Rosengarten

  • Bytom
    Apr 04, 2016
    0 Comments

    Rosen sind die typischen Blumen von Verliebten. Jede Frau wünscht sich gerne mal Rosen. Auch zu Hochzeiten und besonders an Valentinstag werden Rosen verschenkt. Rosen können aber auch im Garten wachsen und bereiten den stolzen Besitzern oft viel Freude. Denn Rosen sind sehr romantische Blumen und besonders ein schön geschmückter Rosengarten begeistert viele Gartenfreunde.

    Herkunft

    Die Rose stammt ursprünglich aus China. Funde belegen, dass die Strauchpflanze bereits vor 25 Millionen Jahren existiert hat. Rosen gehören wie die Himbeeren, Äpfel, Birnen oder Pflaumen zu den Rosengewächsen. Im antiken Griechenland wurde die Rose zur Königin der Blumen ernannt, ein Begriff, den man noch heute mit ihr verbindet.

    Arten

    Man unterscheidet zwischen Wild- und Kultursorten, die Rosenzucht wird seit 2.000 Jahren betrieben. Die Schätzungen, wie viele Arten von Rosen es gibt gehen weit auseinander, man geht von 150 bis über 300 aus. Rosensorten soll es etwa 30.000 bis 50.000 geben, auch hier gehen die Meinungen weit auseinander. Rosen werden außerdem in alte und neu gezüchtete Sorten unterteilt. Die sogenannten Moos-, Kohl- und Essigrosen gehören zu den ältesten in Europa gezüchteten Rosenarten, während man die ab dem 18. Jahrhundert gezüchteten Arten zusammenfassend als Edelrosen bezeichnet. So unterschiedlich Rosen auch im Aussehen sind, so haben doch alle dieselben Merkmale. Sie tragen Früchte (Hagebutten), haben Stacheln und unpaarig gefiederte Blätter.

    Rosen im eigenen Garten züchten

    Rosen züchtenDie Pflanzen sollte man nach Möglichkeit an der Süd- oder Südwestseite pflanzen, sodass sie nicht direkt der Mittagssonne ausgesetzt sind. Andererseits bekommen sie auf diese Weise genügend Licht. Ein wenig luftig und windig darf es auch sein, allerdings sollten sie keiner Zugluft ausgesetzt werden. Der Boden sollte nährstoffreich und locker sein, denn je tiefer sie Wurzeln schlagen können, desto kräftiger und blütenreicher wachsen sie. Menschen, die die Zierpflanzen in ihrem eigenen Garten züchten wollen, sollten daran denken, dass sie zur Kräftigung und Gesunderhaltung regelmäßig beschnitten werden müssen. Im Winter sollte man seine Rosen schützen, denn Dauerfrost vertragen zwar die Wildrosen, allerdings nicht die hochgezüchteten Edelrosen.

    Winterschutz

    1. Man sollte um die Rose herum 15 bis 20 Zentimeter lockere Erde oder Kompost schütten.
    2. Die Rose selbst sollte man mit schützendem Material wie Jute umwickeln, allerdings sehr locker. Den Platz zwischen der Rose und ihrem Schutzmantel sollte man mit Gartenlaub auffüllen.
    3. Die Rose sollte nicht im Herbst oder Winter ihren großen Rückschnitt erhalten, sondern erst im Frühling, da der Wechsel zwischen warmen und kalten Tagen zum Austrocknen der jungen Triebe führen kann.

    Edelrosen

    Kaufen Sie einen Strauß Rosen beim Gärtner, so erhalten Sie in der Regel Edelrosen. Edelrosen kennzeichnen sich dadurch, dass Sie einen langen Stiel besitzen, auf dem die Rosenblüte aufsitzt. Es kann jedoch auch vorkommen, dass Edelrosen Seitentriebe entwicklen auf denen wiederum starke Blüten aufsitzen. Solche Seitentriebe können ebenfalls eine große Blütenpracht entwickeln wie die Haupttriebe. Edelrosen gibt es in den unterschiedlichsten Farben und Blütenformen. Edelrosen erreichen eine Höhe von ca. 70 cm und sollten im Garten am besten einzeln gepflanzt werden.

    Beetrosen

    Beetrosen

    Beetrosen gehören zu den Wunderkindern der Rosenarten. Denn Beetrosen können in Ihrem Garten eine Blütenpracht schaffen. Sie blühen unermüdlich. An einem Trieb sind meistens mehre Blüten. Beetrosen gehören zu den Bodendeckerrosen, die eine ganze Fläche mit Rosen überdecken können. Beetrosen sind nicht so hoch wie Edelrosen und erreichen eine Höhe bis zu 60 cm. Beetrosen gibt es in den unterschiedlichsten Maserungen und Farben. Schön ist auch eine farbenfrohe Kombination in einem Beet! Gewöhnlich verwendet man in öffentlichen Anlagen Beetrosen, die die Straßen und Gehwege malerisch umrahmen.

    Englische Rosen Nostalgierosen

    Nostalgische Rosen sind eine Schwäche von mir! Jedes Mal wenn ich eine nostalgische Rose erblicke Fällt mein Blick in die Tiefe und Fülle der Blütenpracht! Denn nostalgische Rosen weisen eine großblumige von unzähligen Blütenblättern gefüllte Blüte auf. Sieht man sich die Blume einer nostalgischen Rose an, so kann man Meer an Blütenblättchen erkennen. Nostalgische Rosen sind daher voll gefüllte Rosen. Nostalgische oder auch historische Rosen können Englische Rosen genannt werden. Denn all diese Rosenarten weisen auf die gefüllten Blüten hin. Alte Sorten der nostalgischen oder historischen Rose blühen jedoch nur einmal im Jahr. Moderne englische Rosen hingegen können mehrmals im Jahr blühen. Achten Sie beim kauf auf das Züchteretikett. Englische Rosen können die unterschiedlichsten Größen erreichen, sie können bis zu 2 m hoch werden und zählen in dem Fall zu den Strauchrosen!

    Kletterrosen

    Kletterrosen können Hauswände oder Pergolen durch Ihre weitläufigen Triebe verzieren. Kletterrosen können eine Höhe bis zu 4 m erreichen. Kletterrosen können jedoch nicht ohne Rankhilfe wachsen. Daher werden für Kletterrosen Spaliere oder Rankhilfen aufgestellt. Schön finde ich Kletterrosen an Torbögen oder Obelisken. Immer mehr setzt sich die natürliche Rankhilfe durch. Darunter werden Bäume verstanden, die von Kletterrosen umrankt werden. Auch alte abgestorbene Bäume können durch Kletterrosen zu neuem Leben erweckt werden!

    Der Vorteil von Kletterrosen ist, dass extrem wenig Bodenbedarf benötigen, jedoch einen weitläufigen Wuchs vorweisen! Öfter blühende Kletterrosen sollten nach der Blüte zurück geschnitten werden um ein nochmaliges kräftiges Blühen zu verbessern. Eine schöne Ergänzung zu Kletterrosen sind Clemantis-Pflanzen. Kletterrosen und Clemantis sind ein perfektes Paar, denn die Blüte der beiden Blumen wechselt sich nacheinander ab! So ist eine schöne Blütenpracht während des Sommers bis in den Herbst hinein garantiert!

    Rosen Pflanzen

    Rosen sind sonnenliebend und gedeihen am besten an sonnigen Standorten in vollem Licht! Rosen lieben tiefgelockerten, lehmig nährstoffreichen Boden. Meiden Sie es bei Rosen viel zu gießen, denn Rosen gedeihen schlecht bei nassen und kalten Standorten!

    Vor dem Pflanzen Ihrer neu erworbenen Rosen ist darauf zu achten, dass sie gut gewässert werden. Am besten leben Sie die neuen Rosenstauden für ca. 3 Stunden in Wasser. Bevor Sie die Rosen in die Erde pflanzen, müssen sie zurück geschnitten werden. Dabei werden die Wurzeln der Rosen gekürzt, wie auch die Triebe auf ca. 20 cm gekürzt. Handelt es sich um Strauchrosen oder Parkrosen, dann können Sie die Triebe etwas länger lassen. Rosen benötigen ein ausreichend großes Pflanzloch. Die Wurzeln müssen genügend Platz haben, die Veredelungsstelle der Rose muss dabei 2 – 5 cm mit Erde bedeckt sein. Es dürfen nur noch die Triebe der Rose zu sehen sein. Auch nach dem Pflanzen sollten Sie die Rose immer gut wässern, bis sie sich eingelebt hat. Das kann 1 bis 2 Wochen dauern. Ansonsten mögen es Rosen nicht zu nass!

    Wichtig ist, dass Sie beim Pflanzen der Rosen keinen Torf verwenden sollten, da Torf saure Bodeneigenschaften hat! Rosen hingegen bevorzugen lehmigen Boden.
     

    Rosen Pflege

    Düngung der Rosen

    RosenpflegeBeim Düngen von Rosen sind kleine Regeln zu beachten, damit die Rosen auch richtig mit Dünger versorgt werden. Das erste Düngen während des Jahres sollte im Frühjahr nach dem Abhäufeln der Erde erfolgen. Düngen Sie mit blauem Volldünger ca. 50 bis 100 g je m². Den Stickstoffdünger sollten Sie nur während dem Wachstum der Rose verteilen. Ab August sollten die Rosen nicht mehr gedüngt werden, damit die Rose voll ausreifen kann.

    Winterschutz für Rosen

    Da Rosen einen milden Winter am besten überstehen, müssen sie auch für harte Winter gewappnet sein. Im Spätherbst werden die Rosen auf 40 bis 50 cm. zurück geschnitten. Nach dem Schneiden sollten Sie die Pflanze mit Erde anhäufeln, damit die Pflanze nicht erfriert. Dabei wird soweit Erde aufgeschüttet, dass nur noch die Enden der Triebe sichtbar werden. Anschließend werden die Rosen mit Reisig abgedeckt um ein Austrocknen zu verhindern. Diese Ratschläge sind allgemeingültig und müssen nicht in jeder Region befolgt werden. Meine Schwiegereltern schneiden Ihre Kletterrose kaum zurück – und diese überwintert dennoch Jahr für Jahr ohne Schaden. Fragen Sie am besten Ihren Rosenhändler in der Nähe nach Rat! Als Winterschutz bei Kletterrosen und Hochstammrosen eignet sich vorzüglich Tannenreisig. Verwenden Sie keinen Torf zum Anhäufeln.

    Schneiden der Rosen

    Ab Frühjahr, wenn kein Frost mehr zu erwarten ist, wird mit dem Abhäufeln und Abdecken der Rosen begonnen. Alle Arten der Busch und Strauchrosen werden auf 15 bis 20 cm zurück geschnitten. Im Sommer kann mit einer stärkeren Blüte gerechnet werden, wenn alle verblühten Blumen abschneidet bevor die Hagebuttenbildung einsetzt. Beim Frühjahrsrückschnitt von Kletterrosen sollte altes und erfrorenes Holz abgeschnitten werden. Die restlichen Triebe sollten um ¼ der Länge gekürzt werden. Gewöhnlich blühen Kletterrosen an den Seitentrieben.

    Strauchrosen - Buschrosen

    Strauchrosen ist eine Rosenart, die relativ hoch und buschig wächst. Es gibt auf dem Markt die Unterschiedlichsten Strauchrosen. Sie haben den Vorteil, dass sie auch als Sichtschutz verwendet werden können. Eine Strauch- oder Buschrose wird ca. 1 bis 2 m hoch. Die Höhe der Strauchrose hängt von der jeweiligen Sorte ab. Strauch- oder Buschrosen brauchen gewöhnlich keine Rankhilfe, da sie relativ kräftige Äste und Triebe haben, wodurch sich die Strauchrose selbst aufrecht halten kann. Bei Strauchrosen und Buschrosen gibt es unterschiedliche Blütenarten. Die modernen Strauchrosen blühen öfters im Jahr während alte Sorten kräftig blühen, die Blütezeit jedoch nur einmal im Jahr ist!

    Hochstammrosen

    Hochstammrosen sind Rosen, die wie ein Bäumchen gezüchtet wurden. Das Besondere an Hochstammrosen ist, dass sie über einen festen Stamm verfügen, aus dem eine kleine Baumkrone empor wächst! Diese Baumkrone ist gewöhnlich mit Rosenblüten überdeckt! Hochstammrosen gibt es in den verschiedensten Farben, allerdings sollten sie den Rosenstamm mit einer Stütze versehen, damit der dünne Rosenstamm die große Baumkrone tragen kann!

    Quelle Fotos: pixabay.com
     

    Bewertung: 
    Noch keine Bewertungen vorhanden