebermoos sieht im prinzip aus wie ein großer Lappen, der etwas zusammengekräuselt wurde. Der Staubruchtartiger Sternlebermoos ist auf Weideböden und Ackerflächen zu finden im Wald ist er jedoch kaum anzutreffen

    Torfmoose

    Besonders in Wäldern findet man den Torfmoos. Auf den ersten Blick scheint der Torfmoos wie aus zusammengesetzten Sternchen zu sein. Der Torfmoos ist ein lebender Wasserspeicher. Torfmoose sind beteiligt am Wachstum von Hochmooren und an Moortümpeln. Sie speichern sehr viel Wasser in großen toten Zellen.

    Waldfrauenhaar

    Eigentlich kommt man im Wald nicht an einem Waldfrauenhaar vorbei. In den hellen Lichtungen des Waldes wächst das Moos bis zu 15 cm hoch. Von oben betrachtet setzt sich das Waldfrauenhaar aus vielen kleinen sternartigen Mooszweigen zusammen. Die Samenknospen des Waldfrauenhaares ragen über das Moos hinaus und sind weiß und spitz zulaufend.

    Zypressenförmiges Schlafmoos

    Das Schlafmoos ist eine kleine Moosart, die auch im Winter Sporenkapseln bildet. Der Schlafmoos kann auf Felsen, Dächern oder auf Mauern dichte Rasen bilden. Gerne wird er für Bastelarbeiten getrocknet und an Krippen oder Blumengestecken mit eingebunden.
     

    Quelle Fotos: pixabay.com

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